Nie wieder Faschismus


27. Mai 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

"Ist es wirklich demokratisch, dass die Polzei derart einseitig gegen friedlichen antifaschistischen Protest vorgeht, während Nazis in aller Ruhe durch Quelle marschieren können

Keine Verhinderung von antifaschistischem Protest durch die Polizei!

Am Donnerstag, dem 10. Mai, fand in Quelle die größte Bielefelder Nazidemo seit Jahren statt. Die Polizei hat den friedlichen antifaschistischen Gegenprotest massiv behindert.

Im Vorfeld hatte das Bündnis "Bielefeld stellt sich quer" mit der Polizei abgesprochen, dass die Teilnehmer*innen der Gegendemo gemeinsam mit dem Zug um 13:03 nach Quelle fahren, um nicht auf dem Weg Neonazis in die Arme zu laufen. Doch am Tag der Demo wurde Gegendemonstrant*innen der Einstieg in diesen Zug gewaltsam von der Polizei verwehrt. Zur Begründung hieß es absurderweise, sie sollten zu ihrer Sicherheit nicht mit den Rechten im selben Zug fahren, der doch genau aus diesem Grund für die Anreise der Gegendemonstrant*innen vereinbart war! Hat die Polizei etwa Neonazis in diesen Zug einsteigen lassen?
In jedem Fall wurde die Anreise der Antifaschist*innen massiv erschwert, und ihre Demonstrationsfreiheit so deutlich eingeschränkt.

Auch vor Ort ging es mit den Einschränkungen weiter. Eine Gruppe von 100 bis 200 Personen wurde vom Bahnhof Brackwede nicht nach Quelle gelassen, sondern unter Pauschalverdacht gestellt, stundenlang festgehalten und durchsucht, und somit komplett an der Ausübung ihres Demonstrationsrechtes gehindert. Auch musste die antifaschistische Demonstration größtenteils außer Hörweite des rechten Aufmarsches stattfinden. Dies hat wirksamen Gegenprotest schwer gemacht.

Dazu erklärt Friedrich Straetmanns, Bielefelder Bundestagsabgeordneter der LINKEN: „Umso schöner ist es, dass sich trotz dieser Widrigkeiten 650 Menschen den Rechten entgegenstellten.

 

 

14. Mai 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Ein logischer Schluß

Wenn jede Kritik an israelischer Besatzungspolitik antisemitisch ist, hört Antisemitismus auf, etwas Verwerfliches zu sein. Das freut die echten Rassisten und Antisemiten.

03. April 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Emanzipierte mündige Bürger, wo sind denn die erwünscht?

Beitrag: Roswitha Engelke

Dr. Fritz Bauer "Nach den Wurzeln des Bösen fragen ..." 

Vor einigen Jahren setzte sich ein Jurist namens Fritz Bauer in seinem Vortrag  mit den Ursachen des nationalsozialistischen Unrechtsstaats auseinander.

Die deutsche postdiktatorische Gesellschaft und jeder einzelne Bürger, so Bauers Überzeugung, müsse erkennen, welche Ursachen und Bedingungen den Nationalsozialismus und die Verfolgung und Ermordung von Menschen möglich gemacht hatten.

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17. April 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Gnade gegenüber gnadenlosen Mördern und ihren hilfreichen Mitläufern?

Beitrag: Roswitha Engelke

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist gegen einen juristischen „Schlussstrich“ unter den Holocaust. Auch gegen hochbetagte Verdächtige im Alter von über 90 Jahren soll strafrechtlich ermittelt werden.

„Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte und lehrreich auch für heutige Generationen“, sagte Präsident Josef Schuster dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstagausgabe).

Wie am Montag bekannt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen einen inzwischen 94-jährigen ehemaligen Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau erhoben.

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28. Februar 2018   Aktuell - Nie wieder Faschismus

Esther Bejarano

Im Rahmen der Diskussionen um den Bückeberg, seine historische Bedeutung als Ort des Lernens und Erinnerns haben wir uns entschlossen, diese Diskussion aktiv zu begleiten.
Wir benötigen einen Ort, an dem wir an die grausame Vergangenheit erinnert werden, um niemals zu vergessen und unsere Lehren daraus zu ziehen. Erinnerungsarbeit muss mit Leben erfüllt werden.
Besonders für junge Menschen müssen wir dieses dunkle Kapitel der Vergangenheit nachvollziehbar machen.

Es wird in Zukunft immer weniger Zeitzeugen geben, die davon berichten können. Darum ist es wichtig, diesen Teil unserer Geschichte nicht nur aus Büchern zu erfahren.
Mit Esther Bejarano haben wir die Chance eine Zeitzeugin zu hören, die von der Geschichte berichten kann.

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