12. August 2019   Aktuell

Schutzpatron der US-Handelsmarine "Trump" empfindet Hassan Ruanis Angebot "Sicherheit für Sicherheit ...," als Beleidigung

Beitrag: Roswitha Engelke

Quelle: Telepolis, 07. August 2019, Peter Mühlbauer

Der iranische Staatspräsident Hassan Rouhani will nur dann über ein neues Atomabkommen verhandeln, wenn vorher alle Sanktionen gegen sein Land aufgehoben werden.

In einer im öffentlich-rechtlichen Fernsehen des Landes ausgestrahlten Rede im Teheraner Außenministerium erklärte der iranische Staatspräsident Hassan Rouhani gestern, sein Land sei nur dann zu Verhandlungen über ein neues Atomabkommen bereit, wenn vorher alle Sanktionen aufgehoben würden.

Falls Sie die Sicherheit wollen, falls Ihre Soldaten die Sicherheit in der Region wollen, dann stimmen Sie zu:

Sicherheit für Sicherheit, Frieden für Frieden, Öl für Öl [und] Straße für Straße […] Es kann nicht sein, dass die Straße von Hormus für Sie frei ist - aber die Straße von Gibraltar [wo die Briten einen iranischen Öltanker festgehalten haben] für uns nicht frei ist. (Hassan Rouhani)

Sicherheits-Missionar und Schutzpatron aller US-Handelsschiffe Trump empfand das Statement des Irans als beleidigend

Er sprach von einem "sehr ignoranten und beleidigenden Statement", das zeige, dass die Führung in Teheran den Realitätssinn verloren habe.

Seine Antwort viel entsprechend aus:  "Jeder Angriff des Irans auf irgendetwas Amerikanisches wird mit großer und überwältigender Stärke beantwortet werden. In einigen Bereichen wird überwältigend Auslöschung bedeuten." (Trump via Twitter)

Der britische Außenminister Dominic Raab verkündete offiziell das "Mitmachen"  an der sogenannten "Sicherheitsmission" der USA, die angeblich nur dem Schutz von Handelsschiffen im Golf von Persien und im Golf von Oman dient.

Natürlich Mr. Raab, wer könnte in diesem Fall an etwas ganz anderes denken.

Zu erwähnen ist noch, dass die USA  Südkorea, Japan, Australien, Frankreich und Deutschland dazu aufgefordert, sich an dieser Mission zu beteiligen. Aus Südkorea sind deshalb bereits Schiffe zum Golf unterwegs.

 

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