02. Oktober 2017   Wir in Helmstedt

2 Leserbriefe Bezug: Lesermeinungen zum Feierabendbier, HeSo vom 01.10.2017

Roswitha Engelke

Leserbrief

Bezug: "Feierabend-Bier", HeSo vom 01.10.2017
Zu den Äußerungen der Herren Röthig und Bruns

Über Rauschmittel oder „Rauschgifte“ wird ziemlich viel geschrieben. Am liebsten halten die Schreiber sich dabei an Exotisches wie Mescalin oder Cannabis. Über die von der eigenen Gesellschaft akzeptierten Rauschmittel schreibt sich’s schwerer: Weil man dann gegen einen starken Strom von kollektiver Erfahrung anschreiben muß und deren mehr oder minder sicher begründeten Meinung.

Die Reaktionen der Herren Röthig und Bruns beweisen dies.

 

„Geselligkeit“ als Fähigkeit des Menschen, sein Monadendasein zu überwinden, bedarf einer Stimulanz. In einer Gesellschaft, in der Alkohol toleriert wird, einigt man sich da am ehesten auf Bier, Wein und Schnaps. Und manche Menschen werden erst nach (mäßigem) Alkoholkonsum ein wenig netter.

Bier nach Feierabend, beim Après-Ski zwei Cocktails, ab und an ein Sprizz am Strand und auf der Wiesn brechen sowieso alle Dämme. Was signalisieren wir damit? Dass Alkohol für Erwachsene okay ist, er entspannt, macht gesellig. Dass er immense Gefahren birgt – wissen wir. An ein Verbot der Droge denkt jedoch niemand. Doch wer in der Freizeit lieber Gras raucht oder Haschkekse isst, riskiert eine Strafe.

Die Droge Alkohol ist legalisiert, warum  nicht Cannabis? Es ist nicht bekannt, dass  Gewalttäter generell Cannabis vor Gewalttaten rauchen. Dass im Alkoholrausch jemand tötet, geschieht relativ häufig.

Dass Herr Bruns auf der Fete des Herrn Domeier anwesend war ist, bezugnehmend auf seine Argumentation, anzunehmen. Daraufhin lässt sich seine politische Richtung zumindest vermuten, in wieweit diese seinen Charakter beeinflusst hat, möge er selbst entscheiden.

Es ist anzunehmen, Herr Domeier hat die Möglichkeit einkalkuliert, dass zu wenig Interesse für SPD-Politik herrscht, so dass er seine Einladung dementsprechend "formuliert" hat.

Mit freundlichem Gruß

Roswitha Engelke

Karl-Heinz Schmidt*Chemnitzer Str.58*38350 Helmstedt*Tel.(0162)4815104*E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Leserbrief

Bezug:Leserbriefe der Herren Röthig und Bruns im Helmstedter Sonntag vom 01.Oktober 2017

 

Es zählt sicherlich nicht zu den Stärken der beiden Leserbriefschreiber,Pressemitteilungen sinnerfassend zu verstehen.Anders sind mir die beiden Leserbriefe nicht zu erklären.Billige Polemik ersetzt noch keine fachlichen Argumente.

Gerade im Hinblick der Tatsache das in ganz Deutschland 3,4 Millionen Menschen ein Alkoholproblem haben (Zahl stammt von der "Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen"),sollten politischen Parteien (gemeint ist hier die SPD) nicht zu "Feierabendbier"-Wahlkampfveranstaltungen einladen.Scheinbar ist den beiden Leserbriefschreibern dieses Problem nicht bekannt.Ich gebe zu,dass es auch sehr schwer ist,zumal die Übergänge vom normalen zum riskanten Alkoholkonsum und von dort zur Abhängigkeit sehr fliessend sind.Soviel als fachliche Argumentation an die beiden Laien.

Wenn es für die beiden Leserbriefschreiber normal ist,dass politische Parteien wie die SPD zu "Feierabendbier-Wahlkampfveranstaltungen einlädt,dann haben sie sicherlich auch nichts dagegen einzuwenden,wenn die SPD an ihren Wahlkampfständen Freibier ausschenkt.

In diesem Sinne Herr Röthig und Herr Bruns,nicht soviel schnacken,Kopf in Nacken.

 

Karl-Heinz Schmidt,Helmstedt

 

 

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