Vor Ort

01. November 2021   Aktuell - Vor Ort

Helmstedter Kanthalle wird dem Schul- und Vereinssport zurückgegeben

Helmstedt. Die Sportvereine und Berufsbildenden Schulen in Helmstedt atmen auf: Nachdem das Impfzentrum Helmstedt nun zurückgebaut wurde, kann die Sporthalle an der Kantstraße am kommenden Montag wieder dem Schul- und Breitensport übergeben werden.

Der Rückbau des Impfzentrums erfolgte durch eine Firma. Er wurde bautechnisch vom
Gebäudemanagement der Kreisverwaltung abgenommen. Nun erfolgt die
Endreinigung der Halle. Zunächst können jedoch die Duschen noch nicht genutzt
werden.
 
Da diese während der Nutzung der Sporthalle durch das Impfzentrum nicht
im Betrieb waren, werden die Wasserleitungen von einer Fachfirma gespült.
Anschließend werden Trinkwasserproben labortechnisch auf Legionellen und andere
Keime hin untersucht. Die Untersuchungsergebnisse werden in etwa zehn Tagen
vorliegen. Bis dahin müssen die Duschen gesperrt bleiben.
 
Parallel werden die Außenanlagen des Impfzentrums weiter zurückgebaut, was die
Nutzung der Halle aber nicht beeinträchtigen wird.
 
„Wir sind froh darüber, dass wieder ein bisschen mehr Normalität zurückkehrt und die
Kanthalle, die mehr als ein Dreivierteljahr nicht dem Sport zur Verfügung stand, wieder dem Schul- und Vereinssport zurückgegeben werden kann“, freut sich Landrat Gerhard Radeck.
29. Oktober 2021   Aktuell - Vor Ort

... weil es heute so schön ist ...

keine Politik sondern Flechtingen im Herbst,  29.10.2021

Fotos: Roswitha Engelke

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Christian Friedrich Hebbel

27. Oktober 2021   Aktuell - Vor Ort

Nicht der Krieg ist der Ernstfall, sondern der Frieden ist der Ernstfall

Autor: Roswitha Engelke

Der Bundeshaushalt verweigerte sich auch für das Jahr 2021 des notwendigen Ausgleichs von Vermögens- und Einkommensunterschieden in Deutschland. Zum Schaden der Bevölkerungsmehrheit schreiben sie Ungerechtigkeit und Ungleichverteilung fort.

So erhält zum Beispiel ein HARTZ IV-Empfänger ab 01.01.2022  drei Euro mehr im Monat. Sage und schreibe: drei Euro! Die Bundesregierung ist in diesem Fall der Meinung, dass eine "Erhöhung" um 0,76 % für einen alleinstehenden Erwachsenen im kommenden Jahr ein menschenwürdiges Existenzminimum gewährleisten. 0,76 %! Mehr soziales Bewußtsein liegt in diesem Staat also nicht drin.

Dank des wiederentdeckten Feinbildes Russland war man jedoch bei der Anhebung der Verteidigungsausgaben nicht so kleinlich

Am 23. Juni 2021 beschlossen das Bundeskabinett in Berlin den Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2022 und den Finanzplan des Bundes bis 2025. Das Wachstum der Verteidigungsausgaben soll sich weiter fortsetzen. Im Jahr 2022 soll der Verteidigungshaushalt gegenüber 2021 um rund 3,4 Milliarden Euro auf etwa 50,3 Milliarden Euro steigen. Damit zeichnet sich der geplante Verteidigungshaushalt 2022, für den das Kabinett nun grünes Licht gegeben hat, durch Steigerungen in nahezu allen Ausgabebereichen gegenüber dem Haushalt 2021 aus.

Die Begründung für die Erhöhung Militärausgeben, dass Verteidigung eine der Kernaufgaben des Staates sei, ist nur bedingt richtig. Die Verteidigung ist ein Punkt von vielen. Die wichtigsten Aufgaben des Staates stehen im Grundgesetz! 

Im Grundgesetz steht jedoch nichts davon, dass in Deutschland die Unkosten der NATO-Mitgliedschaft die Ausgaben für den Sozialstaat übersteigen müssen. Schon gar nicht anläßlich wirtschaftlicher Rivalitäten des NATO-Mitgliedes USA  mit Russland/China.

Außerdem sollte sich Deutschland niemals an Maßnahmen oder Kosten, die sich aufgrund einer Bedrohung des russischen Staates durch die USA/NATO ergeben, beteiligen. Deutschland steht  dem russischen Volk gegenüber in einer großen Schuld, das sollte hierzulande nicht in Vergessenheit geraten.

Erinnert sich noch jemand an Gustav Heinemann (SPD), der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik, dieser betonte in seiner Antrittsrede:

„Nicht der Krieg ist der Ernstfall […], sondern der Friede ist der Ernstfall, in dem wir uns alle zu bewähren haben. “

Vertrauen zu gewinnen und Vertrauen zu schenken ist eine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben aller Staaten. Aufeinander zugehen, nicht belehren sondern voneinander lernen. Erpresserisches Sanktionieren oder Völkerrechtsbruch schaffen weder Vertrauen noch Anerkennung.

Ein Land mit einer faschistischen und kriegerischen Vergangenheit wie Deutschland sollte generell zurückhaltender agieren. -

Apropos kriegerisch: Damit sich der Westen im Verteidigungsfall auch schnell mit schwerer militärischer Ausrüstung wie Kampfpanzern in Richtung Moskau fortbewegen kann, muss es gut ausgebaute und belastungsfähige Straßen, Schienen und Brücken in Europa geben. (Die Welt) Die Hauptlast wird dabei wohl Deutschland  tragen müssen.

Aufgrund dieser profilaktischen Maßnahme müssen selbstverständlich der Ausbau des Gesundheitswesens, die dringende Sanierung deutscher Schulen, der soziale Wohnungsbau,  die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs etc. p.p. zurückstehen. Letztendlich wurde ja der Regelsatz für Sozialhilfeempfänger um 0,76 % erhöht, diese fürsorgliche Großtat muß dem Völkchen reichen. Ach, ich vergaß die 3-G-Regel und den Impfzwang durch die Hintertür mittels medialen Hetzkampagnen gegen Ungeimpfte, natürlich nur aus Besorgnis um die Volksgesundheit.

"Die Welt 2021" Verteidigung, eine Kernaufgabe des Staates

 

"Die Welt 2021" Verteidigung, eine Kernaufgabe des Staates
28. Oktober 2021   Aktuell - Vor Ort

Bauen und Wohnen: Stand und Perspektiven

Quelle: ver.di

Seit einigen Jahren stehen Immobilien- und Mietpreise im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Insbesondere in vielen Groß- und Universitätsstädten kennt deren Entwicklung nur eine Richtung: nach oben. Dies verschärft die soziale Ungleichheit. Für die betroffenen Mieterinnen und Mieter bedeutet es einen Anstieg der Wohnkosten, oft werden sie aus ihrem Viertel verdrängt. Gegen steigende Mieten brauchen deshalb wir mehr (bezahlbaren) Neubau, aber auch eine wirksamere Regulierung der Mietpreise.

Inhaltsübersicht 

  • Zur Lage an den Wohnimmobilienmärkten   
  • Bauen, bauen, bauen…?                          
  • Verteilungsfragen des Wohnens
  • Regulierung der Mietpreise
  • Fazit

 

Hier zur PDF Wirtschaftpolitische Informationen

26. Oktober 2021   Aktuell - Vor Ort

Wen das Virus nicht killt, killt die Isolation?

Beitrag: Roswitha Engelke


Wer über einen längeren Zeitraum soziale Isolation erfährt und sich dadurch einsam fühlt, kann ernsthafte Beschwerden erleidenDas Gefühl der Einsamkeit kann sehr belasten. Einsamkeit bezeichnet dabei nicht die quantitative Anzahl an Kontakten, sondern die empfundene Qualität der bestehenden Beziehungen, die Verbundenheit zu anderen Menschen, zur Familie, zu Freunden ... 

 

Quelle: taz

Mit Romantik hat das nichts zu tun 

Immer mehr Menschen leiden unter einem gebrochenen Herzen. Und das hat nicht immer nur mit Liebeskummer zu tun. Das Broken-Heart-Syndrom, auch bekannt als Takotsubo-Syndrom (TTS), kann lebensbedrohlich sein. Die Patientinnen, es sind überwiegend Frauen, verspüren ein Engegefühl im Brustkorb, Brustschmerzen und massive Atemnot.

Es sind Symptome, die einem akuten Herzinfarkt ähneln

Die linke Herzkammer arbeitet praktisch nicht mehr. Anders als bei einem normalen Infarkt liegt das aber nicht an verstopften Blutgefäßen. Beim Broken-Heart-Syndrom reißt das Herz nicht wirklich entzwei, die Gefäße ziehen sich jedoch so eng zusammen, dass der Muskel nicht mehr pumpen kann. Folge: Der Blutdruck fällt ab und der Körper wird nicht ausreichend mit Blut versorgt, im schlimmsten Fall kommt es zu Herzversagen und Tod durch einen kardiologischen Schock. In einer neuen Studie fanden US-Forschende heraus, dass die Häufigkeit der Krankheit über die letzten Jahre stetig zugenommen hat.

Der Quasiherzinfarkt tritt in der Regel nach großen emotionalen oder körperlichen Krisen auf

Liebeskummer, Trauer, Stress bei der Arbeit, ein Leben in Sorge, aber auch besonders positive Stressoren wie ein Lottogewinn können Auslöser sein. Inzwischen weiß man auch: Das Herz bricht zunächst im Kopf. Die Amygdala ist bei Pa­ti­en­t:in­nen des Broken-Heart-Syndroms besonders aktiv. Diese Hirnregion kontrolliert unsere Emotionen. Sie verarbeitet und bewertet Eindrücke und ist allgemein als Angst- und Stresszen­trum des Hirns bekannt. Bei Aufregung, Ärger, Niedergeschlagenheit, kurz: Stress, sind die unteren Stirnlappen besonders tätig.

Stresskummer überfordert unser Herz

Suche

 
 
 

Rosa Luxemburg Stiftung

 

Besucherzähler

Heute12
Gestern7
Woche69
Monat194
Insgesamt80949
 

Anmeldung