Soziales

21. Juni 2020   Themen - Soziales

Millionen Tote durch die Sanktionspolitik der UN


Kommentar Roswitha Engelke:

Sanktionen gegen bestimmte Staaten sind ein häufig genutztes Instrument des UN-Sicherheitsrats angeblich zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit.

Allgemein gefasst fallen unter den Begriff der Sanktionen sämtliche Einschränkungen der Verkehrs- und Kommunikationswege, Unterbrechungen von Wirtschaftsbeziehungen oder der Abbruch diplomatischer und kultureller Beziehungen. Derartige Embargos lösen im betroffenen Land Hungersnöte und weitreichende soziale Engpässe aus. Sanktionen treffen immer die für die Politik nicht verantwortliche Bevölkerung. Das ist bei der Verhängung von Sanktionen allerdings einkalkuliert, respektive ein gewolltes Resultat!

Hunger als Waffe gegen ein Land einzusetzen ist  jedoch immer ein Verbrechen! 


 

1/2 Million tote Kinder durch Irak-Sanktionen, Quelle: Tobias Riedel, Nachdenkseiten

Mit Wirtschaftssanktionen setzen vor allem mächtige Industrieländer unterlegene Nationen unter Druck – wenn sich diese etwa einer „wirtschaftlichen Öffnung“ widersetzen wollen. Diese Praxis ist abzulehnen, die „moralischen“ Phrasen der Begründung sind zynisch.

Die Ländergruppe „77+China“ geht nun gegen diese Sanktionspolitik in der UNO vor – zur Unterstützung kann man einen Appell unterzeichnen.


Wirtschaftssanktionen werden vor allem von gewichtigen Industrienationen unterlegenen Nationen aufgebürdet – als radikale „Erziehungsmaßnahme“ bei ungebührlichem Widerstand gegen Forderungen nach „Öffnung“ oder „Liberalisierung“ der dortigen Märkte für Ressourcen und Arbeitskräfte.

Diese Sanktionen treffen fast immer die Zivilbevölkerung – mit einer Härte, die man nur als Terror bezeichnen kann. Angesichts dieses terroristischen Charakters der Zwangsmaßnahmen erscheinen die fadenscheinigen Begründungen – oft verbunden mit Vokabeln der „Menschenrechte“ – als reiner Zynismus. Einen Höhepunkt dieses Zynismus beschreibt sicher der berüchtigte Auftritt von US-Außenministerin Madeleine Albright, bei dem sie den Tod von 500.000 irakischen Kindern durch US-Sanktionen rechtfertigt:

Weiter in dem Artikel von Tobias Riegel mit Madeleine Albright in Wort und Bild.

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Der Freitag:

Zynisches Spiel:  Irak-Sanktionen Amerikaner und Briten haben jahrelang die Berichte an die UNO manipuliert

Venezuela-Sanktionen: 40.000 tote Menschen

20. Juni 2020   Themen - Soziales

Wegen großen Erfolgs: Corona-Warn-App soll auch auf PC kommen


fed, ssi, dan; Foto: Shutterstock

Quelle: Der Postillon

Freitag, 19.06.2020

Mehr als 10 Millionen Menschen haben bereits die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf ihr Handy geladen. Jetzt plant man in Berlin aufgrund des großen Erfolgs bereits eine Ausweitung des Angebots: Ab nächstem Monat soll die App auch für den heimischen PC erhältlich sein.
Die Windows-Version soll vor allem Gamer ansprechen – aber auch ältere Menschen, die womöglich einen Rechner, aber noch kein Smartphone besitzen.
Features und Funktionsweise der App sollen laut dem Gesundheitsministerium identisch zur Handyversion sein: Befindet oder befand sich der eigene Rechner für längere Zeit in unmittelbarer Nähe eines PCs eines Corona-Infizierten, erhält man einen entsprechenden Hinweis. "Auf LAN-Partys kann das Leben retten", erklärte ein Sprecher des Ministeriums. "Gibt es eigentlich noch LAN-Partys?"
Dabei profitieren Nutzer der PC-Version von einer größeren Darstellung und einer insgesamt opulenteren Grafik.

Die App soll unter anderem kostenlos auf Steam verfügbar sein oder kann für einen Unkostenbeitrag von 1,99 Euro als 122-Disketten-Installationsset erworben werden.
An einer weiteren Version der App für Apples Betriebssystem Mac OS wird laut Ministerium derzeit noch gearbeitet. Sie soll eine optisch ansprechendere Benutzeroberfläche erhalten und in einem praktischen Abonnement für 27,99 Euro pro Monat angeboten werden.

Satire: Bitte nicht Ernst nehmen!

19. Juni 2020   Themen - Soziales

Corona: Ansteckung durch unzumutbare Arbeitsplätze/Unterkünfte in der Fleischindustrie

Kommentar Roswitha Engelke: Nach den jüngsten Corona-Fällen in einem Zerlegebetrieb in Dissen (Landkreis Osnabrück) hat Niedersachsen reagiert. In der Lebensmittelindustrie muß nicht auf Corona-Fälle reagiert werden, Präventivmaßnahmen wie Kontrollen der Arbeitsplätze und der Unterkünfte der Arbeitnehmer sind von Nöten!

Die ArbeitnehmerInnen leben eingepfercht in Sammelunterkünften ohne ausreichenden Abstand  und werden bis zur Erschöfung ausgebeutet. Bürger werden mit 1000 Euro Bußgeld bestraft wegen Eisessens auf der Parkbank. Mit welcher Strafe wird ein Konzern belegt, der seine Beschäftigten und deren Umgebung sträflichst gefährdet? Wer kommt für die Folgeschäden auf?

Beitrag: Sahra Wagenknecht

Vor einigen Wochen steckten sich hunderte Beschäftigte in deutschen Schlachthöfen mit dem Coronavirus an.

Es gab zahlreiche Medienberichte, die Politik bestellte die Fleischkonzerne ein, die katastrophalen Arbeitsbedingungen sollten verbessert, Missstände abgestellt werden. Und jetzt: wieder ein Massenausbruch bei einem Tönnies Schlachtbetrieb. Über 600 Beschäftigte haben sich bereits infiziert, Tausende müssen in Quarantäne, Schulen und Kitas in Gütersloh werden wieder geschlossen.


Es reicht nicht, wenn die Bundesregierung Werkverträge in der Fleischindustrie verbietet – zumal das Verbot erst ab 2021 gelten soll.

Die Menschen werden immer noch wie Arbeitssklaven behandelt, in Sammelunterkünften ohne ausreichenden Schutz und Abstand eingepfercht und bis zur Erschöpfung ausgebeutet.

Bis zu 30.000 Schweine hat Tönnies allein in Rhea-Wiedenbrück bei Gütersloh geschlachtet - pro Tag! Kein Wunder, dass sich in einem solchen Umfeld, wo über tausend Arbeiter dicht an dicht an Fließbändern stehen, das Virus einfach ausbreiten kann. Die skandalösen Zustände in deutschen Schlachthöfen sind schon seit Jahren bekannt. Die Politik muss für mehr Kontrollen und harte Strafen sorgen.

Das “Schweinesystem” von Tönnies, das auf moderner Arbeitssklaverei und massenhafter Tierquälerei basiert und damit unser aller Gesundheit gefährdet, gehört abgeschafft!
7000 Menschen unter Quarantäne: Tönnies stoppt Schlachtbetrieb nach Corona-Ausbruch mit über 600 Infizierten  (Tagesspiegel)


19. Juni 2020   Themen - Soziales

Weltflüchtlingstag: Kein Mensch flieht freiwillig!

 
Beitrag: Scharf links, Freitag 19. Juni 2020
 

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2020 sagt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Seit 2010 steigen die Flüchtlingszahlen kontinuierlich an. Jedes Jahr gibt es einen neuen traurigen Rekord. Hinter jeder dieser Zahlen stehen zigtausende Einzelschicksale. Menschen in Not, die von Umständen gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen, die nicht sie selbst zu verantworten haben, sondern zu einem großen Teil die Mächtigen in der ersten Welt.

Diejenigen, die den Warlords und Diktatoren ...

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08. Juni 2020   Themen - Soziales

Keine "Dicken" im Cuhavener Beachhotel!? Beenden Sie diese Ausgrenzung!

Beitrag: Dr. Diether Dehm

Pressemitteilung

Angesichts der Berichterstattung von stern.de, wonach die Leitung eines Cuxhavener Hotels keine dicken Menschen als Gäste aufnimmt, erklärt Dr. Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter und mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

"Als Bundestagsabgeordneter aus Niedersachsen frage ich die Hotel-Führung: In den Achtzigern waren es Behinderte, die in Urlaubshotels 'gestört' haben. Jetzt kommen die Dicken. Wann kommen die Alten, die Kinder, die Faltigen, die Hautfarben?

Wann kippt Diskriminierung in Rassismus? Beenden Sie diese Ausgrenzung! Am besten sofort!"Übergwichtig sein ist kein Verbrechen.  (Roswitha Engelke)

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