Soziales
Sahra Wagenknecht | Explodierende Preise für die Bürger – Diese Regierung muss weg!

Quelle: Sahra Wagenknecht, BSW
Während sich Kanzler und Minister zum Jahreswechsel ein fettes Gehaltsplus von rund 600 Euro monatlich genehmigt haben, starten viele Bürger mit großen finanziellen Sorgen ins neue Jahr: Mehr als die Hälfte hat Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Aus gutem Grund, schließlich sind die Deutschen angesichts der explodierenden Preise für Heizen, Strom und Lebensmittel in den letzten Jahren deutlich ärmer geworden. In den vergangenen beiden Jahren mussten sich mehr als vier von zehn Bürgern Geld leihen, meist um alltägliche Kosten zu decken. Was für eine Schande! Und auch in diesem Jahr ist keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: Ab 1. Januar steigt der CO2-Preis, der die Verbraucher bereits im vergangenen Jahr über 16 Milliarden Euro gekostet hat, weiter an. Die Folge: Heizen und Tanken werden noch teurer. Laut ADAC werden in diesem Jahr an der Zapfsäule für Benzin etwa 17 Cent und für Diesel rund 19 Cent mehr pro Liter fällig, als das ohne die Abgabe der Fall wäre.
Sahra Wagenknecht sagt dazu: Die Wirtschafts- und Energiepolitik der Bundesregierung ist ein einziges Desaster! Es braucht dringend eine Politik, die die Preise vor allem für Energie und Lebensmittel deutlich senkt. Dazu gehören die Abschaffung von CO2-Preis und Stromsteuer sowie eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel einschließlich wirksamer Preisaufsicht. Das Leben muss wieder bezahlbar werden.
Mit Menschenrechten gegen den Hunger
Ausbeutung und Hunger wachsen auf einem Holz. (...) Es sind nun genau 500 Jahre, dass sich ein Großteil der Bevölkerung erhob gegen die steigende Ausbeutung durch jene, die sich als ihre »Herrschaften« verstanden. (...)
Quelle: fian, Deutschland. Mit Menschenrechten gegen den Hunger
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2,20 Euro Stundenlohn – Wie deutsche Unternehmer mit Inklusion exklusive Profite machen
Gewinne machen durch Ausbeutung Behinderter
Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Sprung in ein geregeltes Berufsleben ermöglichen. In einem Bruchteil der Fälle klappt das. Die allermeisten Betroffenen bleiben dagegen als billige Arbeitskräfte auf ihrer Stelle kleben – mit Hungerlohn und ohne Perspektive. Das nutzen ausgerechnet solche Firmen schamlos aus, die auf die Integration Benachteiligter pfeifen. Von Ralf Wurzbacher.
In Krisenzeiten verlieren viele ihre Arbeit. Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung sind oft die ersten, die es trifft. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zählte im Oktober über 185.000 Schwerbehinderte ohne Job, knapp 9.000 mehr als im Jahr davor und 20.000 mehr als 2023. Mit fast zwölf Prozent war die Arbeitslosenquote 2024 nahezu doppelt so hoch wie die aller Erwerbspersonen im Land. Anlässlich der Vorlage des „Inklusionsbarometers Arbeit“ der Aktion Mensch vor gut einem Monat befand deren Sprecherin Christina Marx: „Der Missstand verfestigt sich weiter. Wir sehen uns mit einem drastischen Rückschlag für die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert.“
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Die Lüge vom faulen Arbeitslosen
(...) Was wir also wirklich brauchen, sind Arbeitsplätze von denen die Menschen auch leben können. Was wir dagegen nicht brauchen, sind Politiker die sich über die Zustände aufregen, die sie selbst verusachte haben. (...)
Quelle: Anwalt Pankalla
Immer wieder fordert vor allem die Bild Zeitung, dass Langzeit-Arbeitslose (früher Hartz IV, heute: Bürgergeld) härter sanktioniert werden müssen und jede Arbeit annehmen müssen. Vor allem aus den Reihen der CDU und AfD, kommen immer wieder diese Forderungen, den ärmsten der Armen das Geld zu streichen.
Stütze weg für faule Arbeitslose?
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Beinabschneider – Wenn im OP der Profit das Skalpell führt
Quelle: NachDenkSeiten, 20. Dezember 2025 um 14:00
Das Kliniksterben geht weiter. 2025 machten 13 Standorte dicht, und mit Inkrafttreten der „Krankenhausreform“ wird sich die Flurbereinigung noch beschleunigen. Was in der Debatte untergeht: Von der Bildfläche verschwinden überwiegend öffentliche Grundversorger, während private Spezialanbieter in großer Mehrheit kräftige Gewinne anhäufen. Die Entwicklungen verheißen schlimme Folgen für Patienten und Beitragszahler. Von Ralf Wurzbacher.
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