Allgemein

09. Juni 2022   Aktuell - Allgemein

EU Ratschef Michel schmeißt mit unhaltbaren Verdächtigungen gegen Russland um sich

Der Russenhass in der EU nimmt immer häufiger groteske Formen an: Eklat im Sicherheitsrat. Russischer Botschafter verlässt UN-Sitzung

Quelle: Tagesschau

Stand: 07.06.2022 13:15 Uhr

Während einer Rede von EU-Ratschef Michel hat Russlands UN-Botschafter Nebensja den UN-Sicherheitsrat verlassen. Michel hatte Nebensja direkt adressiert und dem Kreml unter anderem den Diebstahl von Getreide aus der Ukraine vorgeworfen.

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08. Juni 2022   Aktuell - Allgemein

EU / Deutschland - Geschichtliche Aufgabe versemmelt

Quelle: Ossietzky

Beitrag: Manfred Sohn

Geschichtliche Aufgabe versemmelt

Nach einem vorab bekannt gewordenen »Strategiepapier«, das die FAZ am 13. Mai der deutschen Öffentlichkeit vorstellte, will die Europäische Union bis zum Jahre 2027 »unabhängig von russischem Gas, Öl und russischer Kohle« werden. Ziel sei eine »Entkoppelung« von Russland, für die in den kommenden fünf Jahren 195 Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen.

Die EU und die USA nehmen immer klarer Kurs darauf, zwischen sich und Russland einen eisernen Vorhang hinunterzulassen, durch den schon in naher Zukunft keine Kanne Öl, kein Kubikmeter Gas, kein Weizenkorn und kein Geldschein mehr seinen Besitzer wechseln soll.

Das wäre – von allen friedenspolitischen Aspekten einmal ganz abgesehen – schon unvernünftig genug, wenn es tatsächlich gelänge, das größte Land der Erde mit seinen über 140 Millionen Einwohnern vom restlichen Weltmarkt abzukoppeln. Wer die Berichterstattung in den letzten Monaten aber aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass sich die Verhältnisse in eine ganz andere Richtung entwickeln. Als Ende April der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz Japan besuchte, war zu lesen, dass er damit das Land stärken wolle, das sich als einziges außer drei anderen Ländern des asiatischen Kontinents den Sanktionsmaßnahmen der Nato-Staaten gegen Russland angeschlossen habe. Unter diesen vier war die Insel Taiwan, die völkerrechtlich kein eigenständiger Staat ist, schon mitgezählt. Wer also zwischen den Zeilen lesen konnte (diese Fähigkeit wird heutzutage auch hierzulande immer wichtiger), wusste: Der größte Kontinent der Weltkugel macht den Kurs auf »Entkoppelung« von Russland nicht mit. Nicht nur China, sondern auch Indien profitiert im Moment durch Rabatte auf russisches Öl und demnächst wahrscheinlich auch auf russisches Gas von diesem tendenziell größenwahnsinnigen Kurs des Wertewestens. Nicht Russland wird gegenwärtig ökonomisch isoliert, sondern Westeuropa zieht sich mit den USA in eine ökonomische Schmollecke zurück.

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06. Juni 2022   Aktuell - Allgemein

Prepaid-Handy Kündigung

Beitrag: Roswitha Engelke

Überarbeitet am 09.06.2022

Welcher Besitzer eines Prepaid-Handys mit einer Sim-Karte der Telekom hat sich noch nicht über die Mitteilung des Service-Dienstes geärgert, dass eine Kündigung drohe, weil angeblich zu wenig Guthaben vorhanden sei. Was ist für die Telekom zu wenig? Um einer Küdigung zu entgehen, sieht sich der Kunde gezwungen, sein Guthaben um mindestens 15 Euro zu erhöhen. 

Die Deutschen Telekom bestätigt sogar, dass sie Prepaid-Kunden mit Kündigung droht, wenn sie  ihr Guthaben nicht aufgeladen und drei Monate keinen Umsatz für den Netzbetreiber generiert haben. Rücksicht auf vorhandene, aber noch ungenutzte Guthaben wird nicht genommen.  Das ist unlauter und widerspricht jeder kaufmännischen Ethik, einem Rechtsgefühl, das vor kurzem noch eine der Grundlagen kaufmännischen Handelns war. Da auf den Verkaufsverpackungen und Beilagen der Karten nichts dergleichen vermerkt ist, kann man möglicherweise sogar von einem Vertragsbruch sprechen.

Das Management in Großbetrieben hat den Grundsatz Treu und Glauben allem Anschein nach als lästig empfunden, in negative Vorzeichen gesetzt und durch das ideologische Mantra "Wettbewerbsfähigkeit" ersetzt.

Allein-Inhaber eines Betriebes leben für das, was sie aufgebaut haben. Die Arbeit im eigenen Betrieb ist mehr als nur ein Job. Sie ist ein fester Lebensinhalt. Es bedeutet Identität und definierte die Inhaber auch als Menschen. Sie sind das Unternehmen. Zum einen steht das Unternehmen auch für ihren Besitz und damit ihr Geld, zum anderen sind sie aber auch verantwortlich für ihre Mitarbeiter und für ihre Kunden.

Als der Staat (Bundespost, DBP) noch für den Fernmeldebetrieb verantwortlich und Träger der zivilen Fernmeldehoheit war, war das ähnlich, man pflegte seine Kundschaft egal ob Großabnehmer oder kleiner Haushalt und definierte seine Belegschaft als Menschen.

Inhabergeführte Groß-Unternehmen sind out und damit sind Herz und gesunder Menschenverstand aus Großbetrieben (AGs) verbannt worden, denn sobald sich ein Betrieb zu einem Konzern entwickelt hat, von einem Manangement geführt wird und an der Börse kursiert will dieser nur noch die Aktionäre befriedigen. Die Mitarbeiter haben zu  parieren und die Kunden, sind sie nicht auch große Unternehmen, haben zu fressen, was man ihnen vorwirft.

Zu einem solchen Apparat ist die DBP mutiert. Die 1950 gegründete Deutsche Bundespost wurde mit Wirkung vom 2. Januar 199 im Rahmen des Gesetzespaketes der zweiten Postreform in die privatrechtlichen Aktiengesellschaften Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG und Deutsche Postbank AG übergeleitet.

Von dem Zeitpunkt ab mußte selbst ein Geschäft mit Kleinstkunden  Gewinne einfahren!  Widerlich!

 

07. Juni 2022   Aktuell - Allgemein

NATO Staaten provozieren und spielen mit dem Feuer

NATO-Staaten haben einer russischen Delegation unter der Führung des russischen Außenministers den Luftraum gesperrt, Lawrow sollte zu Gesprächen nach Belgrad reisen, doch an Serbien grenzende NATO-Staaten verhinderten dies. Für den Westen scheint es wichtiger zu provozieren als zu verhandeln. (Kommentar)

Sacharowa: NATO-Länder behindern Lawrows Reise nach Serbien

Quelle: RTDeutsch

 

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat bestätigt, dass die an Serbien angrenzenden Länder ihren Luftraum für das Flugzeug des russischen Außenministers Sergei Lawrow gesperrt haben, als dieser auf dem Weg nach Belgrad war. Sie erklärte am späten Sonntag in einer Sendung des italienischen Fernsehsenders La7:

"Die an Serbien angrenzenden Länder haben die einzige Flugroute für das Flugzeug von Sergei Lawrow gesperrt, das nach Serbien abfliegen sollte. Die russische Delegation sollte in Belgrad Gespräche führen, und die EU- und NATO-Mitgliedstaaten schlossen den Luftraum. Dies ist ein weiterer geschlossener Kommunikationskanal."

Die serbische Tageszeitung Večernje novosti hatte zuvor berichtet, dass Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro ihren Luftraum für Lawrows Flugzeug, das nach Serbien abfliegen sollte, gesperrt hätten.

 

 

Link zum Video:   

https://odysee.com/lawrow-u%CC%88ber-westen-und-ukraine:85b3f6bb66212e86413ffef2609cdb8891f66231?src=embed

 

05. Juni 2022   Aktuell - Allgemein

Die USA spielt mit dem Feuer auch auf Kosten Europas

Quelle: RTDeutsch

Langstreckenraketen für Ukraine? Putin warnt USA: Russland wird sich "eigener Kampfmittel bedienen"

In einem Interview äußerte sich Wladimir Putin zu den geplanten US-Waffenlieferungen an die Ukraine. Er betonte: Bei der Bereitstellung der Langstreckenraketen für die Ukraine werde Russland auch Ziele angreifen, die es bislang noch nicht im Visier gehabt habe.

Der russische Präsident Wladimir Putin gab sein erstes Interview seit dem Beginn des militärischen Konflikts in der Ukraine. In Sotschi beantwortete er Fragen von Journalisten und äußerte sich zu den neuen US-Waffenlieferungen an die Ukraine. Zuvor hatten sich die USA bereit erklärt, HIMARS-Mehrfachraketenwerfer an die Ukraine zu liefern – wenngleich unter der Bedingung, dass diese nicht für Angriffe auf russisches Territorium verwendet werden.

Das russische Staatsoberhaupt bemerkte: Die geplanten Waffenlieferungen würden den Ausgang der Militäroperation kaum beeinflussen. Er machte deutlich:

"Wir gehen davon aus, dass diese Lieferung durch die Vereinigten Staaten und einige andere Länder dazu dient, die Verluste der militärischen Ausstattung auszugleichen, das ist nichts Neues und ändert im Grunde nichts."

Seiner Auffassung nach habe "die ganze Hetzerei um die Lieferung zusätzlicher Waffen" nur ein Ziel – nämlich, den Konflikt in der Ukraine "möglichst lange hinaus zu zögern".

Sollten die Amerikaner beschließen, Langstreckenraketen an die Ukraine zu liefern, werde Russland die entsprechenden Konsequenzen ziehen, betonte Putin. In diesem Fall würden sich die russischen Streitkräfte "ihrer eigenen Kampfmittel bedienen", die das Land in ausreichendem Maße habe, "um Ziele anzugreifen, die wir noch nicht im Visier hatten", warnte der russische Präsident.

Laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti wies Wladimir Putin darauf hin, dass die ukrainische Armee zu Beginn der russischen Sonderoperation über etwa 515 Raketensysteme verfügt habe, von denen bereits 380 zerstört worden seien. Einige von ihnen seien jedoch später geborgen oder aus Lagerbeständen entnommen worden. Derzeit verblieben Kiew noch etwa 360 solcher Gerät

Waffen an Kriminelle?

Russland bezeichnet die neue Lieferung von US-Waffen an die Ukraine als ein weiteres Kriegsverbrechen. Derweil wird die Sorge darüber, wohin die bereits gelieferten Waffen gelangen und wer davon profitieren könnte, immer größer. Und das nicht nur in Moskau, sondern auch in Europa.

 

 

 

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