Energie-/Umweltpolitik

15. August 2022   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Die Erde dreht sich plötzlich schneller

Quelle: ntv

Warum dreht sich die Erde plötzlich schneller?

Ein Tag ist in 24 Stunden aufgeteilt. Doch die Erde hält sich nicht an diese Vorgabe - manchmal dreht sie sich um eine Winzigkeit langsamer oder schneller. Auffällig ist, dass sie sich in den letzten Jahren immer schneller dreht. Doch warum ist das so?

Die Erde dreht sich zuletzt immer schneller. Und damit nimmt die Tageslänge ab. Der 29. Juni 2022 war der kürzeste Tag seit den 1960er-Jahren. Damals hatte man begonnen, mittels Atomuhren die Tageslänge präzise zu ermitteln. Der 29. Juni 2022 war demnach 1,59 Millisekunden kürzer als der durchschnittliche Tag. Dieser hat eine Länge von 86.400 Sekunden oder eben 24 Stunden. Am 26. Juli wurde schließlich ein neuer Rekord nur knapp verpasst - der Tag war 1,5 Millisekunden kürzer.

 

Und es zeichnet sich ein Trend ab: "Seit 2016 hat die Erde begonnen, sich zu beschleunigen", sagte Leonid Zotov von der Moskauer Staatsuniversität Lomonossow dem US-Sender CBS. "In diesem Jahr dreht sie sich schneller als in den Jahren 2021 und 2020." Dabei wurde schon im Jahr 2020 die durchschnittliche Tageslänge 28 Mal unterschritten. Aber warum beschleunigt sich die Erdrotation?

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21. Juli 2022   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Wir haben 35° im Schatten

Das Gute an diesem Wetter:

Wenn man ein T-Shirt aufhängt, ist es nach 5 Minuten trocken.

Das Schlechte an diesem Wetter:

Wenn man ein T-Shirt anzieht, ist es nach 5 Minuten wieder nass.

Gesundheitsminister Lauterbach, SPD, sagte jüngst eine Hitzewelle voraus. Als Wetter-Vorhersage-Frosch scheint Lauterbach zu funktionieren, vielleicht sollte er umsatteln.

Lauterbach warnte vor drohender Mega-Hitzewelle

12. Juli 2022   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Planet Erde noch keine Wüste ...

Purple Hydrangea
Angels live inside
 

Foto: Roswitha Engelke

Pink lavender open hearts
Blue petals are
Mother hugging sons#Soft circle of peace
A wedding of colors
Blossoms of hope
Transparent light
Lavender sea scent
Bay blue purple
Pink Velvet
Joy

15. Juli 2022   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Panikmache wegen Mega-Hitze? Deutscher Wetterdienst weiß von nichts

Einige Medien prophezeiten eine Hitzewelle unbekannten Ausmaßes,

auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach warnte. Doch die Hitzewelle bleibt aus und war laut Deutschem Wetterdienst auch nicht zu erwarten. In den vergangenen Tagen machten Meldungen von einer angekündigten Mega-Hitzewelle in Deutschland die Runde: Meteorologen der öffentlich-rechtlichen Sender befürchteten für Mitte Juli eine Hitzewelle in Deutschland mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius, laut einigen Schlagzeilen drohten Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius.

ZDF-Wetterexperte Özden Terli zeigte sich alarmiert und schrieb auf Twitter: "Ich habe noch nie solche Temperaturen für Deutschland in einem Wettermodell gesehen." Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnte vor der "Mega-Hitze" und befürchtete viele Todesopfer (RT DE berichtete).

Doch wie einer Anfrage der Berliner Zeitung beim Deutschen Wetterdienst (DWD) ergab, drohte diese gar nicht. Aktuell gebe es keine Hitzewarnung des DWD. Pressesprecher Uwe Kirche erklärte, dass man selbst von den Meldungen überrascht gewesen sei:

"Wir haben uns schon gewundert, warum so häufig die 40-Grad-Marke genannt worden ist."

Bisher steht fest, dass es zwar wärmer wird, eine ausgedehnte Hitzewelle rollt dennoch nicht auf Deutschland zu. Beim DWD rechnet man stattdessen mit Temperaturen zwischen 33 und 35 Grad Celsius und liegt damit deutlich unter den prognostizierten 40 beziehungsweise 45 Grad Celsius.

Auch Janek Zimmer, Experte für numerische Vorhersagen bei kachelmannwetter.com, wies auf Twitter darauf hin, dass es sich bei den vorhergesagten 40 Grad Celsius um einen Prognosefehler handle. Hintergrund dessen ist unter anderem, dass das verwendete US-Wettermodell GFS die Bodenfeuchte viel zu gering berechnet, nämlich gegen null. Da der Boden derzeit jedoch nicht so ausdörrt ist, wie es im Modell angenommen wird, wird auch die Verdunstung durch Pflanzen vorhanden sein. Daher können die Temperaturen nicht so sehr ansteigen wie berechnet. Dadurch seien die Höchstwerte um zwei bis vier Grad Celsius erhöht. Andere Modelle wie das EZWMF sagten weniger extreme Hitze voraus.

Dennoch dürfte der Sommer einer der heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen werden: Laut DWD ist Berlin derzeit die wärmste Region Deutschlands, im Juni gab es 22 Sonnentage bei einer mittleren Temperatur von 20,1 Grad und liegt damit drei Grad über der Referenzperiode von 1961 bis 1990.

Lauterbach mutierte zum Wetterfrosch, warnte vor drohender Mega-Hitzewelle und befürchtet viele Todesopfer

 

 

12. Juli 2022   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Deutsches Tierschutzbüro - Tierquälerei stoppen

Quelle: Deutsches Tierschutzbüro

Ihr Lieben Alle,

es sind Bilder, die man kaum ertragen kann: Tausende Kaninchen sind eingepfercht in Gitterkäfigen, der Boden drückt sich in die empfindlichen Pfoten. Viele Tiere haben Verletzungen: Ohren sind halb abgerissen, sie haben Wunden am Körper. Zwischen den kranken Tieren liegen auch immer wieder tote Kaninchen. All das haben wir in einer neuen Undercover-Recherche in Deutschlands größter Kaninchenzucht aufgedeckt. Gestern berichtete ZDF WISO über die Tierquälerei. Einen Mitschnitt findest Du auf unserer Webseite.

Nicht nur die Haltung, auch der Umgang mit den Tieren ist zutiefst erschütternd: Immer wieder dokumentieren versteckte Kameras, wie Kaninchen in dem Betrieb brutal getötet werden: Kranke und schwache Tiere werden mit voller Wucht auf den Boden geschleudert oder mit Eisenstangen erschlagen. Wir haben bereits Strafanzeige erstattet.
 
Jetzt ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen erfahren, auf welche schreckliche Weise Kaninchen gequält werden - alles nur für Fleisch. Darum freut es uns, dass neben dem ZDF auch die Süddeutsche Zeitung heute einen Bericht über die Missstände veröffentlicht hat. Eine Verlinkung zum Artikel findest Du ebenfalls auf unserer Webseite.
 
Jeder kann die Sichtbarkeit für das Tierleid steigern, helft mit und teilt die Recherche in Eurem Umfeld über Facebook, WhatsApp, per E-Mail

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