Soziales

14. September 2019   Themen - Soziales

Die Arroganz gewisser Politschranzen ...

Wir arbeiten, um zu leben, wir leben nicht, um zu arbeiten ...

Aus kapital/politisch orientierter Sichtweise ist diese Meinung amoralisch, denn wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein!  (FDP-Chef Guido Westerwelle und der mußte es ja wissen.)

Es ist scheint für Kapitalisten und den ihnen dienenden Politikern ganz natürlich zu sein, sich außerhalb des Volkes zu sehen, um die eigenen hohen Ansprüche rechtfertigen zu können.

Dafür rief die CDU die "soziale Hängematte" ins Leben.

Massenentlassungen "zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit" sowie der Abschied vieler Firmen von der Lehrlingsausbildung schufen in Deutschland mehr als 3 Millionen  Arbeitslose und unzählige Menschen, die von Billiglöhnen "leben" müssen, obwohl sie hart und nicht selten mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten.

Politiker und ihre abwertenden Äußerungen zum Sozialstaat (und letztlich damit auch zur Demokratie):

Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle im Februar 2010 in einem Beitrag für Die Welt:

"Es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet. (...) Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein. An einem solchen Denken kann Deutschland scheitern."

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Nachwuchsorganisation Junge Union, Philipp Mißfelder, im Februar 2009:

"Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie."

Der damalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) im Februar 2008 in der N24-Sendung Links-Rechts über soziale Probleme, die sich aus der Arbeitslosigkeit ergeben:

"Ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarz arbeitet."

Der damalige SPD-Bundesvorsitzende Kurt Beck laut Wiesbadener Tagblatt zu einem Arbeitslosen bei einem Wahlkampftermin im Dezember 2006:

"Wenn Sie sich waschen und rasieren, finden Sie auch einen Job."

Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) im April 2001 in der Bild -Zeitung:

"Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft!"

Der damalige Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Wolfgang Schäuble (CDU), in der Bild -Zeitung im Oktober 1994 über Pläne zum Umbau des Sozialsystems):

"Mehr Eigenverantwortung des Einzelnen, weniger soziale Hängematte."

Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) im Oktober 1993 in einer Regierungserklärung zum Standort Deutschland:

"Wir können die Zukunft nicht dadurch sichern, dass wir unser Land als einen kollektiven Freizeitpark organisieren."

 

* Politschranze

 

14. September 2019   Themen - Soziales

Warum muss man Menschen heute noch erklären, dass Feminismus auf keinen Fall Männerhass bedeutet?

... selbstbewußte Frauen sind nicht nur vielen Männern immer noch suspekt ... (Roswitha Engelke)

Quelle: Jetzt

Autorin Julia Korbik („Stand Up - Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ und „Stand Up – Feminismus für alle“)   im Interwiev mit "jetzt"

...

Weil viele ein veraltetes Bild von Feminismus haben.

In den Siebzigern wurden Männer von Feministinnen an den Pranger gestellt, weil das Thema im gesellschaftlichen Diskurs einfach nicht stattfand. In dieser männerdominierten Welt war es für Feministinnen also wichtig, eine autonome, radikale Bewegung auf die Beine zu stellen.

Das Bild ist bei vielen noch präsent, aber das heißt selbstverständlich nicht, dass Feministinnen alle Männer hassen. Am Ende geht es um die Gleichberechtigung der Geschlechter. Feministinnen betrachten gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit kritisch. Dabei geht es nicht darum, dass Männer an sich schlecht sind, sondern um eindimensionale Bilder vom Mann-Sein und damit einhergehende schädliche Verhaltensweisen.

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26. August 2019   Themen - Soziales

DEMO: Keine Tat ohne Konsequenz!

Lüg(d)e-Prozess "Rote Karte für Vertuscher" - #KeineTatOhneKonsequenz #Lügde

 

25. Aug. 2019 — 

Das Landgericht Detmold hat im Missbrauchsfall Lügde eine unfassbar milde erste Bewährungsstrafe verhängt. Die Staatsanwaltschaft will nun ein höheres Strafmaß durchsetzen. Wir fordern: eine angemessene Verurteilung für die Teilnahme an und Anstiften zum mehrfachen brutalen sexuellen Missbrauch und der Misshandlung von Kindern. Keine Bewährung!

Weiterlesen: DEMO: Keine Tat ohne Konsequenz!

26. August 2019   Themen - Soziales

Der Berliner Mietendeckel + DIE LINKE.

Quelle: taz.de

Seit dem vergangenen Wochenende ist klar, dass sich die Mietendeckel-Idee nicht ohne Weiteres wie erhofft aufs Konto der SPD einzahlen wird. Im Juni hatte der Senat erste Eckpunkte verabschiedet, mit dem Entwurf des Gesetzes war die linke Stadtentwticklungssenatorin Katrin Lompscher betraut.

Am Samstag veröffentlichte der Tagesspiegel einen ersten Entwurf, der weit über das hinaus geht, was die SPD geplant hatte. So sollen Höchstmieten für alle Gebäude je nach Errichtungsjahr gelten. Die höchste zulässige Kaltmiete für zwischen 1991 und 2013 erbaute Wohnungen liegt bei 7,97 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen geringe Modernisierungszuschläge für Wärmedämmung oder Aufzüge. Neubauten sind ausgenommen.

Damit würde erstmals ein Gesetz beschlossen, mit dem hohe Mieten wieder gesenkt werden können. Bei allen bisherigen Überlegungen, auch zur Mietpreisbremse auf Bundesebene, war es stets nur darum gegangen, Mieten nicht weiter steigen zu lassen. Die Immobilienlobby konnte daher etwa in den Verhandlungen um die bundesweite Mietpreisbremse stets auf eine Verzögerungstaktik setzen: War der jeweiligen Novelle der entscheidende Zahn gezogen, konnten die bis zur nächsten Gesetzeskorrektur erfolgten Mietsteigerungen nie wieder rückgängig gemacht werden. Lompscher betritt mit ihrer Idee einer Mietensenkung ebenso juristisches Neuland wie mit dem Mietendeckel als solchem.

In der Berliner Politik hat Lompschers Entwurf Frontstellungen wiederbelebt, die in langen Jahren pragmatischen Regierens vergraben geblieben waren.

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22. August 2019   Themen - Soziales

Erstes "Rotes Pflegetelegramm"

Liebe Pflegeinteressierte!

Hiermit erhaltet ihr die erste Ausgabe meines Roten Pflegetelegramms. Etwa monatlich werde ich euch über aktuelle Initiativen zur Pflegepolitik informieren. Dazu zählen nicht nur parlamentarische Tätigkeiten, sondern auch Aktionen beispielsweise von Pflegenden, die ich gern unterstütze. Ein Fokus wird dabei auf Niedersachsen liegen.

Das Rote Pflegetelegramm richtet sich an die, die in der Pflege arbeiten, an pflegende Angehörige, an Menschen mit Pflegebedarf und alle, die sich mit der aktuellen Pflegepolitik nicht mehr abfinden wollen und sich für eine gute, menschenwürdige Pflegepolitik interessieren. Gern könnt ihr das Rote Pflegetelegramm weiterverbreiten und Feedback geben, was verbessert werden kann. Das Rote Pflegetelegramm erscheint künftig in einem eher knappen Telegrammstil und ist auch über den Messengerdienst telegram zu beziehen.

 

https://t.me/RotesPflegetelegramm

 

Heute geht es darum, euch darauf aufmerksam zu machen, dass DIE LINKE. Niedersachsen die „Ständige Pflegekonferenz“ ins Leben ruft. Wir wollen damit an den Erfolg der Aktionskonferenz Pflege vom Mai dieses Jahres anknüpfen, an der viele von euch teilgenommen haben.

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