07. Januar 2021   Aktuell

Die Bundeswehr an der Corona-"Heimatfront"?!

Diether Dehm

30 Jahre lang ein funktionierendes Gesundheitssystem totsparen, Krankenhäuser privatisieren, Gesundheitsämter schließen, Kliniken wegrationalisieren, in der Krise über 20.000 Soldaten im Innern einsetzen (weil die Krankenhäuser wie JEDES Jahr zur Grippezeit vor dem Kollaps stehen) und das dann auch noch als krisenpolitischen Erfolg verkaufen:

Das ist perfide Propaganda des Establishments, das längst von Georg Orwell übernommen hat, sein Kriegsministerium „Friedensministerium“ zu nennen.

 

Nun sollen weitere 6.500 Soldaten mobilisiert werden: zur Verabreichung, Lagerung und Sicherung des Impfstoffs. Die Tagesschau scheut sich nicht, hier allen Ernstes den Terminus "Heimatfront" in einem Satz mit der Bundeswehr zu nennen. Über 580 aktuelle Einsätze nennt die Bundeswehr aktuell in Deutschland. Über 20.000 Soldaten (so die Verlautbarung) leisten aktuell örtlichen Gesundheitsämtern und Testzentren "Amtshilfe".

Ob das Not tut, wo 18-jährige Soldaten ohne jegliche Ausbildung (außer an der Waffe) erfahrenen Gesundheitsbeamten Hilfestellung geben können, oder ob es sich hier um eine gewaltige PR-Aktion einer imperialistischen Nato-Armee ist, deren Etat im kommenden Jahr (mitten in der Krise!) auf über 46 Milliarden Euro erhöht wird, sei neuer Imperialismusforschung überlassen.

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