Cuba sí

09. Juli 2020   Themen - Cuba sí

Deutschland mit Europa für ein Ende der Blockade gegen Kuba!

9. Juli 2020 — Die kubanische Bevölkerung leidet seit mittlerweile 60 Jahren an der menschenverachtenden Blockade der USA. Kuba hilft anderen Ländern beim Kampf gegen das Coronavirus, doch Trump setzt Kuba auf die Liste von "Terrorstaaten" und blockiert Lieferungen von Medikamenten und medizinischen Rohstoffen. Die Sanktionen sind laut UN und EU völkerrechtswidrig!

MdB Dr. Diether Dehm zur seit 6 Jahren andauernden Blockade Kubas und zu Trumps stetigen Terrormaßnahmen gegen Kuba:

"Ich fordere die Bundesregierung auf, den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft dafür zu nutzen, dass sich die Europäische Union geschlossen gegen die Blockade der USA und gegen die Sanktionen gegen Drittstaaten, die mit Kuba Handel betreiben, stellt. Auch als aktuelles Mitglied im UN-Sicherheitsrat sollte sich die Bundesregierung gegen die Kuba-Blockade positionieren und sich für ihre Beendigung einsetzen."

12. Mai 2020   Themen - Cuba sí

Angriff auf kubanische Botschaft in Washington

Q uelle: amerika21

Kuba: Erwartet von USA Aufklärung nach Angriff auf Botschaft in Washington

Havanna/Washington. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat einen bewaffneten Angriff auf die Botschaft seines Landes in der US-Hauptstadt Washington am Donnerstag, 07.05.2020, scharf verurteilt. Zugleich forderte die Regierung des sozialistischen Inselstaates die US-Regierung auf, den Vorfall aufzuklären und weitere Attacken zu verhindern.

In einem Tweet über den Vorfall am Donnerstag in Washington betonte Díaz-Canel, Staaten stünden in der Pflicht, die bei ihnen akkreditierten diplomatischen Vertretungen zu schützen. Havanna erwarte daher eine Untersuchung des Schusswaffenangriffs.

Am Donnerstag hatte in den frühen Morgenstunden eine unbekannte Person mit einer Schnellfeuerwaffe auf das Gebäude der kubanischen Botschaft in den Vereinigten Staaten geschossen. Dies hatte zuerst das kubanische Außenministerium in einer Pressemitteilung auf seiner Internetseite bekanntgegeben. Die Person, über deren Identität die kubanische Regierung keine Informationen hat, wurde von den örtlichen Behörden am Tatort festgenommen und befindet sich nach US-Angaben in Gewahrsam. Bei dem Angriff kam nach übereinstimmenden Angaben der US-amerikanischen und kubanischen Presse niemand zu Schaden. Die Vorderfront des Gebäudes weist mehrere Einschüsse auf.

Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla nahm zu dem Vorfall am Donnerstag live im staatlichen Fernsehen Stellung. Den Angriff auf die Botschaft bezeichnete er dabei als terroristischen Akt. Die kubanische Regierung warte die Untersuchung der US-Behörden über Identität und Beweggründe des Angreifers ab. Man erwarte allerdings umfassende und rasche Ermittlungen, deren Ergebnisse Havanna mitgeteilt werden. "Die kubanische Botschaft verfügt über ein Schutz- und Sicherheitssystem, um jeder Bedrohung gegen ihr Personal und ihre Familien entgegentreten zu können", sagte Kubas Chefdiplomat.

 

25. März 2020   Themen - Cuba sí

"Das Schlimmste ist nicht das Coronavirus"

03.03.2020Kuba / Iran / USA / Soziales / Politik
Ein Beitrag aus Kuba zum Coronavirus, der Sanktionspolitik der USA und ihren Folgen am Beispiel Iran

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Menschen im Iran sind auch bei der Coronavirus-Epidemie von den US-Sanktionen betroffen
Menschen im Iran sind auch bei der Coronavirus-Epidemie von den US-Sanktionen betroffen

Es war eine lange Woche. Es scheint viel länger, aber in Wirklichkeit ist es etwa zehn Tage her, dass der Iran den Tod zweier Menschen bekanntgab, die mit dem Coronavirus infiziert waren1. Alles war wie auf den Kopf gestellt und obwohl das in einer solchen Situation "normal" oder "erwartbar" ist, ist es so, dass nur wenige Dinge, sehr wenige Dinge, die iranische Bevölkerung dazu bringen, etwas am Rhythmus ihres Alltags, an ihrer Routine, ihrer legendäre Geduld zu ändern. Dies ist aber jetzt gelungen.

Wenn es etwas gibt, das man in diesen Tagen spüren kann, dann ist es die weit verbreitete Panik, die einige Menschen überspielen und andere übertreiben... In den letzten drei Jahren wurden wir Zeugen von Erdbeben, Überschwemmungen, Kriegsgefahren, interner (induzierter) Destabilisierung, und ich habe nie erlebt, dass sie die Stirn runzeln, Neigungen zurückhalten oder Nahrung horten.

Schutzmasken zu tragen ist für die Menschen hier nicht fremd oder neu, sie tragen sie auch oft wegen der enormen Luftverschmutzung, die hauptsächlich in Teheran herrscht. Aber wir alle wissen, dass es nicht dasselbe ist, ob es um eine Erkältung oder um etwas Lebensbedrohliches geht.

Als logische Vorsichtsmaßnahme sind die Schulen geschlossen und werden voraussichtlich erst im April wieder geöffnet. Für die Familien bedeutet das einen völlig anderen Tagesablauf und eine völlig andere Realität.

Diese Tage fallen mit dem persischen Neujahrsfest oder Nowruz zusammen, es sind Zeiten, in denen die Iraner traditionell innerhalb des Landes und ins Ausland verreisen. Das ändert sich dieses Jahr drastisch: Sieben Grenzen wurden für Iraner teilweise oder ganz geschlossen, es gibt Fluglinien, die ihren Betrieb eingestellt haben. Es gibt viele übertriebene oder nur schlecht gerechtfertigte Maßnahmen, und sie scheinen je nach Land eine andere Nuance oder einen anderen Standard zu haben, wenn sie angewendet werden.

Wenige Stunden nach der Bekanntgabe der Todesfälle hängten viele Apotheken ein Schild auf: "Keine Masken, kein antibakterielles Gel, keine Handschuhe", und das, glauben Sie mir, ist etwas Neues.

Nein, das Schlimmste ist nicht das Coronavirus. Auch in dieser Hinsicht sind sie eine Regionalmacht.

Was ist also los? Was hat sich verändert? Welche Realität kennzeichnet sie?

Es passiert das, was uns seit 60 Jahren und in jüngster Zeit "mit noch mehr Wucht" geschieht: Ein Sanktionssystem und maximaler Durck seitens des US-Imperialismus, der noch immer dem Memorandum von Lester Mallory folgt: "Enttäuschung und Entmutigung durch wirtschaftliche Unzufriedenheit und Entbehrungen zu provozieren."

Nicht einmal unter den aktuellen Bedingungen ist auch nur eine einzige Sanktion gegen den Kauf von Medikamenten und Hilfsgütern durch den Iran aufgehoben worden. Das überrascht niemanden, wenn es um Kuba ginge, würden sie es genauso machen. Das Engagement der internationalen Organisationen, die an der Bekämpfung der Epidemie beteiligt sind, ist derzeit nicht so klar und entschieden, wie es sein sollte, um zu fordern, dass diese Form des Krieges ein für alle Mal beendet wird.

Es wird eine Menge Wissenschaft und Talent eingesetzt, um das gefährliche Virus zu stoppen. Es gibt eine Menge Altruismus und Hingabe. Ich zweifle nicht daran, dass es eingedämmt wird.

Aber wann werden wir gegen diese Aktionen geschlossen und entschieden vorgehen, die uns in jeder Sekunde angreifen, die uns den Zugang nicht nur zu den neuesten Fortschritten, sondern sogar zu den grundlegenden Medikamenten verwehren, die unsere Fähigkeit zur Verteidigung und zum Schutz unserer Bevölkerung einschränken? Nein, das Schlimmste ist nicht das Coronavirus.

  • 1. Wie Irans Gesundheitsministerium am 1. März bekannt gab, ist die Zahl Toten inzwischen auf 54 gestiegen. Insgesamt gibt es 987 bestätige Coronavirus-Infektionen
04. Mai 2020   Themen - Cuba sí

Fiedensnobelpreis-Empfehlung für Medizinische Mission von Kuba

Ärzte in Anerkennung der Coronavirus-Bemühungen für den Nobelpreis empfohlen

Die medizinische Mission von Kuba wurde in Anerkennung ihrer Bemühungen im Kampf gegen die globale Covid-19-Pandemie für den diesjährigen Friedensnobelpreis empfohlen.

Quelle: Cubacoopera

Die französische Solidaritätsorganisation »Cuba Linda« hat dazu aufgerufen, den Preis an die kubanische Henry-Reeve-Medizinbrigade zu verleihen, die medizinisches Personal in mehr als 20 vom Virus betroffene Länder entsandt hat.

„Die internationale Gemeinschaft wird Zeuge der Solidarität von Gesundheitsfachkräften, die ihr eigenes Land verlassen, um in anderen Teilen der Welt Dienstleistungen zu erbringen und Erfahrungen auszutauschen, die im Falle der durch das neue Coronavirus verursachten Pandemie sogar das Herz Europas erreichen“, hieß es in einer Erklärung.

Die Brigade ist nach Henry Reeve benannt, einem in den USA geborenen Soldaten, der sieben Jahre lang in der kubanischen Befreiungsarmee kämpfte und im Unabhängigkeitskrieg an mehr als 400 Kämpfen gegen die spanische Armee teilnahm.

Am 26. Mai 2003 sagte der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro bei einer Rede in Buenos Aires, dass Kuba Ärzte und keine Bomben entsenden würde, und zwei Jahre später wurde Fidel Castro das Internationale Ärztekontingent „Henry Reeve“ gegründet, das auf Katastrophensituationen und schwere Epidemien spezialisiert ist. Ziel der Sonderbrigade war es, denjenigen in New Orleans zu helfen, die nach dem Hurrikan Katrina in Jahr 2005 ihrem Schicksal überlassen waren. Dieselbe US-Regierung, die sich weigerte, ihren eigenen Leuten zu helfen, lehnte das Angebot Kubas ab. Der Revolutionär beschrieb am 19. September 2005 in seiner Rede zur Gründung des Internationalen Kontingents, den Abschluss als Arzt als „das Öffnen einer Tür zu einem langen Weg, der zu der edelsten Handlung führt, die ein Mensch anderen antun kann …“.

Erdbeben, Wirbelstürme, starke Regenfälle und Epidemien haben seitdem Nationen auf mehreren Kontinenten getroffen – darunter Pakistan, Indonesien, Chile, Ecuador, Venezuela, Bolivien, Haiti, Nepal, Guinea, Liberia und Sierra Leone. Die Brigade „Henry Reeve“ schickte mehrere tausend Gesundheitsfachkräften in die betroffenen Länder.

Da der Zugang zu medizinischer Ausbildung allen Kubanern offen steht, hat die sozialistische Insel weiterhin medizinische Teams in die ganze Welt geschickt, trotz der Feindseligkeit der USA, die die kubanische Führung der Ausbeutung ihrer Ärzte beschuldigte und sie sogar mit Terroristen verglich, die ideologische Propaganda verbreiten. Aber die Henry Reeves Medical Brigade ist an der Frontlinie geblieben, bot unter anderem den Erdbebenopfern in Pakistan humanitäre Hilfe an und schickte mehr Ärzte in die Entwicklungsländer als die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Für ihre Bemühungen zur Bekämpfung der Ebola-Pandemie 2014-15, wurde die Brigade von der Jahreskonferenz der norwegischen Gewerkschaften für den Friedensnobelpreis nominiert. In der Folge entsandte Kuba weitere 400 Gesundheitsfachkräfte, in gefährliche direkte Arbeitseinsätze in Regionen mit minimalen Gesundheitseinrichtungen und fehlender grundlegender Infrastruktur, wie Straßen und Kommunikationssystemen. »Cuba Linda« wies ausdrücklich darauf hin, dass die norwegischen Gewerkschaften 2015, die medizinischen Brigaden für ihre Arbeit in Westafrika für die Auszeichnung nominierten. Obwohl die Henry-Reeves-Brigade 2015, nach ihrem Einsatz in Liberia, Sierra Leone und Guinea, nicht mit dem prestigeträchtigen Preis ausgezeichnet wurde, verlieh die WHO der Henry-Reeves-Brigade in Anerkennung ihrer Arbeit den Doctor Lee Jong-wook-Gedächtnispreis für öffentliche Gesundheit 2017.

»Cuba Linda« hat eine Facebook-Seite mit dem Titel „Prix Nobel pour les brigades medicales cubaines“ (Nobelpreis für die kubanischen medizinischen Brigaden) eingerichtet, um die öffentliche Unterstützung für die den kubanischen Ärzten zuteil werdende Auszeichnung zu gewinnen.

Quellen: Morning Star, Radio Habana

Übersetzung und Bearbeitung: Jürgen Schmiedl und Michael Quander Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, 03.05.2020

https://www.fgbrdkuba.de/presse/artikel/20200503-fuer-den-nobelpreis-vorgeschlagen.php

25. März 2020   Themen - Cuba sí

Original Website Granma Cuba gesperrt? Schlägt die Google-Zensur zu?

 

Auch mehrere "nochmals Versuche" führen nicht zur Website ...

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