18. Oktober 2011   Aktuell

Arbeiterkinder und Behinderte raus aus den Universitäten?

FDP-Fraktion im Nds Landtag droht 15.000 Studierenden mit Rausschmiss wegen "Überziehung" der Studienzeit, unterschlägt dabei aber den Aspekt,  dass mehr als 90 % der länger Studierenden aus ökonomisch schlechter gestellten Familienverhältnissen kommen und neben dem Studium ihren Lebensunterhalt durch Lohnarbeit selbst finanzieren müssen oder wegen einer körperlichen Behinderung stärker belastet sind.

DIE LINKE im Nds. Landtag hat die FDP-Fraktion aufgefordert, ihre Drohung zurückzunehmen, wonach Studierende nach Überschreiten der Regelstudienzeit um zwei Semester und zwei Prüfungsmöglichkeiten zwangsexmatrikuliert werden sollen. Es gäbe viele Gründe für ein längeres Studium, Hauptgrund sei aber immer noch die unzureichende Studienfinanzierung. Auch überfüllte Kurse und lange Wartelisten für Veranstaltungen führten zu einem längeren Studium. „Für die unzureichende Ausstattung der Hochschulen und die schlechte finanzielle Absicherung der Studierenden ist der Staat verantwortlich. Die FDP sollte sich diesen Problemen stellen anstatt Studierende zu beschimpfen, die einige Semester länger studieren.“ Die LINKE verwies außerdem darauf, dass diese Studenten keine Plätze für Studienanfänger blockieren würden. V. Perli, MdL, DIE LINKE. Fraktion im Niedersächsischen Landtag

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