13. Oktober 2017   Themen

Warum wir vor H& M Filialen demonstrieren

Kommentar: Roswitha Engelke,
Was sagte Wittich Schobert, wiedergewählter Bürgermeister der Stadt Helmstedt, unlängst auf einer Ratssitzung: "Es gibt keine prekären Arbeitsplätze, es gibt nur Leute, die diese schlecht reden." 

Liebe Genoss/innen,

H&M hat von Arbeitsunrecht den Preis für den schlechtesten Arbeitgeber in Deutschland bekommen.

Bundesweit finden heute an/vor H&M Filialen Aktionen statt, um klar zu machen: das muss aufhören! Wenn Ihr könnt, beteiligt euch daran. https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13-newsletter

Mehr Infos über die Hintergründe bei H&M findet Ihr hier:

 

https://arbeitsunrecht.de/warum-demonstrieren-wir-vor-hm-filialen/#more-12369

 

Schwarzer Freitag für H&M

„Es gibt viele gute Gründe, gegen Unrecht bei H&M zu protestieren. Denn wer sich für Arbeitnehmerrechte bei H&M einsetzt, lebt gefährlich“, erklärt Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Zum fünften Mal an einem Freitag den 13. führt der Verein ‚Arbeitsunrecht e.V.‘ bundesweit Aktionen gegen ungerechte Arbeitgeber durch. Die vom Verein organisierte Abstimmung hatte diesmal H&M „gewonnen“. Jutta Krellmann weiter:

„Das Management des Modekonzerns versucht systematisch, Betriebsräte aus den Filialen herauszuhalten, einzuschüchtern und besonders effektive Betriebsratsmitglieder zu feuern. So etwas gehört sich nicht in einer demokratischen Gesellschaft und muss endlich aufhören.

Auch sonst ist H&M für eine ganze Bandbreite von Frechheiten gegenüber Beschäftigten bekannt: Niedriglöhne, Leiharbeit, sachgrundlose Befristungen, unfreiwillige Teilzeit, Arbeit auf Abruf und angekündigte Filialschließungen wie in Großostheim, wo 344 Beschäftigte vor dem Aus stehen. Für einen großen und reichen Konzern wie H&M gibt es keine Rechtfertigung, seinen Beschäftigten das Leben derart schwer zu machen.

Zudem gibt es mehr als fünf Jahre nach dem katastrophalen Brand in einer Textilfabrik in Dhaka (Bangladesch) immer noch keine Transparenz über die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern.

DIE LINKE unterstützt daher die Aktionen von ‚Arbeitsunrecht e.V.‘ voll und ganz. Für das tolle Engagement gebührt dem Verein unser Dank.“

 

Auf in den Endspurt. Wir schaffen das am Sonntag!

Grüße,

Jutta Krellman, im Bundestag für die LINKE Nds.

 

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