Nie wieder Faschismus


14. Mai 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Ein logischer Schluß

Wenn jede Kritik an israelischer Besatzungspolitik antisemitisch ist, hört Antisemitismus auf, etwas Verwerfliches zu sein. Das freut die echten Rassisten und Antisemiten.

17. April 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Gnade gegenüber gnadenlosen Mördern und ihren hilfreichen Mitläufern?

Beitrag: Roswitha Engelke

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist gegen einen juristischen „Schlussstrich“ unter den Holocaust. Auch gegen hochbetagte Verdächtige im Alter von über 90 Jahren soll strafrechtlich ermittelt werden.

„Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte und lehrreich auch für heutige Generationen“, sagte Präsident Josef Schuster dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstagausgabe).

Wie am Montag bekannt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen einen inzwischen 94-jährigen ehemaligen Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau erhoben.

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28. Februar 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Esther Bejarano

Im Rahmen der Diskussionen um den Bückeberg, seine historische Bedeutung als Ort des Lernens und Erinnerns haben wir uns entschlossen, diese Diskussion aktiv zu begleiten.
Wir benötigen einen Ort, an dem wir an die grausame Vergangenheit erinnert werden, um niemals zu vergessen und unsere Lehren daraus zu ziehen. Erinnerungsarbeit muss mit Leben erfüllt werden.
Besonders für junge Menschen müssen wir dieses dunkle Kapitel der Vergangenheit nachvollziehbar machen.

Es wird in Zukunft immer weniger Zeitzeugen geben, die davon berichten können. Darum ist es wichtig, diesen Teil unserer Geschichte nicht nur aus Büchern zu erfahren.
Mit Esther Bejarano haben wir die Chance eine Zeitzeugin zu hören, die von der Geschichte berichten kann.

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03. April 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Emanzipierte mündige Bürger, wo sind denn die erwünscht?

Beitrag: Roswitha Engelke

Dr. Fritz Bauer "Nach den Wurzeln des Bösen fragen ..." 

Vor einigen Jahren setzte sich ein Jurist namens Fritz Bauer in seinem Vortrag  mit den Ursachen des nationalsozialistischen Unrechtsstaats auseinander.

Die deutsche postdiktatorische Gesellschaft und jeder einzelne Bürger, so Bauers Überzeugung, müsse erkennen, welche Ursachen und Bedingungen den Nationalsozialismus und die Verfolgung und Ermordung von Menschen möglich gemacht hatten.

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03. Januar 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Antikapitalismus = Antisemitismus?

Beitrag: Roswitha Engelke

Antisemitismus so heisst es, ist eine deutsche Tradition, die es mit der Shoa zu mörderischer Perfektion gebracht hat. Dies wiederum hat die UNO zur Gründung des Staates Israel bewogen auf einem Territorium, auf dem Palästinenser leben. Dieses Thema ist heikel und erfordert Zurückhaltung und Sensibilität.

Hierzulande bedeutet jedoch Zurückhaltung: Keine Kritik an der israelischen Regierung.

Die Erfüllung des aus tiefstem Herzen kommenden Wunsches nach friedlichem Zusammenleben mit den Palästinensern würde ein Ende von Siedlung und Besatzung bedeuten sowie eine einvernehmliche Nutzung von Wasser und Land.

Die Äußerung, dass dies mit der jetzigen Regierung nichts wird, macht niemand ungestraft. Die Schuldzuweisung ein Antisemit zu sein, folgt auf dem Fuß.

Neuerdings wird Kritik am Kapitalismus ebenfalls auf diese Weise abgestraft, indem die Auffassung vertreten wird, dass Kapitalismuskritik strukturell antisemitisch sei. Man bezieht sich hier auf die Auffassung aus dem Dritten Reich, alle Juden seien Kapitalisten und folglich eine Gefahr. Die Folgen daraus siehe unter dem Begriff שואה "Shoa".

Ergo, darf Kapitalismus nicht kritisiert werden. Welch ein Paradoxon und welche Unverschämtheit.

Das Kapital macht sich die Ungeheuerlichkeiten der Shoa zu nutze, um jede Kapitalismuskritik im Keim zu ersticken.

 

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