30. September 2019   Aktuell

Die Welt sollte es sich nicht leisten passiv zuzuschauen: Blockaden und Sanktionen sind Völkermord

Kuba läßt sich nicht einschüchtern!

Ungestraft wird dazu aufgerufen, Länder zu zerstören", sagte der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez auf einer Pressekonferenz im April 2019. Er bezog sich bei dieser Aussage auf die erneute Verschärfung der US-Blockade gegen sein Land durch die Aktivierung von Teil drei des "Helms-Burton-Gesetzes".

Tiefe Besorgnis über diese Maßnahme der US-Regierung äußerte auch Idriss Jazairy UN-Sonderberichterstatter über die negativen Folgen einseitiger Zwangsmaßnahmen. Wirtschaftssanktionen, die eine Regime Change" herbeiführen sollen, so Jazairy, "waren nie ein aktzeptierte Praxis in den internationalen Beziehungen".

Die Mitgliedsstaaten der UNO sollten zusammen gegen Blockaden vorgehen, welche die Souveränität eines Landes, die Menschenrechte und die Rechte von Drittländern ignorieren sowie den Frieden bedrohen.

Dieser gemeinsame Wiederstand an der Seite Kubas, Venezuelas und anderer Staaten ist zwingend notwendig!

Bleibt er aus, besteht die Gefahr, dass die Normen in den internationalen Beziehungen verloren gehen, das Faustrecht zurückkehrt und das Völkerrecht zu einer Worthülse verkommt. Einen Vorgeschmack darauf lieferte US_Vizepräsident Pence Anfang April 2019, als er in den Medien darüber sprach, "das Diktatorregime in Havanna" stürzen zu wollen.

Die Position Kubas ist klar: Dieses Volk läßt sich nicht einschüchtern und auch nicht von der Entwicklung seiner Wirtschaft und dem Aufbau des Sozialismus abbringen. Aber Kuba wird die Aggressionen nicht unterschätzen und alle notwendigen militärischen Vorkehrungen für einen Verteidigungsfall treffen.

"Der Imperialismus" so Roul Castro, "besitzt trotz seiner großen Macht nicht die Fähigeit, die Würde eines vereinten Volkes zu brechen, das stolz auf seine Geschichte und die Freiheit ist, die durch so viele Opfer erkämpft wurde.

Und, Kuba ist nicht allein! Viva la Solidaridad!

 

 

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