Allgemein

14. Oktober 2019   Aktuell - Allgemein

Angriff Saudi-Arabiens auf iranischen Tanker?

Quelle: Spiegel.online Samstag, 12.10.2019   15:04 Uhr
 

Nach dem Angriff auf einen iranischen Öltanker vor der Küste Saudi-Arabiens hat Teheran vor Konsequenzen gewarnt. "Piraterie und Boshaftigkeit in internationalen Gewässern" würden "nicht unbeantwortet bleiben", sagte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Ali Schamchani, laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Insa. Es gebe bereits "erste Hinweise" auf die Urheber des Angriffs, sagte Schamchani demnach weiter.

Der Öltanker "Sabiti" war am Freitag nach offiziellen Angaben vor dem saudiarabischen Hafen Dschiddah von zwei Explosionen erschüttert worden. Berichte, wonach die Angriffe von saudiarabischem Boden aus verübt worden seien, wies die Nationale Iranische Tankergesellschaft zurück. Das iranische Staatsfernsehen hatte zunächst von einem möglichen "Terrorangriff" gesprochen.

Durch den Schaden am Rumpf des Tankers war Öl ins Rote Meer gelaufen. Inzwischen habe die Besatzung den Schaden repariert, teilte die staatliche Tankergesellschaft mit.

13. Oktober 2019   Aktuell - Allgemein

Erich Fromm über die Philosophie von Karl Marx

Beitrag: Roswitha Engelke

Wer war Erich Fromm

Erich Fromm (* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz) war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. Bereits seit Ende der 1920er Jahre vertrat er einen humanistischen, demokratischen Sozialismus.

 

Leseprobe aus  Kapitel 1 "Das Menschenbild bei Marx" von Erich Fromm


 Die Verfälschung des Marxschen Denkens

Es gehört zur besonderen Ironie der Geschichte, daß dem Mißverständnis und der Entstellung von Theorien keine Grenzen gesetzt sind, und das sogar in einer Zeit, in der Quellen frei zugänglich sind. Es gibt kein drastischeres Beispiel für dieses Phänomen als das, was der Theorie von Karl Marx in den letzten Jahrzehnten widerfuhr. Marx und der Marxismus werden ständig erwähnt: in der Presse, in den Reden der Politiker, in Büchern und Artikeln von anerkannten Sozialwissenschaftlern und Philosophen. Es scheint jedoch, daß die Politiker und Journalisten mit ein paar Ausnahmen niemals auch nur einen Blick auf eine Zeile von Marx geworfen haben und daß sich die Sozialwissenschaftler mit einer minimalen Marx-Kenntnis zufriedengeben. Offenbar fühlen sie sich durchaus sicher, wenn sie sich wie Experten auf diesem Gebiet benehmen, da niemand, der Einfluß und Ansehen im Reich der Sozialforschung genießt, ihre ignoranten Feststellungen anzweifelt. [...]

11. Oktober 2019   Aktuell - Allgemein

Norwegen: Stopp aller Waffenexporte an Türkei! Wann zieht Deutschland endlich nach?

Quelle: jungewelt Online Extra, 10.10.2019, 19:59:02 / Ausland

Wegen des türkischen Angriffskrieges in Syrien hat die norwegische Regierung alle neuen Rüstungsexporte in die Türkei vorerst gestoppt. Angesichts der »komplexen« und sich rasch ändernden Lage werde Oslo keine neuen Anträge für Ausfuhrerlaubnisse von »Rüstungsgütern oder mehrfach einsetzbarem Material« bearbeiten, erklärte die norwegische Außenministerin Ine Eriksen Soreide am Donnerstag.

Es handle sich beim Stopp der Waffenexporte um eine »Vorsichtsmaßnahme«, erklärte die Ministerin.

Die Anordnung gelte bis auf weiteres. Wie Soreide gegenüber AFP erklärte, sollen überdies sämtliche bereits bestehenden Genehmigungen für Rüstungslieferungen in die Türkei überprüft werden. (jungewelt)

Nachdem die EU Erdogans Militäroperation in Syrien als Invasion bezeichnete, drohte dieser (mal wieder) mit einer Grenzöffnung für Flüchtlinge. Bereits im September d. J. versuchte er mit dieser Drohung aus der EU mehr Geld für die Flüchtlingshilfe heraus zu pressen.

Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (DIE LINKE.) verlangte den Abzug der in der Region stationierten deutschen Soldaten:

»Die Bundeswehr darf in Erdogans Angriffskrieg und die geplante Vertreibung Hunderttausender Menschen aus dem syrischen Grenzgebiet nicht verwickelt werden.«

Ferner fordert sie ein sofortiges Waffenembargo.

Sevim Dagdelen über Twitter:

Norwegen stoppt Waffenexporte in die wegen Einmarsch in . Wann lange will die noch warten? ⁦⁩ jetzt sofort!

 

 

12. Oktober 2019   Aktuell - Allgemein

Jeder Krieg ein Verbrechen, jeder Grund ein Lüge, jede Waffe ein Tatwerkzeug ....

Nein zu Erdogans Einmarsch in Syrien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE LINKE. im Bundestag

Im Wortlaut von Sevim Dagdelen, MdB, 09. Oktober 2019

 

Lange schon bereitet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Einmarsch im Nachbarland Syrien vor. Östlich des Flusses Euphrat will der Despot auf ganzer Breite bis zum Irak eine rund 500 Kilometer weite und bis zu 30 Kilometer tiefe Region in ein Kriegsgebiet verwandeln und dann eine Besatzungszone auf syrischem Territorium einrichten. Erklärtes Ziel der islamistisch-nationalistischen AKP-MHP-Regierung in Ankara ist es, die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten auszuschalten und zu vertreiben. In den vergangenen Jahren kämpften sie in Syrien erfolgreich gegen die barbarischen IS-Terroristen und wurden dabei von den USA unterstützt – während sich das NATO-Mitglied Türkei aktiv für die Dschihadisten in der Region einsetzte. 

Türkei plant ethnische Säuberung

Die türkische Führung plant nach der Eroberung und Besetzung des Gebietes, das größer ist als das NATO-Mitglied Montenegro und größer als die drei EU-Mitglieder Zypern, Luxemburg und Malta zusammen, praktisch eine ethnische Säuberung.

Weiterlesen: Jeder Krieg ein Verbrechen, jeder Grund ein Lüge, jede Waffe ein Tatwerkzeug ....

10. Oktober 2019   Aktuell - Allgemein

DIE LINKE. Niedersachsen - Solidarität mit dem Widerstand in ROJAVA!

 

 

 

Der Angriff der türkischen Armee auf die YPG in Nordsyrien ist ein klarer Bruch des Völkerrechts, mit Ansage.

Das darf die Bundesregierung nicht tatenlos hinnehmen.


In Europa rufen die Kurdischen Dachverbände zu Straßenprotesten auf. Den Aufruf findet ihr hier:
https://anfdeutsch.com/aktuelles/kurdische-dachverbaende-rufen-zum-widerstand-auf-14461

Mit den Demonstrationen protestieren unsere kurdischen Freundinnen und Freunde gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des türkischen Despoten und die geplante Vertreibung Hunderttausender Menschen im Norden Syriens.

Eine zentrale Kundgebung findet jetzt am Samstag 12.10.2019 in Hannover am Hauptbahnhof statt.


Aber auch in anderen niedersächsischen Städten finden dieses Wochenende Protestaktionen statt, wie z.B. am Freitag in Osnabrück.

Bitte unterstützt vor Ort unsere kurdischen Freundinnen und Freunde und zeigt, dass DIE LINKE in dieser schweren Zeit solidarisch an ihrer Seite steht!

Wir verurteilen die Kriegsoffensive in Syrien als Völkerrechtsbruch und fordern den sofortigen Abzug der deutschen Soldaten aus dem türkischen Konya.

Die Datenweitergabe aus den ‚Tornado‘-Aufklärungseinsätzen an das türkische Militär ist sofort zu beenden. Die Bundeswehr darf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des türkischen Despoten und die geplante Vertreibung Hunderttausender Menschen im Norden Syriens in keiner Weise unterstützen.

Mit solidarischen Grüßen

Lars Leopold,

Landesvorsitzender

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