Militäreinsatz

16. August 2022   Themen - Militäreinsatz

Trommeln für ein Weiter-so

Knapp ein halbes Jahr dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, und die De-facto-Konfliktparteien aus dem Westen sind bemüht, die grassierende Kriegslogik argumentativ zu stützen. Statt mögliche Alternativen zu einer militärischen Lösung aufzuzeigen, trommeln sie öffentlich für ein „Weiter-so!“. Die dabei angeführten Argumente sind schlecht und werden auch durch ständige Wiederholung nicht besser. Man kann sie in vier Cluster einteilen: Überhöhung, Wille zur Konfrontation, Diskreditierung und Illusion.

15. August 2022   Themen - Militäreinsatz

Ukrainischer Abgeordneter enthüllt Gespräche mit Großbritannien über Zerstörung der Krim-Brücke

Quelle: RTDeutsch

Beide Seiten anhören

Beim NATO-Gipfel im Juni hat die ukrainische Führung mit dem britischen Verteidigungsminister Ben Wallace Gespräche über einen Plan zur Zerstörung der Krim-Brücke geführt. Das legte der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko auf seinem Telegram-Kanal offen. Er verwies dabei auf einen Auftritt des Experten Igor Korotschenko im Fernsehsender Rossija 1. Dort hatte Korotschenko gesagt, dass mehreren Informationen zufolge der Plan zum Angriff auf die Brücke angeblich unter der persönlichen Leitung des britischen Verteidigungsministers entwickelt worden sei. Gontscharenko schrieb:

"Ben Wallace und ich haben den Plan zur Zerstörung der Krim-Brücke bereits im Juni besprochen."

Er versah die Meldung auch mit einem Foto, das während der Gespräche gemacht worden war, auf dem neben ihm und dem Chef des britischen Verteidigungsministeriums auch der britische Premierminister Boris Johnson zu sehen ist.

Zuvor hatten ukrainische Militärs und Politiker wiederholt erklärt, Kiew wolle die Krim-Brücke angreifen. Der Kreml erklärte, die Sicherheit der Halbinsel werde durch Präventivmaßnahmen des russischen Militärs gewährleistet.

 

 

14. August 2022   Themen - Militäreinsatz

Ukrainische Angriffe auf Wasserkraftwerk: Russland warnt nach Beschuss vor Umweltkatastrophe

Quelle RTDeutsch, 14.08.2022

In der Ukraine ist die Autobrücke des Staudamms Nowa Kachowka im Gebiet Cherson infolge mehrerer Angriffe stark beschädigt wurden. Nach Angaben der Ukraine sei die Brücke von ihren Raketen- und Artillerieeinheiten gezielt beschossen wurden, um den Nachschub der russischen Truppen abzuschneiden.

Russland bestätigte den Beschuss, fügte aber hinzu, dass auch das Wasserkraftwerk Kachowka attackiert wurde und warnte zugleich vor Schäden an der Staumauer, die zu einer Umweltkatastrophe führen könnten. Wegen der regelmäßigen Angriffe mit GMLRS-Raketen, die mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfern aus US-Produktion abgefeuert würden, seien drei der sechs Turbinen des Wasserkraftwerks stillgelegt worden.

Die Betreiber des Wasserkraftwerks haben nach eigenen Angaben die Leistung des angeschlossenen Wasserkraftwerks auf den Notbetrieb heruntergefahren. "Wir arbeiten in einem sehr gefährlichen Modus", sagte der Vizechef des Kraftwerks, Arsenij Selenskij.

Das russische Verteidigungsministerium sprach von einer gefährlichen Situation, die zu einer Havarie führen könnte. "Störungen bei der Stromerzeugung und Wasserentlastung können den Betrieb des vereinten Energiesystems und die Kühlung der Atommeiler des AKW Saporoschje beeinträchtigen."

Russland bestätigte den Beschuss, fügte aber hinzu, dass auch das Wasserkraftwerk Kachowka attackiert wurde und warnte zugleich vor Schäden an der Staumauer, die zu einer Umweltkatastrophe führen könnten. Wegen der regelmäßigen Angriffe mit GMLRS-Raketen, die mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfern aus US-Produktion abgefeuert würden, seien drei der sechs Turbinen des Wasserkraftwerks stillgelegt worden.

Die Betreiber des Wasserkraftwerks haben nach eigenen Angaben die Leistung des angeschlossenen Wasserkraftwerks auf den Notbetrieb heruntergefahren. "Wir arbeiten in einem sehr gefährlichen Modus", sagte der Vizechef des Kraftwerks, Arsenij Selenskij.

Das russische Verteidigungsministerium sprach von einer gefährlichen Situation, die zu einer Havarie führen könnte. "Störungen bei der Stromerzeugung und Wasserentlastung können den Betrieb des vereinten Energiesystems und die Kühlung der Atommeiler des AKW Saporoschje beeinträchtigen."

 

15. August 2022   Themen - Militäreinsatz

Ukrainische Offiziere verlassen Stellungen bei Soledar

Auch die andere Seite anhören, heißt der Wahrheit näher zu kommen.

Quelle: RTDeutsch

LVR-Volksmiliz: Ukrainische Offiziere verlassen Stellungen bei Soledar

Der Führungsstab der ukrainischen Streitkräfte soll seine Stellungen in der Nähe der Stadt Soledar in der Donezker Volksrepublik verlassen haben. Dies teilte Andrei Marotschko, ein Offizier der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik (LVR), am Montag mit. Er schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

"In der Nähe des Ortes Soledar wurde der Abzug der ukrainischen Offiziere von ihren Posten festgestellt. Die Kommandeure haben ihre Aufgaben auf Unteroffiziere und Soldaten übertragen."

 

12. August 2022   Themen - Militäreinsatz

Wegen Beschusses von AKW Saporoschje: Russland warnt vor Tragödie "schlimmer als Tschernobyl"

Kommentar: Roswitha Engelke:

Das Kraftwerk Saparoschja im Süden der Ukraine, das seit Monaten unter russischer Kontrolle steht, war am Wochenende von der ukrainischen Armee mehrfach mit Raketen beschossen und teils beschädigt worden. Ukrainischen Regierungsangaben zufolge sollen russische Soldaten das Kernkraftwerk Saporischschja mit Sprengstoff verkabelt haben. Wozu?  Und warum sollte Russland das AKW beschießen, was westliche Medien gern berichten, wenn es doch schon lange unter russischer Kontrolle steht?

Objektiv bleiben, auch die andere Seite anhören!

Quelle: RTDeutsch

Das russische Außenministerium hat davor gewarnt, dass Kiews Beschuss des AKW Saporoschje zu einer Atomkatastrophe führen könnte. Diese könnte sogar schlimmer als die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ausfallen.

Der Beschuss des AKW Saporoschje durch ukrainische Streitkräfte sei ein Akt des Nuklearterrorismus und könne zu einer Katastrophe führen, die die von Tschernobyl übertrifft. Dies erklärte Iwan Netschajew, stellvertretender Direktor der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, bei einem Briefing am Donnerstag. Wörtlich hieß es:

Weiterlesen: Wegen Beschusses von AKW Saporoschje: Russland warnt vor Tragödie "schlimmer als Tschernobyl"

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