Vor Ort
Die Regierung denkt mit, Katastrophen Ratgeber für deutsche Haushalte
Beitrag: NachDenkSeiten ein Beitrag von Frank Blenz
Die Regierung denkt mit. Sie hat einen neuen Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ veröffentlicht, der Empfehlungen für Vorbereitungen und Handlungen in Notsituationen beinhaltet. Der Clou darin: Checklisten, damit der brave Bürger abhaken kann, was er im Haus hat und was er womöglich noch braucht in der Not. Der Aktionismus wird begründet, dass selbst ein Krieg nicht mehr ausgeschlossen zu sein scheint wie noch vor einigen Jahren. Wenn etwas passiert, sei es besser, vorbereitet zu sein, so die Ansage. Die Broschüre bzw. Internet-Präsentation des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist aber nicht hilfreich, sondern nur ein weiterer Beitrag im Kriegsertüchtigungswahn. Von Maßnahmen, damit ein Krieg gar nicht erst droht, kein Wort. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.
Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein – noch besser aber ist …
Das Herz wurde mir warm, als ich das illustrierende Bildchen zum neuen Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ 2025 sah: eine idyllische Familienszene – Vater, Mutter, Kind und noch dazu eine Katze.
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Berliner Zeitung stellt allen Mitgliedern der Bundesregierung die Frage: „Würden Minister ihre Kinder in den Krieg schicken?“
Angesichts der Wehrdiensreform suchen immer mehr Eltern Rat zu Kriegsdienstverweigerung. (...) Die Aufrufzahlen auf der Website der Friedensgesellschaft haben im September die Marke von 125.000 überschritten. Im Mai habe die Zahl noch bei 24.000 gelegen. "Darunter sind mittlerweile ein Viertel besorgte Eltern. Ihr Anteil wächst". Auch die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) verzeichnet mehr Zulauf. (...)
„Würden Minister ihre Kinder in den Krieg schicken?“ Diese Frage hat gerade die Berliner Zeitung allen Mitgliedern der Bundesregierung gestellt. Was dabei herauskam, war zwar erwartbar, aber dennoch: Sehr gut, dass das Blatt mit der Frage an die Minister herangetreten ist. Den Bürgern kann es nicht oft genug gesagt werden: Schon immer haben „feine“ Damen und Herren vor den Kameras von der Notwendigkeit eines Krieges gesprochen, von Verteidigung und Kampf. Nur: Nicht sie selbst sind es, die ihr Leben lassen oder traumatisiert und verstümmelt aus dem Krieg zurückkommen. Es sind die Söhne und Töchter der anderen. Die Reaktionen und Nichtreaktionen der Minister lassen tief blicken – während sie selbst das politische Großvorhaben Kriegstüchtigkeit forcieren. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Friedrich Merz ist als Hardliner in Sachen Russlandpolitik bekannt.
Märchen mit Merz: Von einem, der auszog, die Menschen für dumm zu verkaufen
Beitrag NachDenkSeiten, von
Der Sozialstaat ist zu teuer, behauptet der Bundeskanzler, und beklagt „überbordende“ Kosten. Alles Quatsch! Die Zahlen geben das nicht her. In der Gesamtsicht sind die Ausgaben konstant, in einzelnen Bereichen sogar rückläufig. Höchste Zeit, dass die Demagogen Kontra kriegen. Von Ralf Wurzbacher.
In „Die Anstalt“ im ZDF vom 7. Oktober spielt Claus von Wagner ein CDU-Neumitglied, das die Partei von innen umkrempeln will. Zielrichtung: mehr Klimaschutz, mehr soziale Gerechtigkeit. Im Wortgefecht mit Friedrich Merz (Max Uthoff) haut er dem Bundeskanzler ein paar grafisch unterlegte Zahlen um die Ohren, zum Beispiel „100 Milliarden Euro“, die dem deutschen Staat alljährlich durch Steuerhinterziehung entgehen. Prompt will Merz mit „gigantischem Bürgergeldbetrug“ dagegenhalten. Aber auf dem Bildschirm regt sich kaum etwas, der „Schaden“ ist mit 100 Millionen Euro praktisch unsichtbar. Der CDU-Chef guckt dumm aus der Wäsche und mosert: „Der Balken ist kaputt.“ Man könnte auch sagen: sein Sinn für die Wahrheit.
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Medienblockade ist durchbrochen
Beitrag Sahra Wagenknecht, Newsletter,
Nach monatelangem Schweigen ist nun auch die Blockade der Mainstream-Medien durchbrochen: So berichtet etwa die Welt über unsere Forderung an Grüne, Linke und Regierungsfraktionen, bei der Prüfung des Wahleinspruchs nicht länger auf Zeit zu spielen. Der Tagesspiegel holt Reaktionen der anderen Parteien und des Vorsitzenden des Wahlprüfungsausschusses ein, die auf das laufende Verfahren verweisen, aber merklich unter Druck geraten.
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Es ist ein Konflikt, der nie zur Ruhe zu kommen scheint ... Gedenken an den 07.10.2023
Tag des Gedenkens an die israelischen Opfer des Hamas-Angriffs von 2023. (Audiatur et altera pars - gehört werde auch der andere Teil.)
Amnesty international: Zionismus im Endstadium – Ein Mythos zerbricht an der Realität
... International ist ein tiefgreifender Diskurswandel zu beobachten. Berichte von Human Rights Watch (2021) und Amnesty International (2022) stufen Israels Politik gegenüber den Palästinensern als Apartheid ... Weiterlesen
Oren Kessler: „Palästina 1936“. Von Wolfgang Schneider.Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 10.7.2025
Die Wurzeln der Unversöhnlichkeit
Es ist ein Konflikt, der nie zur Ruhe zu kommen scheint. Im Gegenteil, seit dem 7. Ok-
tober 2023 blickt die ganze Welt wieder mit Furcht und Schrecken auf den Nahen Os-
ten. In seinem Buch über den sogenannten „großen Aufstand“ der Jahre 1936 bis
1939 geht Oren Kessler nun an die Wurzeln des Konflikts und zeigt Muster, die bis
heute wirksam sind. Mehr


