06. Juli 2021   Aktuell

Angst erzeugen - Massenhysterie

Beitrag: Roswitha Engelke

Quelle: Nachdenkseiten: "Verlorene Lebenszeiten" und andere (im Text)

Zu Covid-19 und der Mathematik des RKI

Hingerechnet um zu verängstigen? Oder einfach nur zu oberflächlich? Genaues weiß man nicht, aber bemerkenswert ist es allemal!
(...) Mehr als 91.000 Menschen sind in Deutschland nach Angaben des RKI an oder mit Covid-19 verstorben. Das RKI hat „errechnet“, dass diese Menschen im Durchschnitt ohne Covid-19-Erkrankung noch 9,6 Jahre länger gelebt hätten.

Das ist kaum glaubhaft, lag das Durchschnittsalter der Verstorbenen doch bei 83 Jahren und waren doch fast alle Verstorbenen schwer vorerkrankt.

Der promovierte Mathematiker Günter Eder hat sich für die NachDenkSeiten in seinem Beitrag

"Verlorene Lebenszeit durch Corona"

die Zahlen genauer angeschaut und kommt bei seiner eher konservativen Berechnung zu ganz anderen Zahlen. Demnach hätten 85% der Verstorbenen auch ohne Corona nur noch eine Restlebenserwartung von zehn Wochen gehabt.

Ergänzt mit den RKI-Schätzungen kommt man damit zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass im letzten Jahr mehr Lebenszeit durch Verkehrsunfälle als durch Covid-19 ausgelöscht wurde.

 

Nachwort von Roswitha Engelke


Wohlgemerkt, der Beitrag ist keine Verleugnung der Existenz eines Virus, es ist nur eine Klarstellung von Gegebenheiten. Die Mathematik mag sich gegen manche Menschen "verschworen" haben, ist aber immer noch eine Wissenschaft, die abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht. -

Wenn man sich mit dem psychologischen Phänomen einer Massenhysterie auseinandersetzt, kommt man auch nicht an dem  von Paul Watzlawick geprägten Satz (und Buchtitel) „Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen“ vorbei. Darin sind viele in der Psychologie bekannte Massenphänomene und Massenhysterien beschrieben.

Es stellt sich also zwingend die Frage, inwieweit die Reihentestung auf Corona-Infektionen bei Menschen mit und ohne Atemwegserkrankungen einen Einfluss auf die Gefahreneinschätzung des Corona-Virus hat. Dass Massenhysterien mit sehr hohem Potenzial sogar ohne Anlass oder Auslöser entstehen können, zeigt ein Beispiel aus Orléans (siehe Watzlawick-Auszug).

Das Grundwesen einer Massenhysterie basiert natürlich auf Angst.

In der aktuellen Corona-Krise sind alle aus der Psychologie bekannten Mechanismen einer Massenhysterie nachweisbar. Was auf der einen Seite unser Sicherheitsbedürfnis bedroht, ergänzt auf der anderen Seite die Sorge um unsere Grundversorgung. Schlagzeilen über fehlendes Klopapier, Hamsterkäufe und leere Regale erhöhen das Angstniveau.

Angstfreies Denken und Handeln wird zusätzlich durch hohe Bußgelder bei Verstößen gegen überzogene, teilweise unsinnige und wahrscheinlich verfassungswidrige Bestimmungen erschwert.

Damit eine Massenpanik funktionieren kann, müssen zusätzlich die gesunden, Panik reduzierenden Mechanismen verhindert sein. Gemeinschaft und ein persönlicher Austausch sind Angst reduzierend. Werden Menschen in Häuser verbannt und voneinander isoliert bzw. persönliche Kontakte unterbunden, werden Massenphänomene unterstützt.

Einen Widerspruch zwischen Realität und Schreckensszenario kann man schlecht in der eigenen Wohnung erkennen, wenn man parallel mit Homeoffice, Kinderbetreuung, Hausarbeit und Coronabewältigung beschäftigt ist. Nicht zu vergessen die Bedeutung der Medien bei Massenhysterien. Je bunter, je lauter, je schrecklicher – umso wirksamer.

Verschwörungstheoretiker und querdenkende Nazis - Kritische und widersprüchliche Meinungen, selbst von renommierten Wissenschaftlern, werden in den Medien zerrissen, diffamiert und einem Shitstorm ausgesetzt.

Die verrückte Masse
Eine frühe Theorie zum kollektiven Verhalten hat der französische Soziologe Gustave Le Bon mit seinem Hauptwerk Psychologie der Massen (1895), formuliert. Nach Le Bons Ansteckungstheorie (engl. Contagion theory) üben soziale Gruppen (staatliche Organe, Medien)  mit gezielter Massenpropaganda eine hypnotische Wirkung aus.

Das Problem bei einem Massenphänomen ist, dass es Mechanismen gibt, die das Unterbrechen verhindern.

Das ist in „Des Kaisers neue Kleider“ gut beschrieben. Ein Erwachsener kann mitmachen oder er outet sich als Idiot. Es braucht ein Kind, das auflacht, damit das Massenphänomen in sich zusammenbricht. Leider sind unsere Kinder in den Wohnungen eingesperrt. Dabei wirken Kinder Massenhysterie-prophylaktisch, da Lachen angstreduzierend ist und befreit. Unsere Kinder einzusperren, war der schlimmste Fehler überhaupt.

Die WHO rief beim SARS-Virus 2002 eine Pandemie aus.

Vom 01. November 2002 bis 31. Juli 2003 starben an dem Virus weltweit 774 Menschen (davon 45 Menschen außerhalb von Asien), was ca. 0,00001 Prozent der Weltbevölkerung entspricht. (https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-Pandemie_2002/2003)

b) Prof. Drosten (Hauptberater der Bundesregierung in der aktuellen Corona-Krise) hat 2009 bei der Schweinegrippe Angst und Schrecken vor dem Virus verbreitet.

Letztlich wurden vom RKI in Deutschland nur 252 Todesfälle (ca. 0,0003 Prozent der deutschen Bevölkerung) nachgewiesen. Die Bundesregierung bestellte dennoch bei der Pharmaindustrie 50 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix, welches später aufgrund der Hinweise auf erhebliche Nebenwirkungen vom Markt genommen werden musste (siehe Drosten-Artikel).

 

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