Energie-/Umweltpolitik

30. Mai 2020   Themen - Energie-/Umweltpolitik

"Die Hütte brennt" Frühlingsakademie 2.0

            

Liebe Interessierte,

die Hütte brennt, die Klimakrise schreitet voran und unsere jährliche Frühlingsakademie findet in diesem Jahr als Webinar-Reihe statt. Zwischen Ende Mai und Ende Juni wird es an zahlreichen Abenden spannende Bildungsangebote in unterschiedlichen Online-Formaten geben: Vortrag, interaktives Seminar, Streitgespräch, moderierte Kleingruppen. Lasst euch überraschen!

Die inhaltliche Klammer der Veranstaltungen bleibt die globale Klimakrise, welche die Menschheit vor Herausforderungen stellt, angesichts derer Corona uns wie ein kleiner Trainingslauf erscheinen wird. Bereits morgen, am Sonntag, haben wir ein erstes Highlight für Dich:

Grünes Wachstum oder linker Green New Deal?
Webinar mit Michael Kellner (Bundesgeschäftsführer B90/GRÜNEN) und Bernd Riexinger (Bundesvorsitzender DIE LINKE)

Sonntag, 31. Mai 2020, 10:00-12:00 Uhr

Die Bewältigung der Klimakrise ist die große Menschheitsaufgabe unserer Zeit. Die Grünen plädieren für einen Green New Deal, der Klimaschutz und Wirtschaftskraft zusammenbringt. Bernd Riexinger hingegen schlägt einen linken Green New Deal vor, der den Einstieg in eine sozialökologische Transformation des Kapitalismus ermöglicht. Über den richtigen Weg zur Lösung der Klimakrise, politische Mehrheiten für Klimagerechtigkeit und die Grenzen des Wachstums diskutieren der politische Bundesgeschäftsführer der Grünen Michael Kellner und der Parteivorsitzende der LINKEN Bernd Riexinger miteinander. Und natürlich über die Frage: hat der Klimaschutz in Zeiten von Corona überhaupt noch eine Chance?

Um am Webinar teilzunehmen, einfach hier klicken          oder                hier im Livestream

Mit solidarischen Grüßen

Die Hütte brennt: Übersicht über alle Veranstaltungen

 

15. Mai 2020   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Illegale Entsorgung von Asbestplatten - Polizei ermittelt

Süpplingburg, Kreisstraße 12, Waldgebiet Dorm 06.05.2020, 17.00 Uhr - 08.05.2020, 09.30

Am vergangenen Freitag wurde der Polizei in Süpplingen mitgeteilt, dass es in dem Waldgebiet Dorm, an der Kreisstraße 12 zwischen Süpplingenburg und Groß Steinum zu einer Umweltverschmutzung gekommen ist. Unbekannte hatten dort illegal Asbestplatten entsorgt.

Vor Ort fanden die Beamten insgesamt neun Welleternitplatten vor, die links des Weges fein säuberlich aufgestapelt waren.

Zeugenhinweise ergaben, dass die Platten dort in dem Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag 17.00 Uhr bis Freitagvormittag 09.30 Uhr abgelegt wurden.

Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen die Hinweise auf einen Verursacher geben können. Möglicherweise sind in den vergangenen Tagen Bauarbeiten durchgeführt worden, wo solche Eternitplatten abgebaut wurden. Anderenfalls könnte Spaziergängern oder Autofahrern ein Fahrzeug aufgefallen sein, welches zur fraglichen Zeit dort unterwegs war.

Hinweise nimmt die Polizeistation in Süpplingen oder die Rufnummer 05351/521-0 entgegen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Wolfsburg
Thomas Figge
Telefon: +49 (0)5361 4646 204

03. Mai 2020   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Der Rote Bus der LINKEN - Kostenloser ÖPNV

Nächster Halt kostenloser ÖPNV


Werben für eine LINKE Verkehrswende. Der rote Bus kann kostenfrei in der Bundesgeschäftsstelle für Aktionen ausgeliehen werden. Meldet Euch hierfür unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

11. Mai 2020   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Die Erklärungslücke bei den Klima-Temperaturen

Verfasser: Dipl.-Ing. Ulrich Engelke, 05.05.2020

Ich hab's gewagt. Nun bin ich zum bösen "Klimaleugner" mutiert.

Na ja, eigentlich habe ich nur die nachgewiesene Temperaturerhöhung wegen der menschlich eingebrachten Treibhausgase, die aktuellen Daten aus der Wärmebilanz der Erde, genommen und die die dort (indirekt) ausgewiesene Temperaturerhöhung der Atmosphäre mit rund 0,21 Grad mittels einer einfachen Verhältnisrechnung ermittelt. Das war ja richtig schwierig. Da kann man ja auch nicht drauf kommen!

 

Ok, üblicherweise nennt der Weltklimarat einen Wert von 1,0 Grad für den aktuellen Wert der Klimaveränderung nach oben und verweist wohl wegen der Lücke zu 0,21 Grad auf die sogenannte "Wasserdampf-Verstärkung". Klasse - so ein Begriff. Man schmeißt ihn in den Raum und Ruhe is'. Jetzt ist alles klar, ist aber ganz schön trickreich. Man nennt den kleineren Wert nicht direkt, sollte aber jemand darauf kommen, steht passenderweise ein Argument zur Verfügung.

 

Ich war so frei, habe dies Argument mit dem Rechenschieber (Excel, Mathe-Ass) nachgerechnet und ganz hinterhältig und ketzerisch festgestellt: Nein, stimmt so nicht, mehr Wasserdampf in der Atmosphäre wegen der höheren Temperatur kühlt die Atmosphäre sogar ab, da die Kondensationswärme des ehemaligen Wasserdampfes (das Zeugs verflüssigt sich nämlich und regnet ab) in den Raum abgestrahlt wird und der menschlich verstärkte Treibhauseffekt des Wasserdampfes da nicht mithalten kann, die Bilanz dieser beiden Effekte also negativ ist. Für Freaks: bei der Kondensation eines Wasserdampfmoleküls zu Wasser steigt schlagartig die Temperatur (des Moleküls) um 540 Grad!

 

So what. Jetzt ist die wichtigste Begründung (hüstel) für die Diskrepanz zwischen 0,21 Grad und 1,0 Grad im Eimer. Und schlimm ist die Berechnung aber eigentlich auch nicht. Da soll ich nun vielleicht der Erste sein, der die Wasserdampfverstärkung, die ja nun die wesentliche Diskrepanz aus dem Weg räumen soll, nachgerechnet hat? Glaub' ich nicht, dazu ist es zu simpel. Meine Ingenieursausbildung, besonders die Vorlesungen in Klimatechnik und das Interesse an Physik und numerischer Mathematik haben locker dazu ausgereicht. Und Tausende von hochkarätigen Wissenschaftlern und Hunderte von Instituten befassen sich weltweit mit dem Thema und legen keine Berechnung vor? Was läuft hier also schief?

 

Wer meine Abschätzung lesen möchte, öffne den Link unten. Den Treibhauseffekt habe ich dort soweit, wie ich meine sehr einfach, auch beschrieben.

 

Und noch eine Anmerkung. Keineswegs möchte ich einem ungeschmälerten Ressourcenverbrauch das Wort reden. Mindestens schon im Interesse aller nachfolgenden ungezählten Generationen ist der aktuell hemmungslose Verbrauch aller möglichen Rohstoffe zu stoppen.

200516 Erklärungslücke Klima

 

29. April 2020   Themen - Energie-/Umweltpolitik

Keine weitere Strahlenbeslastung in Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen! - Petition

29.04.2020

Kein Bau eines Atommülllagers im Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen


Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, den Bau eines Atommülllagers im Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen zu verhindern. Auf dem Gelände des früheren Atomkraftwerks Würgassen südlich von Höxter soll eine oberirdische Halle errichtet werden, die als zentrales Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus ganz Deutschland dienen soll.  

Dabei handelt es sich um Teile von Reaktorkernen und Ionenaustauschharze, die in der Aufbereitung von Reaktorwasser genutzt werden (mittelgradig radioaktiver Atommüll) sowie um zahlreiche kontaminierte und radioaktive Materialien aus dem Reaktorgebäude – zum Beispiel Röhren, Filter und Schläuche oder Planen, Schuhhüllen, Sicherheitskleidung, Waschlappen, Gerätschaften und Werkzeug (schwach radioaktiver Atommüll).

Auch wenn sich diese Materialien, anders als der hoch radioaktive Atommüll, nicht durch massive Wärmeentwicklung auszeichnen, benötigen sie ebenfalls aufwendige Maßnahmen der Abschirmung und der langfristigen Lagerung für Hunderttausende von Jahren, wenn ernsthaft versucht werden soll, dass radioaktive Materialien Mensch und Umwelt möglichst wenig gefährlich werden.

Die IPPNW weist darauf hin, dass auch geringe Dosen ionisierender Strahlung  nachweislich gesundheitliche Folgen haben können, wie zahlreiche epidemiologische Studien der letzten dreißig Jahre überzeugend gezeigt haben. Das Risiko für Fehlbildungen, Mutationen und strahlenbedingte Erkrankungen wie Krebs oder Herz-Kreislaufkrankheiten ist schon durch geringe zusätzliche Strahlendosen messbar erhöht. Dies betrifft vor allem die strahlenbiologisch empfindlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft – Kinder, Säuglinge, das ungeborene Leben und Menschen mit geschwächten Abwehrmechanismen. Erst kürzlich sind drei Neuerkrankungsfälle von Non-Hodgkin-Lymphomen bei drei Arbeitern aufgetreten, die im Rückbau kerntechnischer Anlagen beschäftigt waren. Alle Arbeiter waren mit Abrissarbeiten u.a. bei derselben ehemaligen Brennelementefabrik beschäftigt, wo neben Uran auch Plutonium verarbeitet wurde.

„Für uns Ärzt*innen steht die Gesundheit jedes einzelnen Bürgers im Fokus. Jegliche Strahlenbelastung bedeutet eine gesundheitliche Gefahr und insbesondere ein erhöhtes Krebsrisiko“, erklärt IPPNW-Mitglied Jürgen Bretschneider, der an den Protesten gegen das Lager in Würgassen beteiligt ist.

Die Ärzteorganisation IPPNW unterstützt eine Onlinepetition, die sich gegen den Bau einer oberirdischen Lagerhalle für den schwach - und  mittelaktiven Atommüll aus ganz Deutschland auf dem Gelände des Kernkraftwerkes Würgassen an der Weser richtet. Geplant ist dort die Lagerung und Vorbereitung für die Einlagerung in den Schacht Konrad in Salzgitter. Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung will mit der Behauptung, dass dort kein Platz sei für den Bau einer Lagerhalle, verhindern, dass das Genehmigungsverfahren für die Einlagerung von Atommüll dort neu aufgerollt werden muss.

Die Petition finden Sie hier

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