16. Oktober 2017   Aktuell

Dann also Große Koalition ...

 

Die SPD kommt auf 55 Sitze, die CDU auf 50. Die Grünen kommen auf 12 Sitze, FDP 11 und die AfD 9. Aus dem Ergebnis ergeben sich rechnerisch mehrere Koalitionsmöglichkeiten.

 

Eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grüne käme auf 78 Sitze im Landtag, eine Mehrheit von 10 Sitzen.

Jamaika (CDU, FDP, Grüne) käme auf 73 Sitze (Mehrheit: 5).

Rechnerisch ist auch eine große Koalition aus SPD und CDU möglich. Zusammen kämen sie auf 105 Sitze (Mehrheit: 37).

 

Die rot-grüne Landesregierung verfehlt nach aktuellem Stand eine Mehrheit. SPD und Grüne erreichten mit 67 der 137 Sitze im Landesparlament, das sind zwei Sitze zu wenig.


Egal, wie man sich auch entscheidet, jede mögliche Konstellation wird eine Katastrophe für die Lohn-, Bildungs- und Sozialpolitik im Lande .

Denn wie heißt es doch so schön unter kapitalorientierten Politikern: "Après nous le deluge"!

 

Eine Ampelkoalition mit der FDP scheint aussichtslos, die Liberalen wollen einfach nicht.  Generalsekretär Hocker (FDP) ist  "erstaunt, wie Rot-Grün sich an uns heranwanzt", spottet er und legt nach: "Es wird in Niedersachsen keine Ampelkoalition geben. Zu 100 Prozent nicht." (Spiegel)

Dann also Große Koalition. Die hätte für Ministerpräsident Weil tatsächlich Vorteile. SPD und CDU haben zusammen 105 der 137 Sitze im Landtag - das ist eine deutliche Dreiviertelmehrheit und sehr viel komfortabler als Weils ehemalige Einstimmenmehrheit unter Rot-Grün.

 

Kommentar:

Das Spiel von Weil und Althusmann mit dem Wähler ist aufgegangen. Ein Wahlergebnis ganz nach dem Geschmack beider großen Parteien

Althusmann hat sich selbst sicher das bessere Ergebnis gewünscht, aber bisher hat die CDU die SPD immer in den Griff bekommen. Noch ein wenig Gesülze für das Publikum vom Generalsekretär der CDU Ulf Thiele: "Aber uns ist bewusst, dass wir Verantwortung tragen. Wir stehen für konstruktive Gespräche bereit." (Spiegel)  Das heißt jetzt wird um Konditionen in der GROKO gefeilscht.

 

 

 

 

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