Vor Ort

27. September 2025   Aktuell - Vor Ort

Der Russe war 's ... oder doch nicht?

Newsletter Dr. Sahra Wagenknecht

Verletzungen des NATO-Luftraums, Drohnenangriff, GPS-Attacke, Brandsätze, zerstörte Unterseekabel – wenn es irgendwo knallt und stinkt, ist für die deutsche Politik und die Mainstreammedien sofort klar: Der Russe war‘s! Dass es oft keine Belege gibt, der Verdacht im Nachhinein zuweilen sogar explizit widerlegt wird – kein Problem, dann wird einfach nicht mehr darüber berichtet. Hängen bleibt im öffentlichen Bewusstsein das Gefühl: Putin führt Krieg gegen uns, wir müssen unbedingt aufrüsten und „kriegstüchtig“ werden. Was es mit all den „Attacken“ Russlands auf sich hat und warum wir aufpassen müssen, nicht in einen großen Krieg hineingelogen zu werden – darum geht es in meiner neuen Wochenschau.

 

23. September 2025   Aktuell - Vor Ort

Deutsche Polizeigewalt stößt in Irland auf Unverständnis – Unterschiedliche Sichtweisen im Gaza-Konflikt

Beitrag: NachDenkSeiten, von Moritz Müller

Ende August wurde die irische Person Kitty O’Brien auf einer Pro-Palästina-Demo von der Berliner Polizei so schwer verletzt, dass diese mit gebrochener Nase und gebrochenem Oberarmknochen für eine Woche ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die irische Botschafterin Maeve Collins hat gegenüber den deutschen Behörden ihre „Besorgnis“ über den Vorfall geäußert. Während sich in Medien nur wenige

Die queere Person Kitty O’Brien ist Mitglied im Irish Bloc Berlin. In einem Statement vom 12. Juni 2024 wird als Ziel des Irish Bloc die Solidarität mit Palästina genannt, und dass diese von der Basis kommen sollte. Die Organisation bezeichnet sich als offen auch für Menschen, die nicht irisch oder europäisch sind, aber sich der Befreiung Palästinas verpflichtet fühlen („equally open to people who are not Irish or European, but who share our common commitment to Palestinian liberation“).

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21. September 2025   Aktuell - Vor Ort

Nie wieder Krieg! Rede auf der Friedenskundgebung am 13.9. in Berlin

 

 

Was für ein starkes Zeichen: 20.000 Menschen haben sich nicht von den medialen Diffamierungen oder den Schikane-Versuchen der Behörden beeindrucken lassen und sind am vergangenen Wochenende in Berlin auf die Straße gegangen – gegen Krieg und Wettrüsten, für Frieden in Europa und in Gaza! Das ist erst der Anfang eines heißen Herbstes: Gegen den Kriegskurs der Bundesregierung, gegen Militarisierung, Wehrpflicht und Hochrüstung. Wir wollen Frieden und wir werden immer mehr!

Jeder Krieg ist ein Verbrechen!

Während die Bundesregierung uns einreden will, wir müssten der angegriffenen Ukraine mit immer mehr Waffen beistehen, damit sie sich gegen den Aggressor Russland verteidigen kann, steht sie im Gaza-Krieg offen auf Seiten des Aggressors und liefert ununterbrochen Waffen an Israel. Für uns ist klar: Jeder Krieg ist ein Verbrechen! Wir erheben unsere Stimme gegen die Politiker und Waffenlobbyisten, die uns mit ihren Lügen und ihrer Doppelmoral für dumm verkaufen wollen und uns schlimmstenfalls in einen großen Krieg treiben. Kriege beendet man nicht mit immer mehr Waffen, Kriege beendet man mit Diplomatie! Wir wollen Frieden – in Europa und in Gaza. Meine Rede auf unserer großen Friedenskundgebung.

 

 

23. September 2025   Aktuell - Vor Ort

Deutschlands Todessehnsucht – nicht kriegstüchtig, aber kriegssüchtig

Einen konventionellen Krieg mit Russland führen?? Die wahnwitzige Aufrüstungskampange bringt einzig und allein den Rüstungskonzernen "Kohle" und gibt dem Sozialstaat den letzten Rest. 


Beitrag: NachDenkSeiten, 2

Kriegstüchtig wird Deutschland nicht werden. Im Atomzeitalter muss man anders denken als zur Zeit des Ersten oder des Zweiten Weltkrieges, als ein gewisser Joseph Goebbels die Deutschen ebenfalls aufrief, kriegstüchtig zu werden. Das haben Friedrich Merz, Boris Pistorius und all die anderen deutschen Kriegstreiber immer noch nicht begriffen. Von Oskar Lafontaine.

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16. September 2025   Aktuell - Vor Ort

Viele Tausend in Berlin auf der Straße für den Frieden

13.09.2025, Berlin: Menschen nehmen an der Demonstration unter dem Motto "Stoppt den Völkermord in Gaza! Keine Waffen in Kriegsgebiete! Frieden statt Wettrüsten!" vor dem Brandenburger Tor teil. (Quelle:dpa/F.Sommer)

 

Beitrag: NachDenkSeiten

Am Samstag fand am Brandenburger Tor auf dem Platz des 18. März in Berlin eine Friedendemonstration der Initiative „Welt in Frieden“ statt, die NachDenkSeiten hatten darüber berichtet. Noch nie habe ich ein derartig hohes Niveau an Redebeiträgen auf einer Friedenskundgebung erlebt, politisch, journalistisch, kulturell, einhergehend mit tiefer Menschlichkeit und Empathie. Diverse Veröffentlichungen in den Leitmedien sollten deshalb dringend in einigen Aspekten korrigiert werden. Hier folgen persönliche Eindrücke der Veranstaltung von Ala Goldbrunner.

Unter dem Motto „Stoppt den Völkermord in Gaza! Keine Waffen in Kriegsgebiete! Frieden statt Wettrüsten!“ riefen am vergangenen Samstag Sahra Wagenknecht, Dieter Hallervorden, Gabriele Krone-Schmalz, Stimmen aus den USA und Israel und Künstler zu einer Friedenskundgebung auf. Sie forderten einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, vor allem nach Israel und in die Ukraine, die Abkehr vom Wettrüsten und Militarisierung, die Einhaltung internationalen Rechts, stattdessen das Wiederbeleben von Diplomatie und Erarbeitung von nachhaltigem Frieden.

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