18. November 2021   Aktuell

Gegen das Vergessen: der 09.11.1938

Der 9. November sollte nach Ansicht des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ein nationaler Gedenktag für die Opfer der Schoah werden. (evangelisch.de)

Das ist meines Erachtens schon lange überfällig. Aber an diesem denkwürdigen Tag allein der Opfer der Shoa zu gedenken hieße, alle anderen Opfer des sogenannten Dritten Reiches als zweitrangig zu betrachten.

Es relativiert nicht das Gedenken an die sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden in Europa, wenn der 09.11. gleichzeitig  den 27 Millionen Sowjetbürgern, die Opfer des deutschen Überfalls 1941, des Eroberungs- und Vernichtungskrieges im Osten, gewidmet wird. Diese Toten sind im öffentlichen Bewusstsein der Deutschen noch immer nicht wirklich angekommen. 

Jedoch Steinmeiers Idee, den 09.November auch der Ausrufung der Republik 1918 und dem Mauerfall 1989 zu widmen, ist gedankenlos. Diese beiden, für den einen oder anderen mehr oder weniger freudige Ereignisse mit dem Grauen der Shoa in einen Kessel zu werfen und einmal umzurühren, erzeugt einen politisch-ideologischen Eintopf, welcher die Greueltaten der selbsternannten Herrenrasse langsam aber sicher im Wischwaschi untergehen lassen würde.

 


Weltweit läßt sich Deutschland heute als Weltmeister in der Aufarbeitung seiner Geschichte, namentlich der des Dritten Reiches, feiern. Gar keine Frage, Antisemitismus ist in Deutschland öffentlich geächtet.

Genügen Kranzniederlegungen an Mahnmälern, Pseudomaßnahmen wie die Dauer-Gender-Debatte" oder das Diskriminierungsgesetz (AGG), als Beweis, dass die maßgebliche Politik Deutschlands real weit davon enternt ist, übergriffig auf ihre andersdenkenen Bürger zu werden?

Allein der von der Regierung ausgehende psychische Druck auf Ungeimpfte zeigt, wie es tatsächlich um den Geist der Freiheit in Deutschland steht.

Die Impfdespoten unter den Medizinern sind voller Inbrunst am Wüten, ihre Propagandawelle in den Medien rollt und hetzt weltweit Bürger gegen Bürger auf. Deutschland schreit mit: Heil der Impfung! Von Nachdenken und Innehalten wieder einmal keine Spur. Die Evolution stagniert, der Corona-Wahnsinn greift um sich, gegen das Böse gibt es keinen Impfstoff von biontech und pfizer.

Schon im Jahr 1933 galt es, die Intelligenz und die Wahrheit auszuschalten, mit dem Schüren von unmenschlichem Hass, der allgemeines Gebot wurde, regierungstreu gesteuert durch Hetzartikel in den Medien und Pogromen gegen Teile der Bevölkerung, die an Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit für alle in Deutschland glaubten.

Dieser Glaube wurde ab 1933  für Juden, Sintis, Romas, Behinderte und Sozialisten in Deutschland zum tödlichen Irrtum.

Der Antisemitismus ist in Deutschland zwar öffentlich geächtet, aber unter der immer ansruchsloser werdenden Humanität kommt explizit in der Regierungselite ein begeisterter Demokratieabbau zum Vorschein sowie eine Kriegslust im Verbund mit den USA und der NATO (nicht wie 1939 im Alleingang) ebenso wie ein mehr und mehr zwanghaft werdender Bestrafungsdrang gegenüber Andersdenkenden. Einige deutsche Machtmenschen schwingen momentan sehr effizient die pandemische Knute, um die Grundrechte und Art. 5 GG endgültig  in der Historie verschwinden zu lassen. „Principiis obsta“...

Karte der Konzentrations- und Vernichtungslager in Europa

 

Suche

 
 
 

Rosa Luxemburg Stiftung

 

Besucherzähler

Heute2
Gestern12
Woche45
Monat14
Insgesamt80316
 

Anmeldung