Militäreinsatz
Rosa Luxemburg: der Krieg ist das Problem, nicht Sieg oder Niederlage
Quelle: Rosa-Luemburg-Stiftung

In der Vergangenheit wurde Rosa Luxemburg auch und teilweise vor allem wegen ihrer konsequenten Gegnerschaft zu Militarismus und Krieg gewürdigt. Im Umfeld ihres diesjährigen Geburtstages ist es bemerkenswert still um diese Seite ihres politischen Vermächtnisses geblieben. Nun mag dies daran liegen, dass auch diese Seite ihres Denkens und Handelns kaum an den Originalquellen studiert wird. Ihr diesjähriger Geburtstag soll deshalb als Anlass dienen, die Entwicklung ihrer Vorstellungen über das Verhältnis von Krieg, Kapitalismus und Frieden in Erinnerung zu rufen.
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Krieg & Frieden Das große »Nie wieder!«
(...) "Nie wieder Krieg!" schwören die meisten Deutschen in den 50er-Jahren. Pläne zur Wiederbewaffnung sorgen für heftige Kontroversen. Am 12. November 1955 erhalten die ersten 101 Freiwilligen ihre Ernennungsurkunden als Soldaten. (...)
Dem Historiker Wolfram Wette zum 85. Geburtstag gewidmet, von Helmut Donat
Aus: Ausgabe vom 11.11.2025, Seite 11 / Feuilleton Krieg & Frieden Das große »Nie wieder!« Ernstfall Frieden
Quelle: jungeWelt,
Seit mehr als 50 Jahren widmet sich der Historiker Wolfram Wette dem Thema Krieg und Frieden. Am 11. November 1940 in Ludwigshafen am Rhein geboren, ist das bedrohliche Geraune der 50er Jahre (»Die Russen kommen!«) auch an ihm nicht spurlos vorübergegangen. Freiwillig meldete er sich zur Bundeswehr. Die »Russenfurcht«, der unverstandene Zweite Weltkrieg und die Gefahr eines Umschlages des Kalten Krieges in einen heißen beschäftigten den ehemaligen Zeitsoldaten und Hauptmann der Reserve im Studium. Seine von Hans Maier und Nikolaus Lobkowicz betreute Doktorarbeit erschien 1971 als »Beitrag zur Friedensforschung« unter dem Titel »Kriegstheorien deutscher Sozialisten: Marx, Engels, Lassalle, Bernstein, Kautsky, Luxemburg«.
Seither befasst sich Wette mit Ursachen und Rechtfertigungen von Kriegen und den Voraussetzungen des Friedens.
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Zwangsmusterung ist eine vorbereitende Maßnahme zur Wiedereinführung einer Wehrpflicht
Quelle: Die Linke
Zur Forderung der Wehrbeauftragten Högl, eine verpflichtende Musterung für alle jungen Menschen einzuführen, sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:
Die von der Wehrbeauftragten geforderte verpflichtende Musterung wäre ein Schritt zur Militarisierung der Gesellschaft. Damit bekommt die Bundeswehr nicht nur kostenlose Gelegenheit zur Rekrutierung junger Menschen. Die Zwangsmusterung aller jungen Menschen ist effektiv eine vorbereitende Maßnahme zur Wiedereinführung einer Wehrpflicht. Es besteht keine reale Gefährdungslage, die derartige Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht junger Menschen rechtfertigt.
Statt einer Militarisierung der Gesellschaft brauchen wir eine Entmilitarisierung der Außenpolitik. Wir müssen wieder mehr lernen, internationale Konflikte zu vermeiden und diplomatisch zu lösen, indem wir kluge und vorausschauende Diplomatie betreiben, statt Politik mit Waffen zu machen. Es ist der falsche Weg, die Gesellschaft, beispielsweise durch verpflichtende Musterungen oder die Werbung der Bundeswehr an Schulen, auf militärische Konflikte auszurichten.
Geht es noch verrückter? NATO erhält „Westfälischen Friedenspreis“
Gegen das Vergessen: Illegale Kriege, an denen NATO-Länder von 1945 bis heute beteiligt waren und sind: Iran 1953, Guatemala 1954, Ägypten 1956, Kuba 1961, Vietnam 1964, Nicaragua 1981, Serbien 1999, Afghanistan 2001, Irak 2003, Libyen 2011, Ukraine 2014, Jemen 2015 und der laufende Krieg in Syrien ...
"Geht es noch verrückter? NATO erhält „Westfälischen Friedenspreis“
Quelle: NachDenkSeiten, e
Die Propaganda mit Preisverleihungen geht unvermindert weiter: Nach dem Friedensnobelpreis für Machado, den Karlspreisen für Selenskyj und von der Leyen, den „Friedenspreisen“ des deutschen Buchhandels für Serhij Zhadan oder den Historiker Karl Schlögel folgt nun der „Friedenspreis“ für das Militärbündnis. Der Begriff „Frieden“ soll zunehmend seines Sinns beraubt werden. Die auftrumpfende Art, in diesen Preisverleihungen unüberbrückbare inhaltliche Widersprüche als logisch zu verkaufen, erinnert stark an George Orwell. Ein Kommentar von Tobias Riegel.
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Medien schüren Kriegsangst
(...) Eine grundlegende journalistische Regel lautet: Aussagen, die als relevant für die Berichterstattung betrachtet werden, sind kritisch zu überprüfen und zu hinterfragen. Das gilt insbesondere für Aussagen, die von hochrangigen Persönlichkeiten kommen. Nicht jeder, der über einen Doktortitel verfügt, sagt, „was ist“. Und längst nicht jeder, der über ein Amt verfügt, weiß, was wirklich los ist.
Quelle: NachDenkSeiten, von Marcus Klöckner
Die Schlagzeilen überschlagen sich. Ein Angriff Russlands scheint in vielen Redaktionen nicht mehr als eine „Ob-“, sondern nur noch als eine „Wann-Frage“ verstanden zu werden. In schier unzähligen Schlagzeilen finden sich alarmistische Warnungen. Mal heißt es, Russland könne „morgen“ schon angreifen, mal könnte der Angriff auch „sofort“ erfolgen. Wer da nicht aufpasst, verpasst vielleicht den Angriff. Vielleicht hat er ja schon vorgestern stattgefunden – und niemand hat es bemerkt. Über diese „Berichterstattung“ ließe sich ob ihrer Schwachsinnigkeit laut lachen – aber sie ist gefährlich! Journalistisch unverantwortlich, schüren Medien so Kriegsangst und helfen mit beim Feindbildaufbau. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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