Soziales

12. Januar 2021   Themen - Soziales

Planspiele

Nachdem die Johns-Hopkins-Universität bereits im Oktober 2019 das Planspiel Event 201 zur weltweiten Ausbreitung eines neuartigen Corona-Virus veranstaltet hatte,[10][11][12] veröffentlicht das Coronavirus Resource Center des Bereiches Johns Hopkins Medicine seit dem ersten nachgewiesenen Covid-19-Fall in den Vereinigten Staaten am 22. Januar 2020[13] eine Weltkarte, auf der die Coronavirus-Infektionen in 180 Ländern dargestellt werden,[14] um Forschern, staatlichen Gesundheitsämtern und der Öffentlichkeit ein benutzerfreundliches Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dem sich der Ausbruch in Echtzeit verfolgen lässt.[15] Die Zahlen für Deutschland stammen von drei verschiedenen deutschen Onlinemedien: der Berliner Morgenpost, Zeit Online und dem Tagesspiegel, die diese Daten wiederum in einem teilweise automatisierten Prozess direkt bei den Gesundheitsämtern, Ministerien und Staatskanzleien von einem Think Tank abrufen lassen.[16] Die Landesbehörden stehen in der offiziellen Meldekette (§ 11 IfSG) noch vor dem Robert Koch-Institut und stellen die Zahlen der laborbestätigten Neuerkrankungen meist schneller zur Verfügung.[17][18] Da es für Genesene und Todesfälle keine Meldepflicht gibt, beruhen diese Angaben auf Schätzungen.

Die Statistik des Coronavirus Resource Centers wird wiederum von den Gesundheitsbehörden vieler Länder und von Medien zur Darstellung der Verbreitung der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Krankheit benutzt.

09. Januar 2021   Themen - Soziales

Leider beginnt auch das neue Jahr mit alten Problemen und einer großen Portion Unsicherheit

 
 

 

Ich hoffe, ihr seid gesund ins neue Jahr gekommen und konntet Euch über die Feiertage ein wenig erholen und Kraft schöpfen.

Leider beginnt auch das neue Jahr mit alten Problemen und einer großen Portion Unsicherheit: Werden wir gesund bleiben, unsere Arbeit behalten? Wann können wir uns wieder mit Freunden im Café treffen, unsere Eltern oder Großeltern in den Arm nehmen, unsere Kinder in Schulen, Kitas und Sportvereine schicken? Existenzängste, Überlastung, Einsamkeit, Armut, Krankheit - mehr denn je zeigt sich in der Pandemie, wie stark unser privates Wohlbefinden auch von politischen Entscheidungen abhängt. Gäbe es ein solidarisches Gesundheitswesen und einen funktionierenden Sozialstaat, der Beschäftigte vor sozialem Absturz schützt, könnten wir sehr viel entspannter in die Zukunft blicken. Vor allem wären viele Corona-Kranke und Tote vermeidbar gewesen, wenn man Risikogruppen in Pflegeheimen besser geschützt und alle Beschäftigten, die soziale Kontakte zu vielen Menschen haben, systematisch getestet hätte. Wenn man Gesundheitsämter nicht kaputtgespart, Krankenhäuser nicht auf Profit getrimmt und für mehr Hygiene und besseren Gesundheitsschutz auch und gerade am Arbeitsplatz gesorgt hätte. Es macht doch keinen Sinn, wenn die Bundesregierung die privaten Kontakte immer gnadenloser beschränkt, während gleichzeitig Millionen Menschen täglich am Arbeitsplatz keine Sicherheitsabstände einhalten können. Mein Video der Woche über den verschärften Lockdown, politische Versäumnisse der Bundesregierung und die Herausforderungen für 2021. Melde dich an für meinen Newsletter »Team Sahra« um die wöchentlichen Videos und mehr jeden Donnerstag direkt in Dein Postfach zu bekommen: https://www.team-sahra.de

28. Dezember 2020   Themen - Soziales

Die Corona-Politik zieht Gräben, selbst durch die Familien

Quelle: Nachdenkseiten

Wir könnten die Feiertage nutzen, um diese Spaltungen wenigstens kurz zu überbrücken: Wir brauchen uns noch! Unnachgiebige Debatten am Küchentisch führen zur Erschöpfung. Feindschaft in der Familie lähmt. Ein Plädoyer für einen (vorübergehenden) „Burgfrieden“ beider Seiten zugunsten der Besinnung. Von Tobias Riegel.

In vielen Familien waren die gemeinsamen Tage um Weihnachten bisher eine traditionelle und gute Gelegenheit für fruchtbaren gesellschaftspolitischen Austausch. Dabei ging es inhaltlich teils hoch her, was zu begrüßen ist. In diesem Text wird dagegen der ungewöhnliche Rat formuliert, sich dieses Jahr an Weihnachten innerhalb der Familie nicht zu streng über Corona zu zerstreiten.

Das ist keine Forderung nach Duckmäusertum oder nach einer Kapitulation der Kritiker der Corona-Politik.

Aber anstatt das wichtige Familienfest mit harten und endlosen Debatten zu überschatten:

Die Menschen könnten die Tage im Kreis der Verwandten auch nutzen, indem sie die von offizieller Seite unter Verdacht geratene menschliche Gesellschaft wieder wertschätzen und über diese gegenseitige Wertschätzung Kraft sammeln. Sie werden diese Kraft brauchen – für die Kämpfe im nächsten Jahr.

Zeit, um Verletzungen zu heilen

Den Verantwortlichen für die Corona-Politik wäre es vermutlich recht, wenn sich Bürger auch innerhalb der Familien und während Weihnachten wegen des Maskenzwangs entzweien – und über dieser Aufregung gemeinsam die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums aus dem Blick verlieren. Und wenn nach all dem ziellosen Streit und den gegenseitig zurückgewiesenen Argumenten eine allgemeine Erschöpfung die Analyse und den Widerstand einschläfert. Die Empfehlung einer vorübergehenden politischen Deeskalation im Familienkreis kann befremdlich erscheinen oder gar als „Selbstzensur“ – in diesem speziellen Fall ist sie meiner Meinung nach gesund. Ein Waffenstillstand ist auch eine Zeit, um Verletzte zu bergen. Und Verletzungen gab es während der längst nicht beendeten Corona-Debatte.

Weiterlesen: Die Corona-Politik zieht Gräben, selbst durch die Familien

30. Dezember 2020   Themen - Soziales

Covid-19 und impfen oder nicht impfen?

Wie gefährlich sind unerprobte Impfstoffe - welche Spätschäden können auftreten

hier: Impfopfer der Schweinegrippe

In der Grippesaison 2009/2010 wurde bekanntlich die Schweinegrippeimpfung empfohlen und – wie bei Impfaktionen üblich – ganz massiv beworben.

Viele Millionen Menschen liessen sich daraufhin allein in der EU impfen. Denn wenn die Regierung sagt, die Impfung ist wichtig und unbedenklich, dann glaubt man das und geht impfen. Jetzt – etliche Jahre später – weiss man, dass die Impfung bei vielen Menschen zu ernsten Gesundheitsschäden geführt hat – mit dem Ergebnis, dass nun die Regierungen viele Millionen Euro Entschädigung bezahlen müssen.

Die Schweinegrippe – Was bisher geschah

Der Virus-Subtyp wurde erstmals Mitte April 2009 bei zwei Patienten gefunden, die Ende März unabhängig voneinander in den USA erkrankt waren. Eine weitere Suche zeigte zunächst eine Häufung solcher Krankheitsfälle in Mexiko und Hinweise auf eine Verschleppung der Viren über die Landesgrenzen nach Norden. Die dort auftauchende Grippe bezeichnete man kurzerhand als Schweinegrippe, und das neue Virus nannte man H1N1.

Die WHO stufte die Grippe als globale Pandemie mit dem höchsten Gefahrenniveau (sechs) ein. Schnell war der erforderliche Impfstoff (z. B. Pandemrix) parat und sämtliche Länder deckten sich damit ein. Allein die Schweiz orderte 13 Millionen Impfdosen, Deutschland 34 Millionen.

Impfstoffe verbrannt und Millionen Euro in den Sand gesetzt

Da kaum noch jemand irgendwelche Vogel- oder Schweinegrippen ernst nahm, liessen sich trotz angestrengter Werbung in den Medien bedeutend weniger Menschen impfen als erhofft, aber dennoch mehr als 30 Millionen weltweit.

Leider hält so ein Impfstoff nicht ewig. Und da der 2009 georderte Impfstoff im Jahr 2011 dann abgelaufen war, verbrannte man die übrigen Impfdosen und verkündete irgendwann, die Pandemie sei jetzt beendet (obwohl sie noch gar nicht begonnen hatte) und die Schweinegrippe sei nun doch weitweniger gefährlich, wie zunächst angenommen.

Insgesamt seien 2.900 Schweinegrippeopfer zu beklagen. Die ganz normale Grippe soll hingegen jährlich ein Vielfaches an Todesfällen mit sich bringen – wobei auch diese Zahlen inzwischen fragwürdig sind.

Und so endeten in Deutschland 30 Millionen Impfdosen bzw. weit über 200 Millionen Euro in der Verbrennungsanlage. In der Schweiz waren es etwa 56 Millionen Franken.

Das alles wäre gar nicht schlimm, wenn es denn nur um Geld gehen würde …

Leider geht es bei vielen Hundert Menschen, die sich sehr wohl impfen liessen, inzwischen nicht nur um Geld, sondern darum, wenigstens noch einigermaßen ihren Alltag zu meistern.

Die Schweinegrippe-Impfung hat sie krank gemacht, schwer krank: Sie leiden infolge der Impfung an Narkolepsie, auch unheilbare Schlafkrankheit genannt – eine Krankheit, bei der man urplötzlich in tiefen Schlaf fällt.

Mitten am Tag, am Herd beim Kochen, beim Fernsehen, unter der Dusche, im Bus oder beim Autofahren – und das bis zu 40 Mal täglich. 

Verständlich, dass mit dieser Erkrankung ein normales Leben nicht mehr möglich ist. Auto fahren fällt flach. Auch ausgehen will kein Betroffener mehr und manche möchten nicht einmal mehr das Haus verlassen, geschweige denn öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Geistige Arbeiten strengen sehr an und für junge Erkrankte ist der Schulabschluss gefährdet. Tragisch ist, dass vor allem Kinder und Jugendliche nach der Impfung erkrankt sind. (Siehe auch Studie Paul Ehrlicher Institut)

Weiterlesen: Covid-19 und impfen oder nicht impfen?

28. Dezember 2020   Themen - Soziales

Spahn wälzt Kosten der Pandemie-Bekämpfung auf Beitragszahler ab

Kommentar Roswitha Engelke: Einige Krankenkassen haben bereits Anschreiben über eine  Erhöhung der Zusatzbeiträge an ihre Mitglieder auf den Weg gebracht ...

 

Nachricht von Pia Zimmermann, Achim Kessler

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr befasst sich der Bundesrat am 18. Dezember unter anderem mit dem Gesetz zur Verbesserung von Gesundheitsversorgung und Pflege, das der Bundestag verabschiedet hat. Die Länderkammer muss ebenfalls zustimmen, damit das Gesetz in Kraft tritt.

Um auch nach der Corona-Pandemie die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung zu gewährleisten und die Beiträge weitestgehend stabil zu halten, sollen aus den Finanzreserven der Krankenkassen einmalig 8 Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds überführt werden. Zusätzlich plant die Bundesregierung einen ergänzenden Bundeszuschuss aus Steuermitteln in Höhe von 5 Milliarden Euro.

"Der Gesetzlichen Krankenversicherung werden im nächsten Jahr mindestens 16,6 Milliarden Euro fehlen", warnt Achim Kessler: "Davon sollen laut dem Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz aber nur 5 Milliarden aus Steuermitteln ausgeglichen werden.

Aus dem Versprechen von Gesundheitsminister Spahn, die Kosten der Pandemie-Bekämpfung nicht auf die Beitragszahler abzuwälzen, ist somit nichts geworden.

Stattdessen werden die Beitragszahler mit 11,6 Milliarden Euro belastet: 3,6 Milliarden durch die Erhöhung der Zusatzbeiträge und 8 Milliarden durch Entnahmen aus den Rücklagen der Krankenkassen. Die Pandemiebekämpfung aber ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Die Kosten müssen vollständig aus Steuermitteln bezahlt werden. Außerdem brauchen wir eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung."

 

Suche

 
 
 
 

Europawahl 2019

 

Konversion statt Aggression

 

Fraktion DIE LINKE: PLAN B

 

Rosa Luxemburg Stiftung

 
 

Besucherzähler

Heute7
Gestern17
Woche7
Monat234
Insgesamt75952
 

Anmeldung