Weltweit
„Wegen Osttimor den Indonesiern die Zähne ausschlagen?“
Vor genau 50 Jahren, am 28. November 1975, proklamierte Portugals südostasiatische Kolonie Osttimor (seit 2002 Demokratische Republik Timor-Leste) ihre Unabhängigkeit und rief die Demokratische Republik Osttimor (DRO) aus. Doch bereits neun Tage später endete jäh der kurze Traum von Freiheit und Selbstbestimmung, als das indonesische Militär mit grünem Licht aus Washington die junge Republik überfiel und ein vom Westen toleriertes Terrorregime errichtete. Nachbetrachtungen unseres Südostasienexperten Rainer Werning.
Fanal zum Widerstand
Selten kommt es vor, dass ein Lied als Fanal zum Widerstand, gar Aufstand diente. Doch am 25. April 1974 geschah in Portugals Hauptstadt Lissabon just das, als um drei Uhr morgens der katholische Sender Rádio Renascença das bis dahin verbotene Lied Grândola, vila morena (Grândola, braun gebrannte Stadt) des Protestsängers José Afonso spielte.
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Linke Politiker:innen in Europa warnen vor US-Invasion in Venezuela
Quelle: amerika21, William Allen Rogers / Wikimedia
Der US-Imperialismus in Lateinamerika hat eine lange Tradition. Eine Karikatur von 1904 zeigt Theodor Roosevelts "Big Stick" Politik
Brüssel et al. Mehr als 60 europäische Politiker:innen wenden sich in einem offenen Brief gegen die Androhung einer US-Invasion in Venezuela. Der am vergangenen Freitag veröffentlichte Aufruf "No war on Venezuela" (Kein Krieg gegen Venezuela) kritisiert die zunehmende US-Militärpräsenz in der Karibik und ruft dazu auf, sich mit der venezolanischen Bevölkerung zu solidarisieren.
Die militärische Drohkulisse stelle "eine ernsthafte Bedrohung für die Souveränität Venezuelas dar" und könne "den ersten zwischenstaatlichen Krieg der USA in Südamerika" bedeuten.
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09. November 2025 um 16:00 Leserbriefe zu „Corona-Impfung: Frau Buyx und die „Einschätzung““ Weiterlesen 09. November 2025 um 15:00 US-Regime-Change Pläne für Venezuela: Fünf Szenarien
Venezuela ist ein Land mit reichen Bodenschätzen und verfügt über eine Vielzahl von Erzen und Mineralien. Zu den reichhaltigsten Bodenschätzen des Landes zählen unter anderem Erdöl, Erdgas, Gold, Eisen, Kohle, Bauxit und Diamanten. Die Ausbeutung dieser Ressourcen ist für die venezolanische Wirtschaft von großer Bedeutung, wobei Erdöl das wichtigste Exportgut des Landes ist. Darüber hinaus weist Venezuela eine vielfältige Geologie auf, die zu einer Vielzahl von Bodenschätzen auf seinem Territorium beiträgt. Ein Anreiz für die USA Venezuela zu annektieren??
Quelle: NachDenkSeiten, von
Washington verschärft immer weiter seinen Druck auf Venezuela mit militärischer Präsenz, Sanktionen und einer neuen „Krieg gegen Drogen“-Rhetorik. Der Artikel beleuchtet die politischen Hintergründe, internationale Verflechtungen und fünf mögliche Szenarien einer US-Intervention. Wird Venezuela dem Druck standhalten oder droht eine Eskalation, die weit über das Land hinausreicht? Ein analytischer Blick aus dem Globalen Süden auf eine äußerst brisante Lage. Von Vijay Prashad.
Liebe Freunde,
Grüße vom Schreibtisch des Tricontinental: Institute for Social Research.
Seit Anfang September haben die USA alle Anzeichen dafür gegeben, dass sie einen militärischen Angriff auf Venezuela vorbereiten könnten. Das Tricontinental: Institut für Sozialforschung hat sich mit ALBA Movimientos, der International Peoples’ Assembly, No Cold War und dem Simón Bolívar Institut zusammengetan, um den Roten Alarm Nr. 20, „Die Hunde des Imperiums bellen Venezuela an”, über die möglichen Szenarien und Konsequenzen einer US-Intervention zu veröffentlichen.
US-Regime-Change Pläne für Venezuela: Fünf Szenarien
(...) Venezuela ist ein Land mit reichen Bodenschätzen und verfügt über eine Vielzahl von Erzen und Mineralien. Zu den reichhaltigsten Bodenschätzen des Landes zählen unter anderem Erdöl, Erdgas, Gold, Eisen, Kohle, Bauxit und Diamanten. Darüber hinaus weist Venezuela eine vielfältige Geologie auf, die zu einer Vielzahl von Bodenschätzen auf seinem Territorium beiträgt. Ein Anreiz für die USA Venezuela zu annektieren?? (...)
Quelle: NachDenkSeiten,
Washington verschärft immer weiter seinen Druck auf Venezuela mit militärischer Präsenz, Sanktionen und einer neuen „Krieg gegen Drogen“-Rhetorik. Der Artikel beleuchtet die politischen Hintergründe, internationale Verflechtungen und fünf mögliche Szenarien einer US-Intervention. Wird Venezuela dem Druck standhalten oder droht eine Eskalation, die weit über das Land hinausreicht? Ein analytischer Blick aus dem Globalen Süden auf eine äußerst brisante Lage. Von Vijay Prashad.
Liebe Freunde,
Grüße vom Schreibtisch des Tricontinental: Institute for Social Research.
Seit Anfang September haben die USA alle Anzeichen dafür gegeben, dass sie einen militärischen Angriff auf Venezuela vorbereiten könnten. Das Tricontinental: Institut für Sozialforschung hat sich mit ALBA Movimientos, der International Peoples’ Assembly, No Cold War und dem Simón Bolívar Institut zusammengetan, um den Roten Alarm Nr. 20, „Die Hunde des Imperiums bellen Venezuela an”, über die möglichen Szenarien und Konsequenzen einer US-Intervention zu veröffentlichen.
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Der Friedensnobelpreis als Instrument der „Monroe-Doktrin“ Preisvergiftung
Quelle: Unsere Zeit, von Hartmut KönigCategories
Die jüngste Zuerkennung des Friedensnobelpreises an die venezolanische Oppositionelle Machado kommentierte Harald Neuber in der „Berliner Zeitung“ treffend als „Fortsetzung der Monroe-Doktrin im Nobelpreis-Gewand“. Nachdem die US-Streitkräfte im behaupteten „Krieg gegen Drogen“ vor der Küste Venezuelas das vierte Schiff innerhalb von zwei Wochen versenkt hätten, trage die Nominierung Machados, die in aller Öffentlichkeit nach einer militärischen Intervention der USA ruft, den „Prägestempel westlicher Machtpolitik“. Tatsächlich ist nichts offensichtlicher, als dass mit der Tötung der zu „Rauschgiftterroristen“ erklärten Seeleute ein Exempel statuiert wurde, das man als Prolog zu einem beabsichtigten Regime-Change in Venezuela lesen muss.
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