Cuba sí

14. September 2017   Themen - Cuba sí

Große Gebiete der Nordküste Kubas zerstört

Hurrikan „Irma“ hat große Gebiete an der Nordküste Kubas zerstört. Windstärken bis zu 250 km/h, starker Regen und meterhohe Wellen haben Wohnungen zerstört, Infrastruktur beschädigt und Ernten vernichtet. Man sieht die Bilder im Internet, liest die Meldungen in der Presse – aber was solch ein Hurrikan tatsächlich für die Menschen in den betroffenen Regionen bedeutet, ist für uns nur schwer vorstellbar.

 

Die Aufräumarbeiten und die Instandsetzung der Versorgungsnetze haben begonnen. Nähere Informationen dazu gibt es hier. Dennoch sind die Schäden immens.

 

Das Netzwerk Cuba e.V., der Dachverband der Kuba-Solidarität in der Bundesrepublik Deutschland, hat zur gemeinsamen Hilfe für das sozialistische Kuba aufgerufen. Für den Wiederaufbau und die schnelle Beseitigung der Hurrikanschäden benötigt Kuba dringend finanzielle Spenden, um Baumaterial, Baugerät, Werkzeug und andere notwendige Dinge zu kaufen.

 

Das Netzwerk Cuba e.V. ruft die Kubafreund*innen in Deutschland, alle Bürger*innen, die Sozialverbände und Kirchen, sowie die Bundesregierung auf, großzügig für Kuba zu spenden. Die AG Cuba Sí unterstützt diesen Aufruf.

 

Das Netzwerk Cuba e.V. wird diese Spenden an die zuständigen Institutionen für den Katastrophenschutz nach Kuba überweisen. Hier der Link zum Spendenaufruf.

 

Spendenkonto: Netzwerk Cuba e.V., Berlin

 

IBAN: DE58 1001 0010 0032 3331 00
BIC: PBNKDEFF
Verwendungszweck: „Spende Hurrican Irma“

 

 

Wichtiger Hinweis für die Spender*innen von Cuba Sí: Unsere AG unterstützt den Spendenaufruf des Netzwerk Cuba e.V. Als Arbeitsgemeinschaft der Partei DIE LINKE ist es uns laut Parteiengesetz nicht gestattet, direkte Katastrophenhilfe zu leisten.

Auf das Spendenkonto von Cuba Sí dürfen nur Spenden eingezahlt werden, die mit dem Verwendungszweck „Milch für Kubas Kinder“ sowie „Kuba muss überleben“ gekennzeichnet sind und für unsere Projektarbeit und unsere politische Arbeit bestimmt sind.

Als Partei darf DIE LINKE Spenden, die als Hilfe für Naturkatastrophen ausgewiesen sind, nicht annehmen und muss sie zurücküberweisen.

 

 

 

 

 

26. November 2016   Themen - Cuba sí

Zum Tod von Fidel Castro erklären Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE:

26. November 2016 Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch

Eine bessere Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung ist möglich! Das war die feste Überzeugung von Fidel Castro. Viele junge Menschen sind in den 1960er Jahren vom Enthusiasmus der kubanischen Revolution inspiriert worden, gerade in ihrer Auseinandersetzung mit dem übermächtigen US-Imperium.

Die kubanische Revolution befreite Kuba von einer blutigen Diktatur unter Fulgencio Batista, die über 30.000 Menschen getötet hatte. Kuba war zuvor ein Ort, an dem die US-Mafia ein- und ausging. Großgrundbesitz, oft in Händen von US-Amerikanern, beutete die Landarbeiter maßlos aus. Schwarze waren einem System des Rassismus unterworfen. Nie bekam die Landbevölkerung einen Arzt zu sehen und die Rate der Analphabeten überstieg die 70 Prozent.

Es gehört zur großen Leistung von Fidel und der kubanischen Revolution, Bildung und Gesundheit kostenlos für die gesamte Bevölkerung bereitzustellen. Trotz aller Krisen, insbesondere nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus, konnte Kuba das kostenlose Bildungs- und Gesundheitssystem aufrechterhalten und verbessern – und dies zu einem Zeitpunkt, als in ganz Lateinamerika unter dem Druck des Neoliberalismus die Bereiche Bildung und Gesundheit privatisiert und große Teile der Bevölkerung dieser Länder ausgeschlossen wurden.

Fidel hatte die Vision eines Kuba, das ökonomisch unabhängig und sich rasch nach eigenen Maßstäben und Bedürfnissen entwickeln kann. Viele dieser Pläne konnten nicht eingelöst werden.

Dennoch bleibt es richtig: Emanzipation und Befreiung der Menschen hat die unabdingbare Voraussetzung, sich von der Kontrolle durch imperialistische Großmächte zu befreien. Selbst Fidels Gegner mussten seine standhafte Haltung gegenüber der mächtigen USA anerkennen. Auch wenn Kuba viel Spielraum durch seine enge Anlehnung an die Sowjetunion verlor.

Danielle Mitterand, Frau des früheren französischen Präsidenten sagte über ihn: „Aus diesem Mann macht man einen Teufel. Dabei ist er durch und durch ein Demokrat, der sein Volk liebt und sein Volk liebt ihn (zitiert in: Neues Deutschland 6.5.1996) Gemeinsam mit den Menschen in Kuba, Lateinamerika und überall dort, wo die kubanische Befreiungsbewegung einen emotionalen Wert besitzt, gedenken wir nicht unkritisch der großen Leistung dieses Revolutionärs.

06. Dezember 2016   Themen - Cuba sí

Fidel Castros letzte Reise

17. Juni 2016   Themen - Cuba sí

Kubanischer Sommer in Braunschweig

Liebe Kuba-Freundinnen und -Freunde,

hiermit möchte ich euch/Sie gleich zu zwei Veranstaltungen einladen. Dieser Sommer wird kubanisch!

Weiterlesen: Kubanischer Sommer in Braunschweig

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