Vor Ort

21. Mai 2019   Aktuell - Vor Ort

Wartungsfehler durch Sparen am falschen Ende (?) - Dacheinsturz in der Heliosklinik

Beitrag: Roswitha Engelke

Tief „Axel“ hat am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag für heftigen Regen gesorgt. Bis zu 50 Litern Regen fielen in Teilen Deutschlands in der Nacht!

Im Kreißsaal des Helios-Klinikums Helmstedt stürzte nach heftigen Regenfällen die Decke ein. Der Saal und die Intensivstation des Krankenhauses wurden geräumt.

Nach Angaben der Feuerwehr waren sechs Menschen betroffen - drei Frauen aus der Entbindungsstation und drei Intensivpatienten. Sie wurden am Montagabend aus dem Klinikum in andere Krankenhäuser verlegt.

Ursache für den Deckeneinsturz war nach ersten Erkenntnissen, dass sich auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte.

10.39 Uhr: In einem Kreißsaal im niedersächsischen Helmstedt stürzte nach heftigen Regenfällen die Decke ein. Der Saal und die Intensivstation des Krankenhauses wurden geräumt. Nach Angaben der Feuerwehr waren sechs Menschen betroffen - drei Frauen aus der Entbindungsstation und drei Intensivpatienten. Sie wurden am Montagabend aus dem Klinikum in andere Krankenhäuser verlegt. Ursache für den Deckeneinsturz war nach ersten Erkenntnissen, dass sich auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte.
10.39 Uhr: In einem Kreißsaal im niedersächsischen Helmstedt stürzte nach heftigen Regenfällen die Decke ein. Der Saal und die Intensivstation des Krankenhauses wurden geräumt. Nach Angaben der Feuerwehr waren sechs Menschen betroffen - drei Frauen aus der Entbindungsstation und drei Intensivpatienten. Sie wurden am Montagabend aus dem Klinikum in andere Krankenhäuser verlegt. Ursache für den Deckeneinsturz war nach ersten Erkenntnissen, dass sich auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte.

Ursachen von Flachdachschäden

  • Fehler bei der Planung,
  • Fehler bei der Ausführung,
  • Beschädigungen durch die Nutzung oder in
  • Alterungsvorgängen der Abdichtung

Eindringendes Wasser kann die Baukonstruktion schädigen sowie Schim­melpilzbildungen hervorrufen.

Regelmäßige Wartung

Sehr wichtig ist bei Flachdächern, dass sie regelmäßig gewartet werden. Hierzu gehört, dass die Dächer in festgelegten zeitlichen Abständen begangen werden und augenscheinlich auf Veränderungen/Mängel untersucht werden.  Zur Wartung zählen unter anderem folgende Arbeiten:

  • Sichtkontrolle der Abdichtungsbahnen, soweit sie zugänglich sind, auf Beschädigungen und Alterung. Wenn Beschädigungen erkannt werden, dann muss eine Instandsetzung erfolgen.
  • Überprüfung der Abdichtungsanschlüsse an Dachränder, Türen, Aufkantungen und Durchdringungen.
  • Entfernung von Verschmutzungen und Fremdköpern,
  • Entfernung von Bewuchs auf nicht begrünten Flachdächern, da die Wurzeln der Pflanzen die Abdichtung schädigen können,
  • Überprüfung und gegebenenfalls Reinigung der Dachabläufe/Fallrohre und Notabläufe.

 

 

 

11. Mai 2019   Aktuell - Vor Ort

Europa geht nur solidarisch - DIE LINKE.

Wir DIE LINKE., wollen vieles in Europa ändern. Dafür brauchen wir Ihre Stimme. Wir machen uns für die Menschen in Europa stark. Für alle Menschen, die sich zusammen mit uns für ein sozial gerechtes Europa und für eine bessere Zukunft einsetzen. Lassen Sie uns gemeinsam etwas dafür tun.

Der erste InfoStand zur EU-Wahl in Helmstedt und es regnet, ist kalt und nur wenige Menschen halten sich in der Innenstadt auf.

Unsere  treuen Wähler ließen sich jedoch davon nicht entmutigen.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei Allen bedanken, die sich trotz der schlechten Witterung herausgetraut und  mit uns "politisert" haben.

Am 25.05. treffen Sie uns noch einmal an der selben Stelle an.

Karl-Heinz Schmidt, Roswitha und Ulrich Engelke

 

 

01. Mai 2019   Aktuell - Vor Ort

Maikundgebung Helmstedt 2019 ... nein, ich war heute nicht dort ... respektive ja, ich habe die gewerkschaftliche Maifeier vor Ort ignoriert

Beitrag: Roswitha Engelke

Ich kann mich an gewerkschaftliche Maifeiern bis zu meinem 5. Lebensjahr zurückerinnern. Der Schloßplatz (Wolfenbüttel) war stets überfüllt. Es war sehr laut und es fielen harte Worte. Es ging um höhere Löhne, Verringerung der Wochenarbeitszeit, mehr Urlaub, Arbeitskampf und Streik und viele soziale Belange. Als Kind sagten mir die Begriffe nicht viel, aber sie mußten wichtig sein, weil eine große Masse von Menschen sehr emotional geladen darüber sprach und so blieben sie mir im Gedächtnis.

Ebenso sind mir etliche Streiks der 50iger Jahre in Erinnerung geblieben. Mein Vater, in der metallverarbeitenden Industrie tätig, übernachtete während der Streiks in der Firma. Meine Mutter brachte ihm Frühstück, Mittag- und Abendessen ans Werktor, wie viele andere Frauen. Ich weiß davon, weil ich in der Kinderkarre saß und das Kochgeschirr mit dem Essen hielt.

In Erinnerung an den 12. November 1948, waren die Streiks jener Jahre heftig und auch die Maikundgebungen der folgenden Jahre.

Da ich persönlich nur durch Erzählungen von diesem legendären Datum weiß, denn ich war zu diesem Zeitpunkt  noch nicht geboren, hier einige Auszüge aus der Promotion von Uwe Fuhrmann  »Die Entstehung der ›Sozialen Marktwirtschaft‹ 1948/49. Eine historische Dispositivanalyse« ist 2017 beim Verlag UVK erschienen. (Siehe auch Neues Deutschland)

........

Was war am 12. November 1948? Am 12. November 1948, das war ein Freitag, hat in der damaligen Bizone, also dem Teil Deutschlands, der nach dem Zweiten Weltkrieg der US-amerikanischen und der britischen Besatzungsmacht unterstellt war, ein Generalstreik stattgefunden. An diesem Generalstreik haben sich etwa neun von zwölf Millionen Beschäftigten beteiligt.

Was war vorausgegangen?

Am 20. Juni 1948 war eine Währungsreform in Kraft getreten, die mit einer Abwertung der Sparguthaben einherging.

Die Löhne wurden nicht erhöht, sie waren gesetzlich eingefroren.

Gleichzeitig gab es eine handstreichartige Freigabe der Preise, die erst im Nachhinein gesetzlich sanktioniert wurde.

Aber konkret vor Ort wurden am 21. Juni 1948 für fast alle Warengruppen Preise gefordert, die wesentlich höher lagen als das Lohnniveau und auch als das Preisniveau zuvor. Die Währungsreform war also so gestaltet, dass sie erhebliche soziale Ungerechtigkeiten nach sich zog. Das führte zu ersten Spontanreaktionen. Die waren vor allem auf Wochenmärkten zu beobachten.

Es folgten größere lokale Demonstrationen. Dann wurde eine Gewerkschaftskampagne initiiert: »Herunter mit den Preisen«. Das war vor Ort lokal zeitlich begrenzt erfolgreich, nicht aber strukturell.

Dann folgten Mitte und Ende Oktober riesige regionale Demonstrationen, vor allem in Mannheim, Bremen und Stuttgart. Daraufhin und unter internem Druck, haben die Gewerkschaftsbünde den Generalstreik beschlossen. Und der war dann wie gesagt an einem Freitag, dem 12. November, begrenzt auf einen Tag. Er war als Arbeitsruhe konzipiert, die Gewerkschaften haben ihren Gliederungen vorgegeben, dass es weder Streikposten noch Kundgebungen noch Demonstrationen geben durfte.

Es ist im Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit verankert, dass es in Deutschland keine Generalstreiks gibt. Das hängt auch mit dem Streikrecht zusammen, unter anderem damit, dass anders als in anderen Ländern politische Streiks verboten sind.

Wie war das denn 1948?

Rechtliche Überlegungen haben kaum eine Rolle gespielt. Ich würde das aber als einen sehr politischen Streik einschätzen, weil es in den Streikforderungen nicht nur um konkrete Maßnahmen zur Preisherabsetzung ging, sondern auch um die Inkraftsetzung von Mitbestimmungsgesetzen. Es ging auch um wirtschaftsdemokratische Forderungen und um die Sozialisierung großer Industrien. Und das sind ganz klar politische Forderungen. (Uwe Fuhrmann)

Die heutige Lebenssituation ist kaum anders. In der BRD wird die Drohung HARTZ IV genutzt, um Arbeitnehmer "bei der Stange" zu halten. Das heißt, "ora et labora". Bete, damit dein Arbeitsplatz nicht wegrationalisiert oder ausgesourct wird und arbeite ohne aufzubegehren, sonst wirst du entlassen. Der soziale Wohnungsbau liegt am Boden, Tarifverträge sind "Schnee von gestern", der Arbeitsplatz "im Ort" ist Geschichte. Mieten werden unbezahlbar, Energiekosten steigen, selbst das Wasser soll privatisiert werden, vom Solidarprinzip der Sozialversicherung ist kaum noch etwas übrig.

Und, was tun die Gewerkschaften? Sie begehen den Maifeiertag, ein Bürgermeister, vielleicht  noch von der CDU, spricht nette Worte, ein Gewerkschaftsmitglied redet über Verbesserungen im Lohnsektor. Nach dem Motto: "... schön, das man mal drüber gesprochen hat ..." Applaus ... dann wird zu Bratwurst und Bier übergegangen. Darum gehe ich vor Ort nicht mehr zu Maikundgebungen ...

Mit diesem Beitrag habe ich mir höchstwahrscheinlich bis in die Steinzeit und zurück samtliche Sympatien von Gewerkschaftmitgliedern verscherzt. Aus meiner Sicht mußte jedoch einfach mal gesagt werden, dass die Gewerkschaften nicht mehr das sind, was sie mal waren, es fehlt ihnen einfach der Biss! ...  das ist nicht bloß schade sondern eine Katastrophe!

Wenn jemand auf die Straße geht und laut wird gegen soziale Missstände, sich Wasserwerfern aussetzt und Tränengas, sind das in Deutschland Sozialisten, Kommunisten oder demokratisch orientierte Bürger ... zum Dank dafür werden sie als Extreme beschimpft oder gar des Terrors verdächtigt ...

 

04. Mai 2019   Aktuell - Vor Ort

Neuer Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V

Liebe Genossinnen und Genossen,

unsere parteinahe Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V. hat sich am Samstag in Oldenburg zur diesjährigen Mitgliederversammlung getroffen, über Arbeitsschwerpunkte debattiert und einen neuen Vorstand gewählt. Kultureller Höhepunkt war die szenische Lesung aus Rosas Gefängnisbriefen durch das exzellente KünstlerIn-Duo M.Pört (https://www.kristin-kehr.de/programme/die-gefängnisbriefe-der-rosa-luxemburg/).

Die RLS will in den kommenden Jahren ihre Bildungsarbeit im ländlichen Raum ausbauen. Wir fungieren dabei als Modellprojekt mit Förderung durch die Bundesstiftung. Genossinnen und Genossen, die in ihrer Region Bildungsarbeit im Rahmen der RLS stärken möchten, können sich gerne bei mir oder einem anderen Vorstandsmitglied melden.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Victor Perli (Wolfenbüttel)
stellv. Vorsitzende: Heike Boldt (Oldenburg)
Schatzmeister: Arne Karrasch (Hannover)
sowie Birgit Rühlke (Wendland), Lisa Apking (Lüneburg), Sabine Wegmann (Hannover), Andreas Klepp (Braunschweig), Ulrich Wolf (Hannover)

Danke an die Vorsitzende der Landespartei, Heidi Reichinnek, für ihr motivierendes Grußwort. Für die Zukunft wird ein verstärkter, regelmäßiger Austausch angestrebt. 

Solidarische Grüße

30. April 2019   Aktuell - Vor Ort

DIE LINKE Niedersachsen zum 1. Mai 2019

Liebe Genoss*innen,

auch in diesem Jahr ruft die LINKE Niedersachsen wieder öffentlich dazu auf, sich an den Aktivitäten zum Arbeiter*innenkampftag, dem 1. Mai, im gesamten Land zu beteiligen.

Wir möchten an dieser Stelle aber auch die Gelegenheit nutzen, um allen Mitgliedern für ihren ganzjährigen Einsatz zu danken – am Infostand, in Fußgängerzonen, auf Podien, in Bündnissen, bei Demonstrationen, in Kommunalparlamenten und überall, wo ihr sonst aktiv seid und gebraucht werdet. Danke für die Stunden, Tage und Wochen, die ihr euch – ehrenamtlich! – aus voller Kraft dafür einsetzt, dass linke Politik mehr und mehr Menschen erreicht und begeistert. Eine sozialistische Partei, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz gegen den neoliberalen Mainstream stellt, ist nötiger denn je – das muss uns gerade am heutigen 1. Mai klar sein.

Seit über 130 Jahren ist der 1. Mai Symbol für den Kampf von Beschäftigten für bessere Arbeits- und Lebensverhältnisse. Die Arbeiter*innenbewegung hat gemeinsam mit den Gewerkschaften viele Errungenschaften und Fortschritte erkämpft, doch diese werden an allen Fronten zurückgeschlagen. Immer noch haben wir keinen Mindestlohn, der zum Leben reicht, keine auskömmlichen Renten für alle, Leiharbeit und prekäre Beschäftigung greifen weiter um sich, statt dringend nötiger Arbeitszeitverkürzung jonglieren Menschen mehrere Jobs gleichzeitig, arbeiten krank oder in unbezahlten Überstunden aus Angst, ihre Arbeit zu verlieren. Dabei sind es nicht wir, die Angst haben sollten, sondern die, die auf unsere Kosten ihren Profit täglich steigern - egal, ob sie Löhne drücken, sich an der Privatisierung öffentlicher Aufgaben bereichern, keine Steuern zahlen oder unverschämte Renditen mit unseren Mieten kassieren.

Die LINKE stellt sich immer an die Seite der Arbeiter*innen und unterstützt sie in ihren Kämpfen, innerhalb und außerhalb der Parlamente.
 
Aktuell sind unsere Mitglieder nicht nur in Niedersachsen, sondern in ganz Deutschland damit beschäftigt, sich in den Europawahlkampf einzubringen. Auch hier kämpfen wir für die gerechte Besteuerung von Konzernen und soziale Mindeststandards. Wir stellen uns ganz klar gegen Rassismus und Abschottung sowie gegen Aufrüstung. Jedes Plakat, jedes Gespräch, jeder Flyer hilft uns, Leute zu erreichen.

Noch haben wir knapp einen Monat Zeit, um so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, dass die LINKE die Interessen von Millionen und nicht die der Milliardäre vertritt. Dabei sind wir mehr als jede andere Partei auf euch, unsere Mitglieder, angewiesen. Da wir uns nicht von Konzernen kaufen lassen, brauchen wir euer Engagement. Ihr seid das Gesicht der LINKEN, mit euch steht und fällt der Erfolg der Partei. Deshalb werden wir gemeinsam alles dafür geben, ein gutes Ergebnis zu erzielen – auch und besonders am 1. Mai! Also raus auf die Straßen!

Sozialistische Grüße
Heidi Reichinnek & Lars Leopold

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