In gutem Glauben schlucken wir alles ...
So, so. Die Nahrungsindustrie arbeitet an Produkten, die möglichst nicht sättigen und bei Big Pharma lassen sich dann die Spritzen kaufen, die das Sättigungsgefühll erzeugen. Derweil erklären Wissenschaftler, Dickleibigkeit liege an den Genen.
(...) Wie der Verzicht auf Hochverarbeitetes die Gesundheit beeinflusst, zeigt diese Studie. Dabei hat man je 20 Testpersonen vier Wochen lang doppelt so viele Kalorien angeboten, wie für ein stabiles Gewicht nötig gewesen wären. Die eine Hälfte der Teilnehmenden erhielt ausschliesslich hochverarbeitete Lebensmittel wie Ravioli-Konserven, Pommes, Hotdogs, Schokoriegel etc. Bei den anderen kamen nur Gemüse, Früchte und Fleisch sowie leicht verarbeitete Lebensmittel wie etwa Thunfisch aus der Dose auf den Tisch. In punkto Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett war das Angebot für beide Gruppen gleich.
Täglich 500 Kalorien mehr
Am Ende der vier Wochen hatte die Gruppe mit den hochverarbeiteten Produkten pro Tag im Schnitt rund 500 Kalorien mehr zu sich genommen, etwa hälftig aufgeteilt auf Kohlenhydrate und Fett. Der Konsum von sättigenden Eiweissen blieb in etwa gleich – und nahm damit prozentual ab. Die Gruppe mit den natürlichen Lebensmitteln verlor im Schnitt 0,9 Kilo Körpergewicht, die anderen legten in etwa gleich viel an Gewicht zu. (...)