Allgemein
Wie Trump alte Ölkonflikte zum Kriegsargument gegen Venezuela macht
Quelle: NachDenkSeiten, 11. Januar 2026, ein Artikel
Die kriegerische Rhetorik des US-Präsidenten Donald Trump, der Venezuela beschuldigt, Öl und Vermögenswerte der USA „gestohlen” zu haben, ist nicht neu. Sein unmittelbares Ziel ist es, die Seeblockade und den aktuellen Militäreinsatz zu rechtfertigen, doch sein Argument geht auf einen bestimmten und weitgehend gelösten Handelskonflikt zurück: die Umstrukturierung der Ölindustrie durch Hugo Chávez im Jahr 2007. Von La Tabla Blog.
In diesem Jahr vollzog die venezolanische Regierung eine Kehrtwende in der Politik der Öffnung des Ölsektors der 90er-Jahre, indem sie verfügte, dass Projekte mit ausländischem Kapital auf das Modell gemischtwirtschaftlicher Unternehmen umgestellt werden mussten, wobei die staatliche PDVSA die Mehrheit der Anteile und die operative Kontrolle behalten sollte.
Während Unternehmen wie Chevron über ihren Verbleib als Minderheitspartner verhandelten, lehnten ExxonMobil und ConocoPhillips die neuen Bedingungen ab. Der Staat übernahm die Kontrolle über ihre Vermögenswerte, was beide Unternehmen als Enteignung bezeichneten.
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Haseloff: „Historisches Glück, dass wir von den Russen losgekommen sind“ – Ministerpräsident kann oder will nicht verstehen
Die Stimmungsmache gegen Russland aus dem politischen Lager ist allgegenwärtig. Zum Jahreswechsel sagte Reiner Haseloff, es sei ein „historisches Glück, dass wir von den Russen losgekommen sind“. Die Kritik an Russland verbindet der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt mit den bevorstehenden Wahlen in seinem Bundesland. Bei den Wahlen würde es um die „Systemfrage“ gehen. Seine Aussagen dokumentieren exemplarisch: Viele Politiker können oder wollen nicht verstehen. Beides disqualifiziert sie als Mandatsträger. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Die Stimmungsmache gegen Russland läuft immer heißer – eine Stimmungsmache, die im Verbund mit dem politischen Großprojekt Kriegstüchtigkeit zu verstehen ist. In dieser Situation ist politische Vernunft gefragt, sprich: Nicht mitmachen bei der Stimmungsmache; sich gegen den Feindbildaufbau stellen; verstehen, dass die Gefahr eines großen Krieges immer realer wird – aufgrund einer Konfrontationspolitik, die von Tag zu Tag mehr den großen Knall regelrecht heraufbeschwört.
Der US-Angriff auf Venezuela und das internationale Recht
(...) Es geht Trump um das venezolanische Erdöl, das in seinen Augen den USA gehöre. Und um das „US-amerikanische Eigentum“ in venezolanischer Erde sicherzustellen, wurde Maduro verschleppt. Die Wertegemeinschaft präsentiert sich dazu mit heruntergelassener Hose. (...) Für Merz ist dieser eindeutige Völkerrechtsbruch tatsächlich zu komplex, um sich darüber äußern zu können!
Quelle: NachDenkSeiten, von Alexander Neu
In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 griffen die USA den souveränen Staat Venezuela unprovoziert an. Der Präsident des Landes, Nicolás Maduro, wurde gewaltsam in die USA entführt. Über 40 Leibwächter Maduros wurden von US-Kräften getötet, daneben eine unbekannte Zahl von Zivilisten. Die Begründungen für die militärisch erzwungene Entführung sind abenteuerlich: Maduro wird Verschwörung zum Drogenterrorismus, zur Einfuhr von Kokain sowie Besitz von Maschinengewehren und Sprengstoffen vorgeworfen. Ob diese Vorwürfe in der Sache richtig sind oder nicht, ist nicht Gegenstand dieses Beitrags. Nur eine kurze Anmerkung: Es ist schon besonders skurril, einem Staatsoberhaupt eines anderen Landes Verstöße zum Waffenbesitz in seinem Land vorzuwerfen. Doch, was ist den USA vorzuwerfen? Von Alexander Neu.
Trumps ehrliche Erklärung für den Regime Change
US-Präsident Trump selbst erklärte, entsprechend seiner selbstherrlichen Art,
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Die Zeichen stehen auf Sturm
Die USA benötigen für ihren militaristischen Imperialismus Rohstoffe. Nach der Verschleppung Maduros und der Akündigung venezolanische Ressourcen abzubauen, folgten in einem atemberaubenden Tempo offene Drohungen gegen Kolumbien, Kuba, Panama und Nicaragua und auch der hegemoniale Anspruch auf die dänische „Kolonie“ Grönland. Wie es scheint, glaubt die USA der Planet Erde ist US-amerikanisches Eigentum. Sie können auf ihm hausen, wie es ihnen beliebt. Größenwahn?
Quelle: NachDenkSeiten, Artikel von Jens Berger
Heute Nacht kündigte US-Präsident Donald Trump an, die Militärausgaben der USA im nächsten Jahr um 50 Prozent auf schwindelerregende 1,5 Billionen US-Dollar zu erhöhen. Dass dieser Schritt irgendetwas mit der Verteidigungsfähigkeit der USA zu tun haben könnte, ist auszuschließen. Die Zeichen stehen auf Sturm. Alles deutet darauf hin, dass Trump die USA in eine neue Ära des militärischen Imperialismus führen wird. In Europa scheint man dies aber immer noch nicht so recht verstanden zu haben und denkt immer noch, man sei Partner der USA. Dies ist jedoch ein fataler Denkfehler. Von Jens Berger.
Wer gehofft hatte, das neue Jahr würde eine friedlicheres, sieht sich schon in der ersten Woche desillusioniert. Zunächst der militärische Angriff auf Venezuela samt der Verschleppung dessen Präsidenten Maduro
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Widersetzen Sie sich Trumps krimineller Invasion in Venezuela! Lassen Sie Maduro frei!
(...) Die Invasion, die die Tötung von mindestens 40 Menschen beinhaltete, ist eine totale Ablehnung durch das Trump-Regime von jedem Anschein von Legalität. Es ist ein unprovozierter Angriffskrieg, der in eklatanter Verletzung des Völkerrechts begonnen und durchgeführt wurde, um die koloniale Kontrolle über Venezuela und ganz Lateinamerika wieder zu verhängen. (...)
Quelle: World Socialist Web
Die World Socialist Web Site, die Socialist Equality Party in den USA und das International Committee of the Fourth International verurteilen die Invasion Venezuelas und die kriminelle Entführung von Präsident Nicolás Maduro in den frühen Morgenstunden des Samstags unmissverständlich. Wir fordern die sofortige Freilassung von Maduro und seiner Frau Cilia Flores und den vollständigen Abzug aller US-Truppen und Militärkräfte aus der Region.
Die Invasion, die die Tötung von mindestens 40 Menschen beinhaltete, ist eine totale Ablehnung durch das Trump-Regime von jedem Anschein von Legalität. Es ist ein unprovozierter Angriffskrieg, der in eklatanter Verletzung des Völkerrechts begonnen und durchgeführt wurde, um die koloniale Kontrolle über Venezuela und ganz Lateinamerika wieder zu verhängen.
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