11. März 2018   Aktuell

Stromsperren können jeden treffen, sie sind mittlerweile für viele ein Alltagsproblem geworden

Beitrag Roswitha Engelke

Stromsperren treffen einzelne Menschen und Familien immer öfter. In Deutschland grassiert die Energiearmut. Steigende Energiekosten, insbesondere Stromkosten, führen dazu, dass die Probleme rund um Energieschulden und Stromsperren mehr und mehr steigen. Rentner, Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger sind am häufigsten davon betroffen.

Die Meinung mancher Helmstedter Face-Book-Fans, dass "denen" (Rentnern, Geringverdienern u. Alg-II-Empf.)  recht geschieht, kann ich absolut nicht teilen.


Es darf nicht sein, dass Menschen aus Armut ihre Stromkosten dadurch finanzieren, dass sie an der nötigsten Kleidung oder am Essen sparen. Ist der Strom erst mal abgeschaltet geht nichts mehr.
Keine Gastherme, kein Elektroherd. Kein heißes Wasser ... keine Mahlzeit ...  Frieren ohne Strom im Winter.

Und die Energiepreise steigen ... Seit dem Jahr 2000 hat sich der Strompreis für Haushaltskunden von 15 Cent pro Kilowattstunde auf um die 30 Cent verdoppelt. Die durchschnittlichen Realeinkommen wuchsen in der Zeit dagegen nur im einstelligen Prozentbereich.


Weder die Renten werden angepasst noch die HARTZ-IV-Bezüge und die Geringverdiener sind gezwungen mehrere Jobs anzunehmen. Nicht selten haben sie drei Arbeitsstellen zu bewältigen.

Wer da von Gerechtigkeit spricht, wenn einem Rentner, einem Geringverdiener oder einem HARTZ-IV-Bezieher der Strom abgestellt wird, weil seine Einkünfte nicht ausreichen, um die Stromkosten zu decken, der ist für mich am untersten Level des Menschseins angekommen.


Infografik: Hartz-IV-Empfänger von Energiearmut bedroht

Der Titel dieser Grafik kann ohne weiteres um die Gesellschaftsschicht Rentner und Geringverdiener erweitert werden.

Wer seinen PC nicht nur benutzt, um sich auf Facebook als asozial zu outen, darf meine Recherche gern erweitern.

Grafik: Caritas, Energiearmut

 

 

 

 

 

Suche

 
 
 
 

Konversion statt Aggression

 

Fraktion DIE LINKE: PLAN B

 

Rosa Luxemburg Stiftung

 
 

Besucherzähler

Heute9
Gestern21
Woche9
Monat322
Insgesamt60440
 

Anmeldung