20. Mai 2020   Aktuell

Bundespressekonferenz zu Venezuela-Invasion von US-Söldnern mit Verbindung nach Deutschland - die Bundesregierung weiß wie eh und je von nichts ...

Kommentar Roswitha Engelke: Die Pressesprecher der Bundesregierung reden sich mit  bekannten Floskeln heraus ... und Frau Adebar unterstreicht ihre Plattitüden zusätzlich mit einem selbstgefälligen Grinsen.

Das ist keine aufklärende Pressekonferenz, das ist eine Zumutung ... oder umgangssprachlich ausgedrückt: Verarsche! Der Presse, und damit auch dem Volk, wird schamlos der Mittelfinger gezeigt.

 

Quelle: RTDEUTSCH, Florian Warweg

 

 

Sowohl die bei der gescheiterten Militärintervention in Venezuela direkt beteiligten US-Söldner als auch der Drahtzieher der Operation, der Chef des US-Söldnerunternehmens SilvercorpUSA, Jordan Goudreau, verfügen über enge Verbindungen nach Deutschland. RT fragte auf der BPK nach.

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Bei dem am 3. Mai von venezolanischen Sicherheitskräften vereitelten militärischen Invasionsversuch wurden auch zwei US-Söldner und ehemalige Mitglieder der US-Eliteeinheit Green Berets festgenommen. Bei diesen handelte es sich um Airan Berry und Luke Denman. Beide waren als Teil der "10th Special Forces Group" im "Special Operations Command Europe" mit Hauptsitz in Stuttgart stationiert. Dort lernten sie auch den späteren Drahtzieher der gescheiterten Venezuela-Invasion, Jordan Goudreau, kennen. Berry lebt mit seiner deutschen Frau und zwei Kindern bis heute in Deutschland (Schweinfurt) und verfügt über einen deutschen Aufenthaltstitel, der bis 2024 gültig ist.

Während die venezolanische Opposition unter dem selbsternannten "Interimspräsidenten" Juan Guaidó jegliche Verantwortung und Beteiligung an dem Invasionsversuch von sich wies, veröffentlichte Goudreau einen achtseitigen Vertrag mit der Unterschrift von Guaidó, ergänzt um einen über 40 Seiten starken Anhang, in dem der selbsternannte Präsident als "Commander in Chief" (Oberbefehlshabe) der gesamten Operation benannt wird.

 

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Der Washington Post wurde der Vertrag inklusive Anhang zugespielt. Diese ließ das Vertragswerk verifizieren, inklusive der Unterschrift von Guaidó. In Folge traten seine zwei Chefberater, Juan José Rendón sowie Sergio Vergara, die ebenfalls unterzeichnet hatten, umgehend zurück.

Das Auswärtige Amt reichte RT, wie in der BPK angekündigt, eine sogenannte "Nachreichung" ein. Diese wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten: 

Der Bundesregierung sind die von der Washington Post veröffentlichten Scans eines angeblichen Servicevertrags mit der Firma Silvercorp USA Inc. bekannt. Die Bundesregierung hat zu diesem angeblichen Vertrag keine eigenen Erkenntnisse und bewertet ihn nicht. Die Bundesregierung hat zur Kenntnis genommen, dass zwei beteiligte Berater (Rendón und Vergara) Guaidó anschließend ihren Rücktritt angeboten haben. Guaidó hat beide Rücktritte akzeptiert.

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