Soziales
BSW - Armutsfalle Pflegeheim

Eine menschenwürdige Pflege im Alter darf keine Enteignung Pflegebdürftiger und ihrer Familie sein.
Quelle: Newsletter Sahra Wagenknecht
Das Pflegeheim wird immer mehr zur Armutsfalle! Der Eigenanteil für einen Pflegeheimplatz ist auf 3.245 Euro im Monat angestiegen. Das grenzt an Enteignung unserer älteren Generation! Jeder zweite Pflegeheimbewohner ist auf Sozialhilfe angewiesen, da Rente und Erspartes dafür nicht mehr ausreichen. Über 350.000 Betroffene – so viele wie noch nie. Die SPD versprach im Wahlkampf, die Eigenanteile zu deckeln. Der nächste Wahlbetrug! Während für unsere Alten kein Geld da sein soll, erhöht die Bundesregierung lieber den Rüstungshaushalt von 52 auf 153 Milliarden Euro. Was für eine Unverschämtheit! Ich finde: Eine würdige Pflege im Alter darf keine Frage des Geldes sein. Wir brauchen einen Pflegekostendeckel von 1.000 Euro! Perspektivisch sollten wir zudem über die Einführung einer Pflegevollversicherung nachdenken, die alle pflegebedingten Kosten trägt.
Industriepolitik Blume will stillegen
Quelle: junge Welt
VW-Boss plant »neues Sparprogramm« mit betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen. IG Metall und Linke pochen auf Beschäftigungsgarantie und Standortsicherung von Oliver Rast

Die Bosse drücken weiter aufs Tempo, verschärfen den Kürzungskurs: bei Volkswagen. Vorstandschef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz wollen Medienberichten zufolge ein »neues Sparprogramm« auflegen, mit einem Volumen von – astronomisch klingenden – 60 Milliarden Euro. Damit würden die Kosten bis 2028 um 20 Prozent gesenkt – konzernweit. Selbst betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen würden beim größten deutschen Autobauer nicht ausgeschlossen, berichtete Welt.de am Dienstag und stützt sich dabei auf Angaben des Manager Magazins vom Vortag.
Szenarien wie Produktionsstillegungen und Betriebsbrachen will ein Unternehmenssprecher am Dienstag gegenüber jW nicht bestätigen – und gibt sich geheimniskrämerisch.
Unsere Uni, unser Betrieb - Arbeitskämpfe an die Hochschule! #streik
Quelle: Rosa Luxemburg Stiftung
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Kinderarbeit, haben Kinder keine Menschenrechte?
Quelle: PlanetWissen

Geschätzte 152 Millionen Kinder weltweit müssen arbeiten gehen. Dabei ist die Arbeit von Kindern unter 14 Jahren fast überall auf der Welt verboten.
Von Ulla Rehbein
Ursachen von Kinderarbeit
73 Millionen der illegal arbeitenden Kinder schuften unter gefährlichen Bedingungen, zum Beispiel in Steinbrüchen oder Bergwerken. Die oft viel zu schwere Arbeit und Misshandlungen verursachen bei vielen Kindern bleibende Schäden an Körper und Seele.
So arbeiten zum Beispiel tausende Kinder in der Demokratischen Republik Kongo unter Lebensgefahr in engen Steinminen. Sie bauen dort seltene Erden wie Kobalt oder Kupfer ab, die zur Herstellung von Smartphones benötigt werden.
Manche der Kinder verunglücken dabei tödlich oder ruinieren ihre Gesundheit. Und das letztlich deshalb, weil die Nachfrage nach diesen Rohstoffen noch immer steigt– weil viele Menschen, auch in Deutschland, regelmäßig ein neues Smartphone kaufen wollen.
Für Kinderhändler, Fabrikbesitzer und ganze Industrien ist das Geschäft mit Kinderarbeitern sehr lukrativ. Kinder lassen sich leicht ausbeuten, können sich nicht wehren und sind fast nie gewerkschaftlich organisiert. Und sie sind wesentlich billiger als erwachsene Arbeiter.
Jetzt wissen wir, wie die westliche Elite mit Kindern umgeht“ – O-Töne zu „Epstein-Akten“
Quelle: NachDenkSeiten, 10. Februar 2026 um 12:00
Mit der Veröffentlichung von 3,5 Millionen Dokumenten – Texte, Fotos, Videos, E-Mails etc. – aus den „Epstein-Akten“ hat das amerikanische Justiz-Department zum Teil schockierende Momente aus dem Leben zahlreicher „Mächtiger und Reicher“ publik gemacht. Eine Welle sensationeller Enthüllungen in den Medien wie auch so manche politische Erdbeben sind wohl unvermeidlich. Zugleich scheitern vorerst die Versuche, Russlands Geheimdienste als Drahtzieher des Skandals hinzustellen. US-Präsident Trump äußerte indessen, man soll die „Epstein-Akten“ langsam ad acta legen, weil es „wichtigere Dinge“ gebe. Eine neue Ausgabe der O-Töne. Von Valeri Schiller.