Energie-/Umweltpolitik

24. März 2018   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Dieselbetrug - die Verarsche geht weiter

Beitrag: Ulrich Engelke

Ring frei zur nächsten Runde. Die Verarsche mit dem “Diesel-Software-Update“ geht weiter. Die Aktiendividenden müssen doch gerettet werden.

Wo bleiben eigentlich die strafrechtlichen Ermittlungen des Generalbundesanwaltes? Oder ist der Betrug so groß, dass man ihn nicht sieht? Nun ja, ich glaube eher, man sieht weg.

Zitat:
In der Debatte um Dieselabgase und Fahrverbote lehnt die deutsche Autobranche technische Nachrüstungen an Dieselautos für eine bessere Abgasreinigung weiter ab.

Die bereits laufenden Updates der Motorsoftware führten nicht dazu, dass die Autos mehr Kraftstoff verbrauchten, sagte der Präsident des Branchenverbands VDA, Bernhard Mattes, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». «Hardware-Nachrüstungen hingegen würden Verbrauch und CO2-Ausstoß erhöhen. Das kann ja kaum jemand wollen.» Zudem würde es zwei bis drei Jahre dauern, bis die Motoren umgebaut werden könnten, da Entwicklung und Erprobung Zeit bräuchten.

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article174868330/Autobranche-sagt-Nein-zu-technischen-Diesel-Nachruestungen.html

14. März 2018   Themen - Energie-/Umweltpolitik

„Pestizidfreie Kommune“: 181 Städte und Gemeinden gegen Glyphosat

Berlin: Zum Tag des Artenschutzes am 03. März 2018 zieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine erste positive Zwischenbilanz des Projekts „Pestizidfreie Kommune“ zum Erhalt der Artenvielfalt.

Seit der Veröffentlichung einer interaktiven Karte, auf der Kommunen eingetragen werden, die auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen verzichten, hat sich die Anzahl der Kommunen in nur drei Monaten* von 90 auf 181 Städte und Gemeinden verdoppelt. Insektizide und Herbizide töten und schädigen viele Insekten wie Bienen und Wildbienen direkt oder vernichten deren Lebensraum und deren Nahrungsgrundlage. So sind chemisch-synthetische Mittel mitverantwortlich für das verheerende Insektensterben.

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31. Januar 2018   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Frau Merkel: Versprochen ist versprochen!

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Petition von Lisa Storcks und Greenpeace Deutschland
Deutschland

Mein Name ist Lisa Storcks und ich bin 23 Jahre alt. Ich habe VWL studiert und interessiere mich sehr für nachhaltiges Wirtschaften. Seit ich 12 Jahre alt bin engagiere ich mich ehrenamtlich für Klima- und Umweltschutz.

Vor der letzten Bundestagswahl haben Frau Merkel und ich in der ZDF-Sendung „Klartext“ über den Kohleausstieg diskutiert. Daraufhin war ihre Antwort: „Wir werden Wege finden, wie wir bis 2020 unser 40%-Ziel einhalten. Das verspreche ich Ihnen.“

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03. Februar 2018   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Der deutsche Klimaschutze ist sch...

Gernot Hassknecht: Helau und alaaf

10. September 2017   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Peinlich und zum Fremdschämen

Für die einen gelten Gesetze, für die anderen werden Gipfel veranstaltet (Zitat "Zeitonline, Wirtschaft")

Wenn in einem Restaurant eine Fliege in der servierten Suppe schwimmt, schreiten die Behörden wegen unhygienischer Zustände in der Küche ein. Sie verwarnen, verhängen Bußgelder, und wenn es nicht besser wird, schließen sie das Lokal. Das nennt man Rechtsstaat. Wenn aber die Autoindustrie jahrelang die Luft verdreckt und Menschen dadurch krank werden, dann gelten, so wissen wir seit heute, definitiv andere Regeln. Da gucken die zuständigen Behörden weg und verdrehen das Recht so lange, bis es halbwegs zum Vergehen passt.

Jahrelang konnten Autohersteller bei Abgaswerten offenbar unbehelligt tricksen und täuschen. Möglich machte es ihnen eine Behörde in Flensburg: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), das Automodell-Typen genehmigt und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben prüfen soll, ignorierte Hinweise auf weit überhöhte Abgaswerte schon weit vor der VW-Affäre. (Spiegel.online)

Der Präsident des KBA, das dem Bundesverkehrsministerium unterstellt ist, weist alle Schuld von sich. Er behauptete vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags im Januar, er habe vor dem September 2015, als VW mit seinem Abgasbetrug nach Tests von US-Behörden aufflog, nicht einmal den Begriff Abschalteinrichtung gekannt.

Richtig ist, solche Systeme waren ausdrücklich in einer EU-Vorgabe benannt, die Grundlage der Typprüfungen des KBA sind.

Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Herbert Behrens von der Linken, fordert Zinkes Ablösung. "Man hätte es früher wissen können." Es habe schon viele Hinweise und sogar Tests des KBA gegeben, bei denen Automodelle auffällige Abgaswerte zeigten. "Herr Zinke ist als KBA-Präsident nicht mehr tragbar."

Nach der Anhörung vieler Zeugen dekliniert die Opposition ihre Kritik in Sondervoten zum Abschlussbericht des Abgas-Untersuchungsausschusses der großen Koalition durch - denn der ursprüngliche Bericht hatte alle offiziellen Seiten von einer Verantwortung entlastet.

(Quellen: Zeit.online und Spiegel.online)

 

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