Weltweit

29. Juni 2018   Aktuell - Weltweit

Die Rekolonialisierung Afrikas durch endlosen Krieg?

Von Dan Glazebrook

29. Juni 2018   Aktuell - Weltweit

Europa guckt dumm aus der Wäsche ...

Trump will Putin am 16. Juli in Helsinki treffen (Telepolis)

Sollten sich Putin und Trump verständigen, wäre das eventuell ein kleiner Schritt zur weltweiten Abrüstung. Vielleicht ist es aber auch nur ein Schachzug im Handelskrieg, (s. Trumps Einigung mit Nordkorea). Man wird sehen.

Die weinerliche Reaktion Europas hinsichtlich der Aussicht, dass Russland und Amerika sich (zwangsweise) näherkommen ist peinlich. Zeigt Europa doch damit seine bisherige Unselbständikeit und entlarft sich als Wadenbeißer der USA, der Aussicht hat brotlos zu werden.

Nach einem Besuch seines Sicherheitsberaters John Bolton in Moskau teilte Trump mit, dass  ein Treffen Mitte Juli in der finnischen Hauptstadt Helsinki stattfinden soll. Kurz darauf bestätigte der Kreml diese Ankündigung und konkretisierte das Datum auf den 16. Juli.

Die Themen sollen unter anderem die Rüstungskontrolle, die Vorwürfe einer Einmischung Russlands in die amerikanische Politik, die Situation in Syrien und die Lage in der Ukraine sein.

Da sich viele Anschuldigungen Europas und der USA gegen Russland als Verleumdung erwiesen haben ist eine Aussprache zwischen beiden Präsidenten überfällig.

In der Tageszeitung Die Welt hatte Pavel Lokshin (eifriger Russlandhetzer) kurz vor Boltons Besuch in Moskau vor einer Lockerung der amerikanischen Russlandsanktionen gewarnt, weil das "auch die Europäer unter Zugzwang" setzen würde. - 

Eine Verständigung zwischen Trump und Putin hält der auch für die Zeit und den Spiegel tätige Russland-Korrespondenten für ein "Worst-Case-Szenario", weil sie seiner Ansicht nach dazu führen könnte, dass die NATO ihre Präsenz in Osteuropa reduziert, wenn Russland dafür auf Manöver auf der anderen Seite der Grenze verzichtet. Das, so Lokshin, würde nicht nur "die Nordatlantische Allianz schwächen", sondern "möglicherweise [sogar] ihre Grundprinzipien infrage stellen".

Na hoffentlich Pavel!

Die Europäer standen sich hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindungen mit Russlands selbst am meisten im Wege und konnten gar nicht genug vom Russlandbashing bekommen. Allen voran Frau May ...

Wenn die USA in Zukunft viele der Geschäftsbeziehungen übernimmt, die einst vor den Sanktionen mit Europa bestanden haben, dann kann man sagen: "Angeschissene rechts raus ..."

 

14. Juni 2018   Aktuell - Weltweit

Die Hauptursache für die Migration liegt in der Fehlentwicklung der Globalisierung zugunsten eines gierigen finanzkapitalistischen Systems

Beitrag:  Roswitha Engelke

Land-Grabbing, Gift & Gene, Ressourcenkriege, Destabilisierung ganzer Regionen, Waffengeschäfte mit korrupten Machthabern entziehen den Menschen weltweit die Lebens- und Existenzgrundlage. In der  Verelendung afrikanischer Länder und deren Bevölkerung werden die verheerenden Machenschaften der kapitalistischen Macht-„Eliten“ sichtbar.

Offene Grenzen für alle  nützen gar nichts. Vor Ort muß den Menschen geholfen werden!

Wir müssen die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern Afrikas wirkungsvoll unterstützen. Wir können hier nicht nur nach dem Herzen handeln, sondern müssen auch das Gehirn einschalten.

Es gibt nur einen zukunftsfähigen Weg: An den Ursachen ansetzen. Das heißt aber auch, den weltweiten absoluten Kapitalismus ausbremsen.

Zwei bekannte Landgrabber aus Deutschland:

  • Neumann-Gruppe, die in Uganda Kaffee anbaut
  • aber auch Finanzinvestoren wie der DWS Galof, ein Fonds der Deutschen Bank.

Mehr:

Uwe Hoering: https://www.fian.de/fallarbeit/kaiowabrasilien/kaweriuganda/

FIAN Deutschland

 

 

17. Juni 2018   Aktuell - Weltweit

Referat: Die Haltung der israelischen Politik gegenüber einer sich verändernden Region

Das Forum Palästina lädt ein:

Liebe Palästina- und Israel-Interessierte,

wir möchten Sie/Euch an unsere nächste FORUM-Veranstaltung am

Mo, 18. Juni  19 Uhr  im Pavillon, Listermeile 4, 30 161 Hannover

erinnern.

  • Referent ist Tsafrir Cohen (Tel Aviv)
  • Thema: Die Haltung der israelischen Politik gegenüber einer sich verändernden Region

Tsafrir Cohen wurde 1966 in Israel geboren, wuchs in Israel und Kanada auf und lebte ab 1986 in Berlin. Er studierte Politik- und Literaturwissenschaft sowie Islamwissenschaft und arbeitete zunächst als Journalist. 2007 bis 2010 war er Büro-Leiter von medico international in Ramallah ( Palästina) und anschließend Öffentlichkeitsreferent von medico in Frankfurt. Heute ist Cohen Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.


Als profunder Kenner der gesellschaftlichen und politischen Situation in Nahost wird Cohen in seinem Vortrag angesichts des Syrien-Krieges und der Konkurrenz der Regionalmächte Saudi-Arabien, Iran und Israel die sich ständigverändernden Machtverhältnisse analysieren und insbesondere die politischen Zielperspektiven Israels aufzeigen und beurteilen.


Wichtiger Hinweis – im Juli hat die FORUM-Reihe Sommerpause.
Dafür bieten wir am 21. Juli in Kooperation mit dem Team Kultur der Region Hannover den Auftritt einer der innovativsten und angesagtesten Bands aus dem Nahen Osten an – 47Soul. Ausführliches dazu (auch auf Arabisch) und zum Kartenvorverkauf unter  Aktuelles  auf unserer Website

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02. Juni 2018   Aktuell - Weltweit

Sozialist Pedro Sanchez ist als neuer Premier Spaniens von König Felipe vereidigt worden

Wenn die spanische Justiz zumindest noch in Teilen funktionieren sollte, werden sich Mariano Rajoy und Soraya Sáenz de Santamaría schon bald vor Gericht wegen verschiedener strafrechtlich relevanter Vorwürfe zu verantworten haben. Vielleicht wird es dann ja auch erforderlich sein, sie mittels eines europäischen Haftbefehls zur Fahndung auszuschreiben ...

Noch am Donnerstag wies Rajoy höhnisch Sánchez’ Vorwürfe zur tief verwurzelten Korruption im PP zurück. Kein Mitglied seiner Regierung sei verurteilt, so Rajoy, seine Partei sei nicht korrupt.

Doch die Fakten sprechen Bände. Derzeit wird in Spaniens Gerichten gegen 900 PP-Mitglieder wegen Korruption ermittelt, zwölf ehemalige Minister der Regierung von José Maria Aznar, dessen Vizepräsident Rajoy war, sitzen im Gefängnis oder stehen vor Gericht.

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